YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Lichttest: Godox S60 - kompaktes LED-Videolicht mit Fokussteuerung - Praxis

Beitragsseiten

PRAXIS
Die hohe Lichtst├Ąrke der modernen Kameras kombiniert mit der Lichtst├Ąrke von LEDs f├╝hrt dazu, dass auf einmal 60 Watt durchaus viel Licht bedeutet. Entsprechend wird die Godox S60 dem Bedarf gerecht, dass man weniger, aber durchaus gerichtetes Licht am Set ben├Âtigt. Wir haben die S60 ohne Zubeh├Âr, also nur mit den bereits montierten Toren, zum Test antreten lassen. Die Seitenteile der vorspannbaren vier Tore bestehen aus drei ineinander verschiebbaren Elementen. Damit kann man den Lichtstrahl sehr sauber b├╝ndeln. Denn auch dann, wenn die Tore oben und unten in den Lichtkegel geklappt werden, lassen sich die seitlichen Klappen ebenfalls in den Lichtkegel bewegen. So ist es m├Âglich den Lichtfluss sehr genau zu regeln und das S60 beispielsweise auch als sehr hartes Spitzlicht einzusetzen.

Godox S60 im Einsatz Ergebnis

Die Godox leuchtet von hinten und sorgt f├╝r einen sauberen Umriss der Person, die sonst in der insgesamt wei├čen Umgebung etwas untergehen w├╝rde.

Im Test musste sich die Godox S60 in durchaus kniffligen Drehsituationen bew├Ąhren. In einem Lebensmittel-Manufakturbetrieb mit wenig Platz galt es ohne nat├╝rliches Licht die Arbeit an den Maschinen ├Ąsthetisch auszuleuchten. Dabei erwies sich die Godox S60 nicht nur in der Lichtst├Ąrke als v├Âllig ausreichend, sondern auch ├╝berraschend flexibel. Anstelle einer Softbox haben wir auf einen Diffusor gesetzt, denn damit lie├č sich dann trotz der harten B├╝ndelung des Lichts wieder ein weicher Umriss am Hinterkopf unseres Protagonisten realisieren. Die Tore halfen uns dabei in der insgesamt f├╝r den Lebensmittelbereich typisch wei├čen Umgebung daf├╝r zu sorgen, dass das Licht gezielt nur den Kopf, nicht aber den Hintergrund traf. Schlie├člich sollte der Hintergrund keine l├Ąstigen Schatten zeigen und insgesamt etwas dunkler als die Person im Rampenlicht wirken.

Godox S60 Klappe 2

Die Tore lassen sich von der Leuchte nehmen, was allerdings etwas zu schwerg├Ąngig funktioniert. Die verschiebbaren Elemente der seitlichen Tore sind relativ empfindlich.

Ein Haken sind die in der Front eingeklemmten Tore, die sich zumindest im Neuzustand in der Halterung kaum drehen lassen. Eigentlich schade, denn gerade durch die hohe Flexibilit├Ąt k├Ânnte man mit dem Hochkantstellen der Tore auch einer kompletten Person ein sch├Ânes, gezieltes Seitenlicht geben. Auch das Herausnehmen ben├Âtigt zu viel Kraft. Die Tore lassen sich nicht einfach rausschieben, sondern man dreht sie eher heraus. Dabei ├╝bertr├Ągt sich die Kraft schnell auf die Seitenteile, sodass bei uns eines davon schnell verbogen war.