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Fujifilm X-E4: leichte APS-C-Systemkamera

Auch in der X-Serie vermeldet Fujifilm eine Neuheit: die X-E4 als derzeit kleinste und leichteste X-Kamera in APS-C.

Die zweite Fujifilm-Vorstellung neben der GFX100S zielt auf eine ganz andere Klientel als die Mittelformat-Cam: Die X-E4 ist zwar eine Wechseloptik-Kamera mit X-Bajonett, zählt hier aber zu den besonders kompakten Vertretern - sie wiegt auch nur 364 Gramm. Anders als die letzten Hybrid-Modelle wie die X-T4 oder die X-S10 ist sie nicht unbedingt speziell für Video ausgelegt, kann hier aber vermutlich trotzdem überzeugen. Immerhin kommt der gleiche 26,1-Megapixel-Sensor X-Trans CMOS 4 und der gleiche X-Prozessor 4 zum Einsatz wie in den X-Serie-Spitzenmodellen. Damit könnte die X-E4 nicht nur für einfaches Vlogging, leichte Reise-Setups oder Gelegenheitsfilmer interessant sein, sondern auch als B-Kamera für vorhandene X-Modelle, denn sie hat die Grundqualität der Topmodelle geerbt.

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Die Fujifilm X-E4 ist eine besonders kompakte Wechseloptik-Kamera und filmt in 4K mit maximal 30p.

Was der X-E4 aber gegenüber den Hybriden hauptsächlich fehlt, ist der In-Body Image Stabilizer (IBIS). Hier liefern also nur stabilisierte X-Objektive eine Bildberuhigung. Phasen-Autofokus, Farbtechnologie und Extras wie Augen- und Gesichtserkennung sind auf dem Niveau der anderen X-Modelle, explizit wird hier die X-S10 genannt. Anders als beim Video-Topmodell X-T4 werden 4K-Videos in Cinema-4K (DCI) wie UHD nur mit maximal 30p und 8 Bit/4:2:0 auf Speicherkarte gebannt. 10 Bit/4:2:2 lässt sich aber per Micro-HDMI an einen externen Recorder ausgeben. Die maximale Datenrate liegt bei 200 Mbit/s. Die X-E4 beherrscht sogar F-Log. Im Full-HD-Modus sind dagegen Highspeed-Aufnahmen mit bis zu 240 Bildern/Sekunde machbar – das ergibt für 24p-Produktionen immerhin eine 10-fache-Zeitlupe.

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In der X-E4 arbeitet ein 26-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Die Kamera ist wahlweise in Schwarz oder Silber zu haben.

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Die X-E4 kommt mit einem 180 Grad klappbaren 3-Zoll-Display.

Typisch für Fujifilm sind die speziellen Modi mit der Simulation von 18 unterschiedlichen Filmmaterialien oder Bildstilen. Außerdem wartet die Kamera immerhin mit Timecode, Zebra-Funktion und Tally Light auf. Ein externes Mikrofon lässt sich über eine klassische 3,5-mm-Klinkenbuchse anschließen, für den Kopfhörer muss man aber einen Adapter für USB-C bemühen. Die X-E4 soll ab Ende Februar für 899 Euro (Body) zu haben sein. Als Farbvarianten sind Schwarz und Silber vorgesehen. Neben der Body-only-Version werden noch zwei Kits zu haben sein:
X-E4 mit Optik XF27mmF2.8 R WR für 1049 Euro und X-E4 samt Daumenauflage TR-XE4 und Handgriff MHG-XE4. Letzteres Zubehör soll die auf Kompaktheit getrimmte Kamera besonders dann etwas griffiger machen, wenn schwerere Objektive zum Einsatz kommen.

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Die beiden Fujifilm-Neuheiten X-E4 wie GFX100S beweisen: Während sich die meisten anderen Kamerahersteller zunehmend im Vollformat-Bereich tummeln, sucht Fujifilm weiterhin konsequent den Erfolg an den Rändern des Markts bei APS-C und Mittelformat – und war mit dieser Philosophie bislang offenbar auch sehr erfolgreich unterwegs.

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