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Apple iPhone 12 Pro, Max: HDR-Video-Aufnahme mit Dolby Vision in 60p

Apple hat sein neues iPhone 12 vorgestellt. Als Top-Modelle gehen hierbei das 12 Pro und das 12 Pro Max ins Rennen um die Smartphone-Krone. Neu ist unter anderem ein besonders helles Display mit HDR-Option für Dolby-Vision-Inhalte und die Aufzeichnung dergleichen.

Prozessor, Design und Display
Apple setzt beim neuen iPhone auf den A14-Bionic-Prozessor, der im 5-Nanometer-Verfahren gefertigt wird und eine bis zu 50 Prozent höhere CPU- und GPU-Leistung gegenüber anderen Mobiltelefonen bieten soll. Der Chip unterstützt die Berechnung bei der Fotografie und soll die Batterielauftzeit verlängern helfen. Er verfügt über eine 16-Core Neural Engine, die laut Apple eine 80-prozentige Leistungssteigerung erlaubt. Beide Modelle sind mit 5G ausgestattet und setzen auf ein neues Design, das unter anderem ein mattes Glas mit „Ceramic Shield“, das besonders widerstandsfähig sein soll, bietet. Mit Nanokeramik-Kristallen versetzt, soll die Stabilität ebenfalls verbessert worden sein. Das iPhone 12 Pro bietet ein 6,1 Zoll großes Super-Retina-XDR-Display mit OLED-Technik, das 12 Pro Max ein 6,7 Zoll großes mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1200 nits. Apple verspricht eine besonders hohe Farbgenauigkeit (P3-Farbraum) und setzt auf eine Auflösung von bis zu 3,5 Millionen Pixeln, sprich native 2532 x 1170 Pixel respektive 2778 x 1284 Pixel. Beide Geräte setzen auf eine IP68-Schutz-Zertifizierung und erlauben damit das Eintauchen in Wasser um bis zu sechs Meter für 30 Minuten.

Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max

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Das verbesserte Kamerasystem arbeitet mit einem Weitwinkelobjektiv mit Blende F1,6 und und setzt für die Pro und Pro Max-Variante aber auf ein unterschiedliches Teleobjektiv. Videos sind in 4K mit bis zu 60p machbar und das auch in HDR für Dolby Vision.

Kamerasystem und Videoaufnahme
Herzstück ist auch beim Appel iPhone 12 Pro die Kamera-Hardware. Zusammen mit dem neuen Bildsignalprozessor (ISP) soll der A14 Bionic für eine verbesserte Bildqualität sorgen und rechnergestützte Fotografiefunktionen erlauben, die mit „herkömmlichen Kameras“ nicht umsetzbar sind. Die Smartphones unterstützten dabei natürlich die Foto-Aufnahme in ProRAW, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Das RAW-Format wird die Kontrolle über Farbe, Detail und Dynamikbereich erlauben und nativ auf dem iPhone oder mit anderen professionellen Bildbearbeitungs-Apps funktionieren. Das iPhone 12 Pro verfügt über ein neues Weitwinkelobjektiv mit sieben Elementen und einer F1,6-Blende. Das Ultraweitwinkel-Objektiv liefert einen Blickwinkel von 120 Grad und das Teleobjektiv kommt auf eine 52 Millimeter Brennweite, die den optischen Zoombereich auf das 4-fache vergrößert. Das iPhone 12 Pro Max indes kommt mit dem gleichen Weitweinkelobjektiv mit F1,6 Blende und dem 47 Prozent größeren Sensor mit 1,7μm Pixeln. Es arbeitet ebenfalls mit einem Ultraweitwinkel-Objektiv und einem Teleobjektiv mit 65 Milliemter Brennweite. In der Kombination gibt es hier dann einen 5-fach optischen Zoom.

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Das iPhone 12 Pro Max ist etwas größer als das iPhone 12 Pro. Unterschiede gibt´s hier beim Display und Kameramodul. Der Prozessor und die Festspeicher-Ausstatttung ist aber die gleiche.

Der Nachtmodus im Zeitraffer liefert nun wohl längere Belichtungszeiten für schärfere Videos, bessere Lichtspuren und eine gleichmäßigere Belichtung bei schlechten Lichtverhältnissen, wenn man das Smartphone auf ein Stativ packt. Auch „Deep Fusion“ soll ab sofort schneller und besser bei allen Objektiven zum Einsatz kommen. Als neuen Modus gibt´s Smart HDR für „realitätsgetreuere“ Bilder. In puncto Videoqualität ist jetzt ein „HDR-Videoerlebnis“ in Dolby Vision mit bis zu 60 Bildern in der Sekunde machbar. Bedeutet man kann dieses auch aufzeichnen, wobei die Auflsösung nach wie vor bei 4K mit eben 24, 30 oder 60 Bildern liegt. Als Aufzeichnunsformat dient HEVC und H.264. Das Dolby Vision-Grading wird dabei live durchgeführt und während der Bearbeitung in der Fotos App oder in iMovie beibehalten. Später im Jahr soll die Unterstüztung für Final Cut Pro X kommen. Ferner lassen sich Videos in bis zu 4K Dolby Vision über AirPlay auf externen Geräten ausgeben. Der komplett neue LiDAR-Scanner in der Pro-Serie hilft den Lichtabstand zu messen und Informationen zur Pixeltiefe einer Situation zu erlangen. Die Technologie will für schnellere, realistischere AR-Erlebnisse sorgen und zudem den Autofokus bei schwach beleuchteten Szenen um das 6-fache verbessern können. In Kombination mit der Neural Engine des A14, sollen so etwa Porträts im Nachtmodus machbar sein, bei denen ein schöner Bokeh-Effekt auch bei schwachem Licht erzielt wird.

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Über iOS 14 kann man seine Fotoaufnahmen direkt bearbeiten. Die Videoszenen soll man mit iMovie auch in HDR schneiden können. Eine Unterstützung für Final Cut Pro X folgt später im Jahr.

Versionen, Preise und Termine
Als Betriebssystem nutzen beide Geräte das neue iOS 14 und sind mit einem internen Speicher von 128, 256 oder 512 Gigabyte zu haben. Das iPhone 12 Pro kommt dabei auf Abmessungen von 14,67 x 7,15 x 0,74 Zentimeter (H x B x T) und ein Gewicht von 187 Gramm. Das 12 Pro Max wiegt 226 Gramm und misst 16,08 x 7,81 x 0,74 Zentimeter (H x B x T). Die Preise starten bei 1120 Euro respektive 1218 Euro für die kleinsten Varianten. Das iPhone 12 Pro lässt sich ab dem 16. Oktober vorbestellen und ist dann am 23. Oktober verfügbar. Das 12 Pro Max ist ab dem 6. November bestellbar und wird dann am 13. November ausgeliefert. Alle technischen Daten mit einem Direktvergleich der Smartphones findet man hier.

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