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Workshop: Acht Tipps f├╝r au├čergew├Âhnliche Drohnenaufnahmen - Fahrten und Drohnie

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FAHRTEN
Jetzt kommen wir zu den tollsten M├Âglichkeiten, die eine Drohne bieten kann: Fahrten aller Art. Da zeigen sich die gewaltigen Vorteile einer Drohne, die quasi zu einem schier endlosen Slider wird. Ob Vorw├Ąrts-, R├╝ckw├Ąrts- oder seitliche Fahrt, die Regeln bleiben gleich: Erst Anfang- und Endbild klarstellen, ÔÇ×Trocken├╝bungÔÇť mit Bildkontrolle und erst mit dem Standbild beginnen. Je l├Ąnger die Fahrt, desto schwerer wird es, die Geschwindigkeit genau gleich zu halten. Hat man am Horizont ein St├╝ck Himmel, muss man auch darauf achten, dass diese Linie gleichbleibt und keine Wellenbewegung macht. Das f├Ąllt einem bei Dreh kaum auf, beim Betrachten auf einem gro├čen Bildschirm im Schnitt dagegen schon. Dann fallen auch Ungleichheiten in der Geschwindigkeit und ungewollte, leichte Auf- und Ab-Bewegungen sofort ins Auge. Ab besten l├Ąsst man bei Fahrten den linken Joystick ganz los. Zudem sollte die Fahrt nie l├Ąnger als n├Âtig sein. Das macht sie variabel einsetzbar, von einer Landschaft bis hin zum Hochzeitsbuffet.

Workshop Drohnentipps seitliche Fahrt

Vor allem seitliche Fahrten sind interessant, wenn die Zuschauer nicht wissen, was sie am Ende erwartet. Hier fliegt die Drohne viele Pflanzreihen ab und in nahezu jeder passiert eine andere Handlung, was die Einstellung spannend macht.




DROHNIE
Eine der schwereren Bewegungen ist der Drohnie, die eine R├╝ckw├Ąrtsbewegung mit einer Aufw├Ąrtsbewegung und gleichzeitigem Aufw├Ąrtsschwenk kombiniert. Zwar gibt es diese Bewegung genau wie Umkreisungen auch als vorprogrammierte Mastershots in jeder (DJI-) Drohne, allerdings sind die Mastershots zwangsl├Ąufig nicht an den Drehort angepasst und gerade im vorprogrammierten Dronie-Shot erfolgt der Aufw├Ąrtsschwenk sehr ruckartig. Deshalb empfehlen wir die manuelle Ausf├╝hrung, was auch gleichzeitig gutes Training f├╝r die eigenen Flugfertigkeiten ist, da wir hier beide Joysticks und das R├Ąndelrad gleichzeitig bedienen. Unser Anfangsbild ist eine Naheinstellung von oben auf dem Objekt, welches wir wieder stehen lassen. Dann folgt eine sanfte, behutsam schneller werdende Bewegung nach hinten und oben. Etwa ab der Mitte fangen wir an, mit dem R├Ąndelrad nach oben zu schwenken. Unser Endbild ist eine Totale, mit dem Objekt im unteren Bereich sowie deren unmittelbarer und weiter Umgebung. Idealerweise erstreckt sich die Totale bis zum Horizont.

Workshop Drohnentipps Drohnie

Gr├Â├čere Drohnen wie die DJI Mavic 3 Pro verf├╝gen ├╝ber eine Wegpunkt-Funktion, mit der sich pr├Ązise Drohnie-Aufnahmen einprogrammieren und automatisch abfliegen lassen. Bei den kleinen, g├╝nstigen Drohnen ist Handarbeit oder der entsprechende Mastershot gefragt.