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Hands-on: Panasonic Lumix DC-GH6 - Bedienung, neue Funktionen und Testaufnahmen - ISO-Empfindlichkeiten

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ISO-Empfindlichkeiten
Es klingt schon ziemlich spektakul├Ąr: Der neue Bildprozessor macht es m├Âglich, dass die GH6 die zwei nativen Empfindlichkeiten des MFT-Sensors parallel auslesen und in Echtzeit in ein Signal hineinrechnen kann. Der Sinn dahinter: Der ISO-Low-Bereich liefert die optimale Belichtung f├╝r die Schatten, der ISO-High-Bereich dagegen f├╝r die Spitzen ÔÇô so kann die Kamera beide Bereiche auswerten und Videos mit einem h├Âheren Dynamikbereich speichern. Der erste Haken daran ist allerdings die Lichtempfindlichkeit, die somit bei ISO 2000 beginnt. So ist schon bei normalem Tageslicht ans Filmen ohne ND-Filter nicht zu denken, denn selbst stark bew├Âlkter Himmel bedeutet immer noch das Arbeiten mit Blende 18 und kaum noch Spielraum in der Belichtung.

Panasonic GH6 1044594

├ťber den Blitz-Anschluss erm├Âglicht die GH6 nun auch einen Timecode-Anschluss. An der Vorderseite findet man nun zudem eine weitere Taste f├╝r die Videoaufzeichnung.

Erst mit dem Neutraldichtefilter kommt man wieder in Blendenbereiche in denen man mit der Sch├Ąrfentiefe spielen kann. Die GH6 der Vorserie (Firmware 0.8B) konnte uns in diesem Modus allerdings noch nicht so richtig ├╝berzeugen. Auf den ersten Blick nimmt die Dynamik zwar zu, doch in den echten Spitzen und Schatten wird das Bild flauer und insgesamt legt sich ein leichter Schleier ├╝ber das Bild. Hier hoffen wir noch auf die endg├╝ltige Firmware. Das bedeutet dann ├╝brigens auch, dass man derzeit die zwei nativen Empfindlichkeiten bei der normalen Videoaufzeichnung nicht manuell ausw├Ąhlen kann. Im V-Log-Modus liegen die nativen Empfindlichkeiten bei ISO 800 und ISO 2000, doch wann die Kamera welchen Schaltkreis ausliest, entscheidet sie selbst.