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Sony Alpha 7 IV: aufgefrischte Vollformatkamera mit 7K-Sensor

UPDATE: Firmware 1.01 verbessert Autofokus - Sony spendiert seiner A7-Vollformatkamera in der vierten Auflage erneut eine Frischzellenkur und hievt den „Alleskönner“ auf ein neues Niveau. Ab sofort verarbeitet der Bildsensor Daten bis 7K, sprich 7032 x 3958 Pixel.

UPDATE - 06. April 2022
Sony hat aktuell die Firmware auf Version 1.01 fĂŒr die Sony Alpha 7 IV veröffentlicht. Dieses verbessert dem Change-Log nach die Genauigkeit der AF-Funktion mit Augenerkennung und behebt zudem ein Problem, bei dem bei Verwendung des Objektivs SEL2860 möglicherweise keine Fotos aufgenommen werden können. DarĂŒber hinaus verspricht Sony mit der neuen Firmware eine insgesamt optimierte BetriebsstabilitĂ€t der Kamera. Das Firmware-Update lĂ€sst sich fĂŒr Mac sowie Windows ab sofort hier herunterladen. Dort wird dann auch erklĂ€rt, wir man dieses installiert.

Meldung vom 22. Oktober 2021
Die nutzt Sony dann aber „nur“ fĂŒrs Oversampling und will so fĂŒr schĂ€rfere Videos in 4K-UHD, also mit maximal 3840 x 2160 Pixel sorgen. Das gelingt dann allerdings nur mit 30 Bildern in der Sekunde bei voller Sensorauslesung. Will man 50p respektive 60p muss man mit dem Super35-Millimeter-Format (1,5-fachem Cropfaktor) vorliebnehmen. In Full-HD darf man dann auch Zeitlupen-Videos mit bis zu 120 Bildern in der Sekunde aufzeichnen. Aufgrund eines verbesserten WĂ€rmemanagements verspricht Sony eine durchgehende Videoaufnahme von bis zu 60 Minuten. Aufgezeichnet wird dabei ab sofort im XAVC-HS-Format, das den H.265-Codec fĂŒr die Kompression nutzt. Sony erlaubt ferner in bis zu 10 Bit bei 4:2:2 Farbabtastung mit maximal 600 Mbit/s in All-Intra oder Long GOP auf die Speicherkarte zu schreiben.

Sony Alpha 7 IV - Herstellervideo zur Vorstellung der neuen Kamera

Als Log-Formate unterstĂŒtzt die A7 IV dabei das ĂŒbliche S-Log3, S-Cinetone sowie S-Gamut3.Cine. Die neue Sony nutzt  zwei UHD-II-SD-KartenschĂ€chte. Einer davon nimmt auf Wunsch auch CFexpress-Typ-A-Karten auf. HerzstĂŒck der Kamera ist dabei ein 33 Megapixel auflösender, rĂŒckseitig belichteter CMOS, der fĂŒr die Bildstabilisierung - wie bei Sony ĂŒblich - beweglich gelagert ist. Die Japaner versprechen dadurch bis zu 5,5 Blendenstufen lĂ€ngere Belichtungszeiten, was aber vorrangig fĂŒr Fotografen interessant ist. Beim Dynamikumfang gibt man Werte von bis zu 15 Blendenstufen an. Die ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 51.200. Mit VerstĂ€rkung gar bis 204.800. FĂŒr den Autofokus nutzt Sony einen Phasen-AF mit 759 Messpunkten auf dem Sensor, wobei laut den technischen Daten 94 Prozent der BildflĂ€che abgedeckt werden. Der Hybrid-AF soll anhand kĂŒnstlicher Intelligenz und verbesserter Erkennung noch prĂ€ziser arbeiten und so Gesichert und Augen von Menschen zuverlĂ€ssig scharfstellen. Daneben erkennt die Kamera auch verschiedene Tiere sowie Vögel und deren Augen. Sony packt in die A7 IV eine neue Funktion zur Verringerung des Focus-Breathing, also des Fokus-Atmens. Das wird aber nur mit bestimmten Sony-Objektiven unterstĂŒtzt. Daneben hat der Hersteller nach eigener Aussage auch die Videostabilisierung auf Grundlage des Sensor-Shift-Stabilisators optimiert.

sony alpha 7 iv front web

Die Alpha 7 IV wird im Vergleich zur gut drei Jahren alten Alpha 7 III deutlich verbessert und kommt unter anderem mit einem neuen Sensor sowie ĂŒberarbeitetem GehĂ€use und neuen KonnektivitĂ€tsoptionen.

Daneben kann man jetzt die Bewegungsdaten im Video einbetten lassen, womit diese dann fĂŒr die Postproduktion in der Videoschnittsoftware fĂŒr eine nachtrĂ€gliche Stabilisierung bereitstehen. FĂŒr die Bildbeurteilung und -vorschau gibt es noch immer ein 7,5 Zentimeter Touch-LCD auf der RĂŒckseite, das mit 1,04 Millionen RGB-Bildpunkten auflöst. Dieses lĂ€sst sich nun aber auch zur Seite schwenken und zudem um 270 Grad drehen. Der elektronische OLED-Sucher erreicht jetzt eine Auflösung von 3,69 Millionen Bildpunkten und vergrĂ¶ĂŸert 0,78-fach. Den Multi-Interface-Schuh stattet Sony bei der A7 IV jetzt mit einem digitalen Audio-Interface aus und will auch das integrierte Mikrofon ĂŒberarbeitet haben. So soll der SchallfĂ€nger WindgerĂ€usche noch besser kompensieren können. Das neue GehĂ€use der A7 IV besteht aus einer Magnesiumlegierung, was es vor Spritzwasser und Staub-Einwirkung schĂŒtzt.

sony alpha 7 iv back web

Die Sony Alpha 7 IV offeriert zwei UHS-II-SD-KartenschÀchte. Da es ich bei dem einen um einen Hybrid-Speicherkartenschacht handelt, lassen sich hier auch CFexpress-Typ-A-Karten nutzen.

Den Handgriff hat Sony wohl etwas ergonomischer gestaltet und das Einstellrad fĂŒr die Belichtungszeit darf man nun auf Wunsch ebenfalls mit einer anderen Funktion belegen, womit dann insgesamt vier frei belegbare EinstellrĂ€der zur VerfĂŒgung stehen. Die Sony A7 IV bietet AnschlĂŒsse fĂŒr USB-C 3.2 Gen 2 10 Gbit/s inklusive Power Delivery, also der Option zur direkten Stromversorgung (auch ĂŒber einen externen Akku, siehe dazu diesen großen Ratgeber). Dazu gesellt sich einmal HDMI, ein Mikrofonanschluss und eine Kopfhörerbuchse. Kabellose kommuniziert die Alpha 7 IV via Bluetooth und WLAN (2,4 bis 5 GHz). In Kombination mit einem Sony Xperia Smartphone ist dann auch das Livestreaming machbar. Daneben kann man die neue Alpha auch als Webcam fĂŒr Full-HD-Streams in 60p nutzen. 4K-LiveĂŒbertragungen gelingen indes nur mit 15 Bildern, was in der Praxis nicht taugt.

sony alpha 7 iv anschluesse web

Die Sony Alpha 7 IV bietet unter anderem eine USB-C-Schnittselle, mit der sie sich auch direkt mit Strom versorgen lÀsst.

Sony will die Alpha 7 IV bereits im Dezember auf den Markt bringen. Der Preis liegt bei 2799 Euro fĂŒr den Body, was dann satte 500 Euro mehr sind, also die A7 III bei ihrer MarkteinfĂŒhrung 2018 gekostet hat. Es wird sie auch im Bundle mit dem SEL2870 (28-70 mm - F3.5 - 5.6) Objektiv fĂŒr 2999 Euro geben. Alle technischen Daten hat Sony hier bereitgestellt.

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