YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Sony: ZV-E10 Mark II f├╝r Vlogger und Content Creator

Sony k├╝ndigt die Mark II-Version der beliebten ZV-E10-Kamera f├╝r Vlogger und Content Creator an. Im Wettbewerb mit Smartphones setzt man bei Sony auf Verbesserungen, die schnelles Kreieren von Social-Media-Formaten und Vlogs im Kino-Stil erm├Âglichen sollen.

In der Kamera arbeitet ein APS-C-Sensor mit 26 Megapixeln, womit die Kamera eine geringere Tiefensch├Ąrfe als Handys, die bisher maximal ├╝ber 1-Zoll-Sensoren verf├╝gen. Zur einfacheren Erstellung von Hochkant-Videos wechselt die Kamera bei entsprechender Neigung automatisch in dieses Format und verf├╝gt dann auch ├╝ber eine eigens daf├╝r entwickelte Benutzeroberfl├Ąche. F├╝r Content Creator ebenfalls interessant ist der eigene Produktpr├Ąsentations-Einstellung. In dieser soll der Autofokus nahtlos vom Gesicht zum in die Kamera gehaltenen Objekt und wieder zur├╝ck wechseln. Wer eine geringe Tiefensch├Ąrfe mag, kann die neu implementierte Funktion zur Defokussierung von Hintergr├╝nden nutzen, um mit einer Ber├╝hrung die Sch├Ąrfentiefe anzupassen. F├╝r Sony typisch, soll der Autofokus auf Referenzniveau liegen und mit 759 Detektionspunkten, Echtzeit-Augenerkennung und Tracking von Menschen, Tieren und V├Âgeln zuverl├Ąssige Ergebnisse liefern. Auf Wunsch passt die automatische Gesichtspriorisierung die Helligkeit auf das erkannte Gesicht an, der Soft-Skin-Effekt l├Ąsst die Haut in der Aufnahme glatter und harmonischer erscheinen.

Sony ZV E10 II Hochkant

Hochkant-Videos sollen nun noch einfacher zu produzieren sein, denn die ZV-E10 Mark II erkennt nicht nur die Neigung automatisch, sondern passt auch das Interface im Bildschirm darauf an.

Die Stromversorgung ├╝bernimmt der NP-FZ100-Akku, Sony verspricht bis zu 195 Aufnahmeminuten pro Ladung. Videos nimmt die Kameras in 4K (Oversampling aus 5,6K) mit maximal 60 Bildern auf, bis zu 120 Bilder pro Sekunde sind in Full-HD-Aufl├Âsung m├Âglich. Im Zeitlupenmodus verspricht Sony bis zu f├╝nffache Zeitlupe, wobei hier von einem 24p-Video ausgegangen wird. Bei der Erstellung von Inhalten sollen sogenannte ÔÇ×Creative LooksÔÇť helfen. Dahinter verbergen sich zehn verschiedene Bildstile (Standard, Portrait, Neutral, Vivid, Vivid 2, Film, Instant, Soft Highkey, Schwar-Wei├č und Sepia), die sich mittels acht Parametern individualisieren und anschlie├čend abspeichern lassen. Neu ist ebenfalls die ÔÇ×Cinematic VlogÔÇť-Funktion, mit der Sony mittels Tastendruck Aufnahmen im Kino-Stil verspricht. Seitenverh├Ąltnis, Bildrate und Autofokus-Geschwindigkeit passt die Kamera automatisch an, Filmer k├Ânnen anschlie├čend aus f├╝nf Bildstilen, darunter auch S-Cinetone, sowie vier Mood-Optionen f├╝r unterschiedliche Farbstimmungen w├Ąhlen.

Sony ZV E10 II dreiviertel

├äu├čerlich gleicht die ZV-E10 Mark II ihrer Vorg├Ąngerin. Das interne Mikrofon hat uns schon im Test der Mark I-Version ├╝berzeugt. Mit angegebenen 377 Gramm ist die Kamera leicht.

Gleich geblieben ist das Geh├Ąusedesign und damit auch das interne Mikrofon, was zu den besten internen Mikrofonen bei Kompaktkameras ├╝berhaupt z├Ąhlt. Die Bildstabilisierung erfolgt bei der Kamera elektronisch ├╝ber Gyrosensoren und Algorithmus. Eine optische Bildstabilisierung ist nicht an Bord, bei Bildwiederholungsraten ab 100p muss man auch auf die elektronische Stabilisierung verzichten. Anschlussseitig verf├╝gt die Kamera unter anderem ├╝ber Multi-Interface-Zubeh├Ârschuh f├╝r externe Mikrofone.

Sony ZV E10 II Kitoptik

Neben der Kamera hat Sony auch die Kitoptik ├╝berarbeitet. Sie unterst├╝tzt nun die indegrierte Breathing Compensation der Kamera, mit der Focus Breathing der Vergangenheit angeh├Âren soll.

Wer die ZV-E10 Mark II kaufen will, muss sich bis Ende Juli 2024 gedulden. Die Preise liegen bei etwa 1099 Euro f├╝r das Geh├Ąuse und circa 1199 Euro in Kombination mit dem ebenfalls ├╝berarbeiteten E PZ 16-50MM F3.5-5.6 OSS II-Objektiv (Einzelpreis etwa 330 Euro), welches eine zum Vollformat ├Ąquivalente Brennweite von circa 24 bis 75 Millimetern, optische Stabilisierung und Motorzoom bietet. Damit ist Sonys neue Kamera genau 900 Euro g├╝nstiger als die Panasonic Lumix S9, die zu Preisen ab 1999 Euro einen Vollformat-Sensor sowie Real-Time-LUT-Funktionen bereith├Ąlt. Wie sich die Sony-Kamera in der Praxis schl├Ągt, wird unser Test zeigen ÔÇô dranbleiben lohnt sich!