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Dropbox: bald mit Dropbox Replay für Live-Video-Feedback

Der Cloud-Dienst Dropbox hat drei neue Tools angekündigt, die die Zusammenarbeit über weite Entfernungen mit anderen weiter erleichtern sollen. Neben Dropbox Capture und Dropbox Shop gehört dazu auch Dropbox Replay, das es erlaubt Feedback zu Videoinhalten zu geben und einzusehen.

Milliarden von Videodateien werden laut den Dropbox-Entwicklern jedes Jahr in die Dropbox gespeichert. Über die letzten zwei Jahre hat die Menschheit mehr denn je via Video kommuniziert. So steigerte sich auch die Anzahl von Videoschnittdateien, die zwischen 2019 und 2020 auf Dropbox landeten, um fast 50 Prozent. Will man von unterwegs mit mehreren Personen an einer Videodatei arbeiten, ist die Kommunikation nicht immer ganz so einfach, wenn diese nicht direkt live stattfindet. Gerade große Dateien, unterschiedliche Videoformate und teilweise geringe Bandbreiten (gerade im ländlichen Bereich) sorgen für eine erhöhte Komplexität. Somit sind natürlich Werkzeuge gefragt, die es erlauben Feedback zu einer Videodatei direkt an einem Ort zu sammeln um darauf dann schneller und gezielter reagieren zu können. Dropbox Replay will genau das bieten. Das neue Video-Kollaborations-Tool erlaubt das Sammeln und Verwalten von Feedback sowie die Reaktion darauf, an einem Ort und laut Dropbox übersichtlich vereint. Videos kann man dann einfach mit den Teamkollegen teilen, sodass diese das Video nicht extra herunterladen müssen und ihr Feedback verteilt in E-Mails und Notizen übermitteln müssen. Kommentare lassen sich direkt in Dropbox Replay verfassen und das „Einzelbild-genau“ und sogar ohne eigenes Dropbox-Konto. Das führt dann zu einem Live-Review-Feature mit dem man sich auch Videoanrufe sparen können soll. Sämtlicher Fortschritt an einem Videoprojekt soll sich so besser nachverfolgen lassen. Dropbox Replay ist noch nicht final, eine Beta-Fassung des Werkzeugs soll in den nächsten Wochen an den Start gehen.

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Dropbox Replay soll in wenigen Wochen in einer Beta-Version an den Start gehen und erlaubt das Kommentieren von Video-Inhalten im Team, an denen gleichzeitig gearbeitet wird.

Ebenfalls interessant klingt ein weiteres Tool namens Dropbox Capture. Dieses „All-in-one-Tool“ dient der visuellen Kommunikation und erlaubt es mit Hilfe von Screen-Recording inklusive Stimmenaufnahme das Teilen von Ideen in Teams zu vereinfachen, die weit von einander entfernt und/oder in unterschiedlichen Zeitzonen arbeiten. Das soll für weniger E-Mail-Verkehr und weniger Online-Meetings sorgen, da man seine Status-Updates aufzeichnen und direkt teilen kann. Auch Dropbox Capture befindet sich noch in der Beta-Phase, kann aber bereits hier ausprobiert werden.

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Dropbox Capture soll das Teilen und Abstimmen von Ideen während eine Produktionsprozesses im Team vereinfachen. Dafür lässt sich der eigene Bildschirm inklusive Webcam und Mikrofon aufzeichnen und an Teamkollen verschicken.

Letztes neues Werkzeug im Dropbox-Kosmos ist „Dropbox Shop“. Mit dem Tool soll man seine digital erzeugten Inhalte leichter verkaufen können. Produktlistungen lassen sich erstellen und ein Bild, eine Audio sowie eine Videovorschau hinzufügen und dann ein Preis festlegen. Die eigenen Produkte kann man dann direkt mit einem Kunden oder über Social Media teilen. Der Kundenstamm soll dabei zu 100 Prozent in der eigenen Hand bleiben. Durch eine obligatorische E-Mail-Validierung der Kunden für zusätzliche Downloads bleiben die Inhalte dabei laut Dropbox sicher. Auch die Analyse von Verkäufen, Abrufen und Einnahmen soll sich dann mit dem Tool einsehen lassen. Dropbox Shop soll in Kürze in den USA als Beta starten. Wann das Werkzeug bei uns an den Beta-Start geht, erwähnt Dropbox noch nicht.

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Mit Dropbox Shop soll man eigene digitale Inhalte schnell und einfach verkaufen können.

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