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GoPro Hero 10: GP2-Prozessor für höhere Bildraten und 23 Megapixel Fotos

Die neue Hero 10 ist da – und ist sogar schon seit drei Wochen in der Redaktion zum ausgiebigen Test, den wir ab sofort auch online haben. Hier gibt´s zudem die genauen technischen Daten.

Auch wenn die GoPro Hero 10 äußerlich bis auf die blaue Logo-Farbe mit der Hero 9 identisch ist, haben die Entwickler aus San Mateo einen neuen Bildprozessor entwickelt und integriert. Der GP2 getaufte Prozessor arbeitet nun in 5,3K-Auflösung mit bis zu 60p und in 4K-Auflösung mit bis zu 120 Bildern in der Sekunde. Zudem nutzt GoPro damit nun auch die gesamte Sensorauflösung von 23 Megapixel um Fotos zu speichern – die Hero 9 speichert trotz des gleichen Sensors nur Fotos mit 20 Megapixel Auflösung. GoPro verspricht durch den GP2-Prozessor zudem ein verringertes Bildrauschen und nicht zuletzt eine verbesserte Bildstabilisierung, die bei GoPro "Hypersmooth" getauft und nun in der vierten Generation mit an Bord ist. Auch das „Horizont Leveling“, also das Ausrichten der Horizontalen, klappt nun besser: Statt bis 27 Grad Neigung kann die Kamera nun auch noch das Bild bei 45 Grad Neigung in die Horizontale holen und das auch bei 4Kp60, 2,7Kp120 und Full-HDp120. Wie gut das klappt, das sieht man bereits in unserem Testvideo unten.

Zu Luft, Wasser und Land haben wir die drei aktuellen GoPro Heros inklusive der brandneuen Hero 10 Black im Vergleich getestet. Den großen und besonders ausführlichen Vergleichstest lesen Sie in der VIDEOAKTIV 6/2021. Die neue Ausgabe lässt sich ab sofort als eMagazin kaufen und kann dann auch in der Print-Variante bereits versandkostenfrei bestellt werden.

Seit der letzten Generation gibt es bei der GoPro Hero einen Bajonett für den Objektivschutz. Dieser hat nun eine verbesserte Vergütung, die Wasser besser abweisen und Gosting reduzieren soll. Gleichzeitig soll der Objektivschutz nun kratzfester sein. Tatsächlich schneller ist das Bedieninterface geworden, das nun deutlich zügiger und besser auf die Fingertipps auf dem identischen Touchscreen-Monitor reagiert. Auch das Einschalten geht mit unter 3 Sekunden nun gut eine Sekunde schneller als bei der Hero 8 und 9. Apropos: Die beiden Vorgängermodelle bleiben in der Produktpalette, lediglich die Hero 7 fliegt damit aus dem Programm. Mit dem zur Hero 9 identischen Gehäuse ist auch klar, dass der Akku zumindest zum vorherigen Spitzenmodell identisch ist. Ebenfalls gleich geblieben sind die 10 Meter Wassertiefe, in die man mit der Hero 10 abtauchen darf.

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Das Gehäuse der GoPro Hero 10 ist bis auf die blauen Applikationen mit der Hero 9 völlig identisch. Was sich bei der Bildqualität getan hat, kann man in unserem Video (oben) erkennen.

Gearbeitet hat GoPro aber auch an der Konnektivität: Das WiFi soll um 30 Prozent schneller und somit vor allem den Upload beschleunigen. Denn die Hero 10 kann nun direkt ein Backup in die GoPro-Cloud machen, sobald diese im Netzwerk ist. Damit versucht GoPro nicht zuletzt die Attraktivität des eigenen Abo-Modell zu erhöhen und passt deshalb auch den Speicherplatz an: Künftig soll man unendlich viel Speicher bereitgestellt bekommen. Wir haben das schon ausprobiert – weitere Erkenntnisse gibt es in gleich zwei Test-Videos und selbstverständlich viel konkreter nochmal im Test in der VIDEOAKTIV 6/2021. Gleichzeitig soll  auch die Verbindung zum Smartphone gegenüber der Hero 9 um 50 Prozent schneller geworden sein.

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Tatsächlich hat sich beim Bedienen der Actioncam was getan, denn die Kamera reagiert auf die Fingereingaben via Touchscreen deutlich flüssiger.

Die Hero 10 kostet, wenn man das Jahresabo abschließt, 399 Euro. Im Bundle mit dem Selfie-Mini-Stativ und einem weiteren Akku liegt die neue Hero 10 Black 449 Euro – natürlich, wie alle folgenden Preise auch, inklusive Abo. Die Hero 9 sinkt auf 349 Euro und die Hero 8 auf 279 Euro. Auch die Hero Max wird um 30 Euro günstiger und kostet mit dem GoPro-Abo 399 Euro.

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