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Atomos AtomX Cast: Modul macht Ninja V zum 4-Kanal-Live-Mischer

UPDATE: jetzt erhältlich - Atomos kündigt mit dem AtomX Cast ein neues Modul für den Atomos Ninja V und Ninja V+ an. Die Erweiterung verwandelt den Ninja V/V+ in den „Ninja Cast“ und damit eine mobile Switching- und Streaming-Lösung mit viermal HDMI-In.

UPDATE - 06. Oktober 2021
Eigentlich ja schon für Juli angedacht, hat Atomos sein AtomosX Cast Modul und damit verbunden auch das Ninja Cast Bundle nun veröffentlicht. Entsprechend kann man das Gerät nun also erwerben. Die Preise gestalten sich dann so, wie bereits im Juni angegeben. Das AtomX Cast Modul kostet eigenständig 399 US-Dollar respektive rund 475 Euro. Das Ninja Cast-Bundle bestehend aus einem Ninja V und AtomX Cast Modul bekommt man für 949 US-Dollar, respektive um die 1050 Euro. Auch das Update auf das AtomOS 10.7.1 steht nun hier bereit. Die neue Programmversion ist Voraussetzung für das Funktionieren des AtomX Cast.  Alle Infos zum Modul liest man weiter unten.

Meldung vom 26. Juni 2021
Die Kombination aus Ninja V oder Ninja V+ und AtomX Cast verwandelt den Fieldrecorder mit Monitor in eine All-in-One-Live-Switching- und Streaming-Lösung, die neben vier HMDI-Eingängen auch noch separate Bedienelementen mitbringt, womit man zwischen den vier Eingangssignalen komfortabler umschalten kann. Alternativ kann man das aber auch immer noch über den 5 Zoll großen Touchscreen des Ninja V/V+ bewerkstelligen. Neben dem Wechseln der Quelle kann man zudem noch bestimmen, welche Quelle gleichzeitig für die Übertragung auf dem Bildschirm angezeigt wird. Dabei lässt sich ein Signal direkt live streamen oder wie üblich mit dem Recorder aufzeichnen. Als Codec steht hier Apple ProRes oder Avid Dnx bereit. Atomos sieht das neue Modul dann auch als professionelle Webcam-Lösung etwa für den Live-Stream aus dem Heim-Studio.

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Mit dem AtomX-Cast-Modul macht Atomos aus dem Fieldrecorder Ninja V und Ninja V+ einen kompakten Live-Mischer für die Signalübertragung von bis zu vier Videoquellen.

Am Computer wird der Ninja Cast dann auch direkt als Webcam erkannt. Somit ist es direkt zu Zoom, Microsoft Teams und Skype als USB-Gerät mit Plug-and-Play-Funktion kompatibel. Verschiedene Bildraten sowie Interlaced- und Progressive-HD-Quellen darf man automatisch mischen und anpassen, wodurch es keine Probleme bei der Synchronisierung geben soll. Daneben gibt es noch für Live-Mischer übliche Funktionen wie etwas das Einblenden von Logos, Grafiken, Titeln im unteren Drittel sowie Bild-in-Bild-Effekten. Der Rechner muss hier dann allerdings nicht schuften, die Arbeit übernimmt der Ninja V/V+ womit das System weniger stark belastet werden soll. Die Bedientasten des Ninja Cast sind übrigens beleuchtet, womit man diese dann auch bei Dunkelheit noch trifft. Darüber hinaus wird dadurch der Programm- und Vorschaustatus angezeigt.

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Das AtomX-Cast-Modul bringt separate physische Bedientasten mit und erlaubt so das komfortablere Umschalten der einzelnen Video-Eingangs-Quellen.

Beim Ninvja V/V+ stehen dann noch die Monitor-Hilfstools für Belichtung, Fokus und Bildanalyse zur Optimierung der eignen Aufnahmen und Streams bereit. Per Multiview darf man dann auch alle vier Eingängen gleichzeitig auf dem Display anzeigen lassen inklusive Audiopegelüberwachung. Der HDMI-Ausgang des Ninja V/V+ lässt sich darüber hinaus als sekundärer Ausgang nutzen.

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Rechts bleiben die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer frei für den Anschluss entsprechender Peripherie.

Der AtomX Cast ist als separates Modul zum Preis von 399 US-Dollar ab Juli zu haben. Dann wird es auch ein Ninja Cast-Bundle aus Ninja V und AtomX Cast für 949 US-Dollar geben.

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Der HDMI-Ausgang des Ninja V/V+ lässt sich als sekundärer Ausgang nutzen etwa für die Videovorschau oder als dedizierte Multi-View-Ausgang.

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