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Praxistest: DJI Ronin RS3 Pro mit LiDAR-Sensor f├╝r Cine-Objektive

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DJI RS3 Pro Lidar aufmacher
Schon f├╝r die Ronin 4D hat DJI den LiDAR-Sensor entwickelt und liefert diesen zusammen mit dem passenden Stellmotor zum bereits einzeln getesteten Ronin RS 3 Pro. Der Sensor wird oben auf den Zubeh├Ârschuh der Kamera montiert und ist in erster Linie f├╝r mechanische Cine-Objektive gedacht. Der LiDAR-Sensor hat sowohl einen Bildsensor f├╝r die Personenerkennung, als auch einen ToF-Sensor, der die Entfernungsdaten liefert. Damit kann der LiDAR-Sensor also das, was eigentlich die Kamera intern schon kann ÔÇô aber eben nicht in Verbindung mit mechanischen Objektiven. Wir haben┬┤s im Praxis-Einsatz ausprobiert.

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DJI Ronin RS 3 Pro Combo mit LiDAR-Sensor, 1099 Euro

Damit das gesamte System funktioniert, wird sowohl der LiDAR-Sensor als auch der Fokusmotor mittels der mitgelieferten USB-C-Kabel mit dem Gimbal verbunden. ├ťber die Schnittstelle werden nicht nur Steuersignale, sondern zudem die Bildsignale zum Gimbal ├╝bertragen. Das kleine, aber schon vorher bei der Helligkeit gelobte Display, zeigt dann mit einem Rechteck, welche Objekte erkannt werden und worauf die Sch├Ąrfe gelegt wird. Bedingung ist, dass der LiDAR-Sensor und das Gimbal von der Firmware zusammenpassen.

Wir haben das LiDAR-System zusammen mit dem Ronin RS3 Pro wieder intensiv getestet und liefern im Video die passenden Aufnahmen, damit Sie sich selbst ein Bild von der Leistung des Systems machen k├Ânnen.

Sinnvoll ist es beides auf den neusten Stand zu bringen, was beim Gimbal via Rechner oder App, beim LiDAR-Sensor dagegen nur mittels der DJI Assistant Software f├╝r Mac oder Windows funktioniert. Zudem muss man nat├╝rlich den Fokusmotor an die Optik anbringen, was bei mechanischen Cine-Optiken direkt funktioniert. F├╝r Foto-Optiken liefert DJI einen um das Fokusrad legbaren Zahnriemen mit. Zudem gibt┬┤s ein Rod, das man mittels einer an die Grundplatte schraubbaren Halterung sicher und wackelfrei montieren kann. An dieses Rohr passt dann der Fokus-Motor, der in das Zahnrad der Optik greift.

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Das DJI Ronin RS3 ist mit seiner Karbonbauweise relativ leicht, doch die exponierte Lage des LiDAR-Sensors verlangt eine genaue Einstellung der Balance und insgesamt macht das AF-System das Gimbal doch deutlich schwerer ÔÇô und es saugt Akku-Leistung.