YouTube Google+ Vimeo RSS VIDEOAKTIV

CES 2009: Hurra, HDV lebt noch - Canon Legria HV 40

Wie knapp die Entscheidung war wissen wir nicht, aber Canon hat sich entschlossen, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland 2009 einen neuen Consumer-HDV-Camcorder anzubieten: Der Legria HV 40 für 1099 Euro folgt den bewährten Modellen HV 30 und HV 20. 

canon_legria_hv40_side_lft.jpg

Neuheit Custom-Taste: Mit der Custom-Funktion kann der Filmer künftig Funktionen auswählen, die er mit der darunterliegenden Drehwalze manuell steuert.  

canon_legria_hv40_fsl_lcd.jpg

Äußerlich unverändert: Der Legria HV 40 gleicht den erfolgreichen Vorgängern HV 20 und HV 30.   

canon_usa_hv40_586x225.jpg

In den USA scheinen die Filmer HDV noch mehr zu schätzen: Hier fährt Canon sogar eine eigene Kampagne für den HV 40. Auch wenn es manche vermeintliche Trendsetter nicht hip finden - für manche Filmer ist das Band immer noch die bessere Alternative. Viele Eventfilmer nutzen die HV-Modelle als Zweit- und Dritt-Kameras, ebenso gern aber auch Dokumentaristen mit Langzeitprojekten oder Konzert- und Theater-Filmer. Wer viele Stunden Material filmt oder oft, schnell und günstig Medien wechseln muss, fährt mit HDV-Tapes noch immer am Besten. Außerdem braucht man nur eine Art von Medium für alle Zwecke: Originalaufnahme, Mastertape, Archivkopie. Kein Wunder, dass HDV im unteren Profibereich noch immer boomt - trotz harter Konkurrenz von Kameras wie Sonys EX 1 und EX 3 oder Panasonics Neuheiten AG-HMC 151 und AG-HPX 171. Der neue Legria HV 40 als direkter Nachfolger von HV 20/30 hält jedenfalls auch in den unteren Preisregionen die HDV-Tape-Fahne hoch. Er kostet 1099 Euro, scheint ansonsten aber seinen Vorgängern bis aufs Schräubchen zu gleichen. Natürlich beherrscht er, wie alle HDV-Cams, auch DV und bleibt damit der vorerst einzige Ausweg für Filmer, die auch künftig in DV filmen wollen. > Neuerung: Custom-Funktion Der HV 40 arbeitet - anders als