LaCie DJI Copilot: Backup-Festplatte mit am Profi-Set

VIDEOAKTIV-Leser Falko Sixel hat ein Diplom in Audiovisuelle Medien der Kunsthochschule für Medien in Köln und arbeitet mit vielen Kameras und diversem, professionellen Equipment. Den LaCie DJI Copilot hat er mit einer ARRI Alexa (Classic), ARRI Amira, Sony PXW Z-150, Sony PMW 200, Blackmagic Micro Cinema Camera und Nikon D4s ausprobiert. Seine Videos und Fotos bearbeitet er auf einem iMac 5K mit Adobe Premiere Pro CC. Im Video erklärt er seinen Test des LaCie DJI Copilot und das Fazit zum externen Speicher.

Bisher hat Falko Sixel seine Daten mit einem MacBook (2012) und einer externen USB-Festplatte gespeichert. Häufig kam zudem eine LaCie Thunderbolt-Festplatte zum Einsatz. Er hat für den Test des DJI Copilot verschiedene Szenarien ausprobiert: Datenübertragung vom Tablet auf den Copilot, Datenübertragung von SDXC-Karten (immer SanDisk Extreme PRO) sowohl mit 95MB/s als auch 300MB/s. Er hat bisher nicht gezielt mobil Daten gesichert. Gerade beim Kopieren von größeren Datenmengen und der Verwendung externer Festplatten kommt man mit einem MacBook nicht lange ohne eine Steckdose aus. Mobile Datensicherung ist für ihn aber sehr wichtig und ein ständiger Kampf zwischen Praktikabilität und zwingender Notwendigkeit.

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Dass der Copilot die Daten nach der Übertragung verifizieren kann, hat mich wiederum sehr positiv überrascht.

Die Copilot App lief stabil, problemlos und ist einfach und intuitiv zu bedienen. Er wünschte sich aber etwas mehr Individualisierung etwa das Deaktivieren der Ladefunktion für Smartphone und Tablet oder das automatische Starten des Ladevorgangs wenn das Gerät eigenständig verwendet wird. Unterm Strich aber eine sehr gute App. Für den Videoschnitt hat er das Laufwerk nicht genutzt.
Persönliche Meinung von Falko Sixel:
Es gab sowohl positive als auch negative Überraschungen. Die Datenübertragung ist überraschend schnell und hat immer absolut zuverlässig funktioniert. Die App ist aufgeräumt und macht die Bedienung sehr angenehm. Die Ein-Tasten-Bedienung ist für mich indes verwirrend. Die Akku-Laufzeit (immer unter Berücksichtigung, der Anforderung eines Outdoor Einsatzes) empfand ich als

Lesertestvideo von Falko Sixel zum LaCie DJI Copilot

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Die Copilot App läuft stabil und problemlos. Ich habe keinen Absturz erlebt. Die Bedienung ist einfach und intuitiv.

relativ kurz. Schade auch, kann man keine UDF-Karten lesen, das schließt gerade eine professionelle Gruppe an Kameras (Arri-Kameras, aber etwa auch Sony PMW-200 und Sony EX-3) aus. Dass der Copilot die Daten nach der Übertragung verifizieren kann, hat mich wiederum sehr positiv überrascht. Damit hat das Gerät eine essentielle Funktion, die bei Laptops erst teuer eingekauft werden muss. Meinen Frieden habe ich mit dem LaCie DJI Copilot bei einem Musikvideo-Dreh gemacht. Dort entstehen nicht unendlich viele große Daten, man hat Strom und kann immer mal wieder zwischen den Einstellungen Daten sichern. Für dieses Szenario ist der LaCie DJI Copilot meiner Ansicht nach eine praktische Ergänzung für die Datensicherung. Und auch beim Fotografieren oder Reisen mit einer DSLR, bin ich überzeugt, dass das Gerät ein echter Gewinn ist.

Lesertest lacie dji copilot f sixel 4

Beim Dreh eines Musikvideos kam der LaCie DJI Copilot erfolgreich für die Datensicherung zum Einsatz.

Plus/Minus
+ schnelle Datenübertragung
+ gute App
+ Verifikation der Datenübertragung
+ große Festplatte (im Sinne des Speichers)
- etwas schwacher Akku
- Ein-Tasten-Bedienung
- mechanische Festplatte (HDD)





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