YouTube Google+ Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Sigma FF-Classic-Prime-Serie: mehr Bildcharakter in der Aufnahme

Sigma liefert nun neben der FF-High-Speed-Prime-Line auch FF-Classic-Prime-Objektive. Die neue Serie basiert auf den High-Speed-Prime-Optiken, enthält aber mehr unbeschichtete optische Elemente.

Mit den unbeschichteten Elementen will Sigma „einen unvergleichlichen Ausdruck zu erzielen“ – also ein Bild mit mehr eigenem Charakter. Sigma verspricht eine „einzigartige Kombination aus geringem Kontrast und künstlerischen Reflexen beziehungsweise Ghosting im Bild“. Sie sollen somit auch bei den modernen Kameras ein Bild mit klassischem Ausdruck und eigenständigem Look erzeugen.

Sigma FF Classic Art Prime 1

Die Umsetzung als Classic-Primes hat Sigma mit dem gesamten Sortiment aus 10 Cine-Objektiven gemacht. 

Die neuen Optiken sind weiterhin für Full-Frame-Kameras mit PL-Mount gedacht und für Auflösungen bis 8K gerechnet. Der Bildkreisdurchmesser liegt bei 43,3 Millimeter, der Ausleuchtkreisdurchmesser bei über 46,3 Millimeter. Die Optiken arbeiten mit neun Blendenlamellen und sollen damit ein besonders rundes Bokeh erzeugen. Die FF-Classic-Prime-Line bietet nicht ganz einen konstanten T-Wert über die gesamte Produktlinie: Die Optiken mit 14mm und 135mm liefern die Anfangsbrennweite T3.2, alle anderen Objektive T2.5. Vorder- und Rückelement sind mit einer Spezialbeschichtung versehen, sodass diese Objektive dennoch strapazierfähig sein sollen.

Sigma FF Classic Art Prime 4

Die genauen technischen Daten liefert diese Übersicht, die allerdings auch zeigt, dass nicht alle Optiken die gleiche Bauform haben, was bei einem Opjektivwechsel einen entsprechenden Umbau am Rig fordert.

Die Produktlinie ist zudem mit dem /i-Technology-Kommunikationsprotokoll von Cooke kompatibel, die Sigma nun auch bei den FF-High-Speed-Prime-Line einführt. Durch die /i-Technology soll man, vorausgesetzt die Optik und die Kamera unterstützten das Protokoll, Objektiv-Metadaten wie Fokussierabstand, Brennweite und Blende sehen und aufzeichnen können. Auf diese Weise lässt sich das Compositing beim Postproduktionsprozess vereinfachen und beschleunigen.
Die Objektive mit Feet-Skala werden ab Januar ausgeliefert; mit metrischer Skala startet die Auslieferung im April 2020. Der komplette Satz aus 10 FF-Classic-Prime-Objektiven kostet 39.559 Euro zzgl. Mwst .

thumb 2019 11 Sigma fp News

Sigma liefert mit der fp die derzeit kompakteste Vollformatkamera, die dennoch (oder gerade deshalb) auf Filmer zielt. Wir liefern hier ein Video und einen kompletten Test in der aktuellen VIDEOAKTIV 1/20.

Die FF-High-Speed-Primes mit /i-Technology-Protokoll gibt es mit 14mm T2, 105mm T1.5 und 135mm T2 zu je 4.925 Euro. Die Primes 20mm T1.5, 24mm T1.5, 28mm T1.5, 35mm T1.5, 40mm T1.5, 50mm T1.5 und 85mm T1.5  kosten je 3.473 Euro. Die Primes mit 20mm T1.5, 24mm T1.5, 35mm T1.5, 50mm T1.5 und 85mm T1.5 werden im Januar auf dem Markt kommen, bevor dann im Februar die 14mm T2, 28mm T1.5, 40mm T1.5, 105mm T1.5 und 135mm T2 folgen. Auch diese Preise verstehen sich alle zuzüglich Mehrwertsteuer.

Forumthemen

Diese Diskussion im Forum weiterverfolgen ...
Sigma FF-Classic-Prime-Serie: mehr Bildcharakter in der Aufnahme