4K-Report: Was bringt Ultra-HD wirklich?

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4K-Fernseher

Egal, ob bekannte A-Marken wie Sony, Panasonic oder Toshiba oder die aufstrebenden Unternehmen aus Asien – das Thema 4K steht bei allen im Mittelpunkt der weiteren Produktstrategie. Das 4K-Vergnügen beginnt bei 1,27 Metern (50 Zoll) Bilddiagonale – dieses Einstiegsmodell hat jeder Hersteller im Programm, und wenn nicht, dann ist es zumindest in der sehr nahen Planung. Man kann davon ausgehen, dass genau diese Klasse wohl die preislich attraktivste wird. Dennoch hoffen die Hersteller darauf, dass die TV der 55/56-Zoll- Klasse mit Bildschirmdiagonalen um die 1,4 Meter zu den Brot-und-Butter-Modellen werden.

Dabei ist jetzt schon wieder offensichtlich, dass das Ende des zermürbenden Preiskampfs für die Hersteller wohl noch nicht vorbei ist. Verbraucher können also darauf hoffen, dass die 4K-Fernseher schneller als bisher gedacht in Preisregionen rutschen, die erschwinglich sind – den Herstellern aber weiterhin mehr Verdruss als Gewinn einbringen. Deshalb halten sie bei 4K-Technik die Qualitätsfahne hoch: Schließlich ist nun die Elektronik hinter dem Panel viel wichtiger als bei Full-HD.

Durch die nötige Skalierung von Full-HD nach 4K müssen hochwertige Prozessoren und Video-Chip-Sets HD-Bilder in brillante Videos hochrechnen – und das bitte nicht nur, wie die ersten 4K-Geräte, mit 30 Bildern in der Sekunde, denn dann sehen die Filme tatsächlich nicht so richtig flüssig aus. Die neue Generation soll das nun deutlich besser machen – doch ist schon mal klar: Hier sieht sich jeder Hersteller in Führung.

Spannend bleibt, wie man sich hier wirklich hervortun will. TCL aus China zum Beispiel hat nicht nur die Marke Thomson in Europa lizensiert, sondern sich dafür auch gleich beim Lizenzgeber Technicolor eine Zertifizierung für hohe Farbtreue geholt, um damit unmissverständlich zu zeigen: Wir können auch anders als nur günstig.

 


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Bei Philips setzt man weiterhin auf Ambilight und passt die Hintergrundbeleuchtung an den Bildinhalt an.
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Der Toshiba 4K-Fernseher hat in unserem Test den Kauftipp bekommen. 

Dennoch gibt es erste Meldungen, dass der 7E504D von TCL, ein 50-Zoll-Gerät mit 4K-Panel, in den USA für rund 1000 US-Dollar verkauft werden soll. Auch der chinesische Hersteller Hisense geht schon mit 4K-Fernseher an den Markt: Der Preis für das 50-Zoll-Modell beträgt 1.999 Euro, die 58-Zoll-Variante XT880 kostet 1.000 Euro mehr. Mit 4999 Euro schlägt das 65-Zoll-Modell zu Buche, und der 84-Zöller wird 14.999 Euro kosten.

Soviel dürfte inzwischen sicher sein: Die 4K-Fernseher kommen und werden den Markt erobern. Wie üblich beginnt es in der Top-Klasse, wobei die Preise selbst bei den Markenherstellern stark bröckeln: Bestes Beispiel dafür ist der Toshiba 58 M 9365, der in unserem Test mit 2.999 Euro den Kauftipp bekommen hat.  



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