
Schon für die Ronin 4D hat DJI den LiDAR-Sensor entwickelt und liefert diesen zusammen mit dem passenden Stellmotor zum bereits einzeln getesteten Ronin RS 3 Pro. Der Sensor wird oben auf den Zubehörschuh der Kamera montiert und ist in erster Linie für mechanische Cine-Objektive gedacht. Der LiDAR-Sensor hat sowohl einen Bildsensor für die Personenerkennung, als auch einen ToF-Sensor, der die Entfernungsdaten liefert. Damit kann der LiDAR-Sensor also das, was eigentlich die Kamera intern schon kann – aber eben nicht in Verbindung mit mechanischen Objektiven. Wir haben´s im Praxis-Einsatz ausprobiert.
Damit das gesamte System funktioniert, wird sowohl der LiDAR-Sensor als auch der Fokusmotor mittels der mitgelieferten USB-C-Kabel mit dem Gimbal verbunden. Über die Schnittstelle werden nicht nur Steuersignale, sondern zudem die Bildsignale zum Gimbal übertragen. Das kleine, aber schon vorher bei der Helligkeit gelobte Display, zeigt dann mit einem Rechteck, welche Objekte erkannt werden und worauf die Schärfe gelegt wird. Bedingung ist, dass der LiDAR-Sensor und das Gimbal von der Firmware zusammenpassen.
Wir haben das LiDAR-System zusammen mit dem Ronin RS3 Pro wieder intensiv getestet und liefern im Video die passenden Aufnahmen, damit Sie sich selbst ein Bild von der Leistung des Systems machen können.
Sinnvoll ist es beides auf den neusten Stand zu bringen, was beim Gimbal via Rechner oder App, beim LiDAR-Sensor dagegen nur mittels der DJI Assistant Software für Mac oder Windows funktioniert. Zudem muss man natürlich den Fokusmotor an die Optik anbringen, was bei mechanischen Cine-Optiken direkt funktioniert. Für Foto-Optiken liefert DJI einen um das Fokusrad legbaren Zahnriemen mit. Zudem gibt´s ein Rod, das man mittels einer an die Grundplatte schraubbaren Halterung sicher und wackelfrei montieren kann. An dieses Rohr passt dann der Fokus-Motor, der in das Zahnrad der Optik greift.
Das DJI Ronin RS3 ist mit seiner Karbonbauweise relativ leicht ...

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