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Großer Praxistest: Canon EOS R5 - ISO- und AF-Testaufnahmen, Ergonomie

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Wir haben auch 8K-Aufnahmen mit der Canon EOS R5 erstellt. Hier zeigen wir die ISO-Belichtungsreihe in voller 8K-Qualität bei 25p.

Canon EOS R5 ISO1600 web

Leichte Schärfeverluste kann man ab ISO 800 ausmachen, hier bei ISO 1 600 nehmen diese leicht zu, wobei es bis ISO 3200 verkraftbar bleibt. Bei ISO 6400 kann es dann schon kritischer werden.

Bildqualität
Canon verspricht mit dem Dual Pixel CMOS AF II eine verbesserte Gesichts- und Personenerkennung und zudem erkennt die Kamera nun auch Tiere. Schon die Personenerkennung funktioniert so gut, dass man eigentlich beim Filmen auf die Augenerkennung verzichten kann. Bei Offenblende 2,8 bleibt die Person mit der Testoptik auch dann scharfgestellt, wenn eine zweite Person das Bild betritt. Erst wenn die erste Person das Bild verlässt, wird zuverlässig, allerdings in der Grundeinstellung sehr schnell, auf die zweite Person scharfgestellt. Betritt die erste Person erneut das Bild, bleibt der Autofokus weiterhin auf der bereits im Bild befindlichen Person. Die Geschwindigkeit für den Autofokus haben wir deshalb im Testvideo (siehe oben) durchgespielt.

Canon EOS R5 ISO12800 web

Ab ISO 12800 wird das Bildrauschen sehr deutlich, was dann auch den Schärfeeindruck weiter reduziert.

Wir denken, dass die Reduzierung auf -4 bis -7 deutlich bessere harmonischere Ergebnisse bringt. Zumal der Autofokus dann auch noch zuverlässiger direkt das nächste Schärfeziel fokussiert. An die clevere, echte Gesichtserkennung und Priorisierung, wie dies Sony mit der FX 9 umsetzt, kommt die EOS R5 damit nicht heran, wobei man aber sagen muss, dass der Autofokus ansonsten auf ähnlich hohem Niveau arbeitet. Der Autofokus funktioniert also auch bei sich schnell bewegenden Objekten zuverlässig und lässt sich kaum durch andere Objekte aus der Schärfeverfolgung abbringen.