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Praxistest: Sony FX6 - die kleine Vollformat-Cine-Kamera - Bedienung

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MedienBureau Sony FX6 6161

Die Tastenverteilung ist bereits seit mehreren Kameragenerationen bekannt und bew├Ąhrt. Die Audiosteuerung hat allerdings nur f├╝r zwei der vier Kan├Ąle Regler.

Bedienung
Beim Geh├Ąuse lehnt sich Sony an den Vorg├Ąngerin FS5 Mark II an, auch wenn die silberne Geh├Ąusefarbe nun an der Venice anlehnt. Das Bedienkonzept mit neun selbst definierbaren Tasten, einer kleinen Audioeinheit mit zwei Reglern, ist identisch und auch den elektronischen variablen ND-Filter gibt es hier wieder. Einen Sucher gibt es nicht, doch der 3,5-Zoll-Monitor mit seinen 1280 x 720 Pixel Aufl├Âsung ist von der FX9 bekannt und somit mit einer Sucherlupe erweiterbar, auch wenn dieser bei der kleineren FX 6 nicht zum Lieferumfang geh├Ârt.
Der Kamerak├Ârper allein wiegt 890 Gramm ÔÇô ohne Optik, Akku und Speicherkarten. Wie inzwischen ├╝blich hat auch die FX 6 eine aktive K├╝hlung ├╝ber einen L├╝fter, der aber stets zur├╝ckhaltend ist und in unseren Aufnahmen nicht zu h├Âren war. Sony f├╝hrt die Luft zudem nicht ├╝ber die elektronischen Bauteile ab, sondern ├╝ber einen K├╝hlk├Ârper der vom empfindlichen Innenleben abgekoppelt ist.

MedienBureau Sony FX6 110914

Joachim Sauer hatte die FX6 f├╝r einige Tage mit in den Bergen. Bew├Ąhrt hat sich der drehbare Griff an der rechten Seite, der zudem einige Steuerfunktionen bietet und nun an einer eigenen Remote-Buchse angeschlossen wird. So bleibt eine weitere Fernsteuerbuchse ├╝brig.

Bei den Speicherformaten schr├Ąnkt Sony erstaunlicherweise die Wahlm├Âglichkeiten ein. W├Ąhrend die Alpha 7S III auch den neuen XAVC-HS-Modus mit dem H.265-Codec bekommt, gibt es bei der FX 6 lediglich die Speicherung im XAVC-L- und XAVC-I-Modus mit H.264-Codec. Das Speicherkartenlaufwerk ist dagegen identisch, so dass beide Kartensch├Ąchte sowohl SD-Karten als auch CFexpress Typ A-Karten entgegennehmen.
Um es kurz zu machen: F├╝r uns ist der variable ND-Filter ein sehr gewichtiges Argument f├╝r die Sony-Kamera. Gerade in Verbindung mit der enormen Lichtst├Ąrke erm├Âglicht er die automatische Belichtung, ohne Ver├Ąnderung der Blende und ohne, dass man am Shutter drehen muss. So l├Ąsst sich also stressfrei spontan aus der Hand und mit Offenblende arbeiten. Wie gut die Bildqualit├Ąt ist, sehen Sie im Video und unsere weiteren fundierten Ergebnisse aus unserem Test finden Sie in der VIDEOAKTIV 1/21.