YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Apple M3 Chip: neue MacBook Pro und 24-Zoll-iMac

Apple hat gestern die neue Generation seines Prozessors vorgestellt und verspricht vor allem bei der Grafikleistungen Verbesserungen. Den neuen M3 Chip gibtÔÇÖs zuerst in den MacBook Pro und einem 24-Zoll iMac.

Die M3 Chip Familie kommt mit einer neuen GPU, die einen besonders gro├čen Sprung bei Apples Grafikarchitektur darstellen soll. Die schnellere und effizientere GPU bietet Dynamisches Caching und bringt zum ersten Mal neue Renderingfunktionen wie Hardware beschleunigtes Raytracing und Mesh Shading auf den Mac. Beim Rendering gibt Apple eine bis zu 2,5-mal schnellere Leistung an als bei der M1 Chip Familie. Die CPU Performance- und Effizienz-Kerne sollen 30 Prozent beziehungsweise 50 Prozent schneller als beim M1 sein und die Neural Engine ist 60 Prozent schneller als die Neural Engine in der M1 Chip Familie. Letzteres soll besonders bei KI und Videofunktionen Vorteile bringen. Bildbearbeitungstools wie Noise Reduction und Super Resolution in Topaz werden schneller und Scene Edit Detection in Adobe Premiere und Smart Conform in Final Cut Pro sollen ebenfalls mehr Performance bekommen. Au├čerdem unterst├╝tzt eine neue Media Engine jetzt AV1 Decodierung was besonders bei Streamingdiensten Vorteile bringt.

Apple MacBook Pro M3 Max DaVinci Resolve 231030

Mehr Leistung beim Videoschnitt verspricht Apple nicht nur mit den eigenen Anwendungen, sondern auch mit Videoprogrammen wie DaVinci Resolve und Premiere Pro.

Der M3 hat ein 12-Core GPU Design mit sechs Performance-Kernen und sechs Effizienz-Kerne. Der M3 Pro besteht aus 37 Milliarden Transistoren und einer 18-Core GPU. Er unterst├╝tzt einen gemeinsamen Arbeitsspeicher bis zu 36 GB. Der M3 Max erh├Âht die Anzahl der Transistoren auf bis zu 92 Milliarden. Die 40-Core GPU soll bis zu 50 Prozent schneller sein als beim M1 Max und unterst├╝tzt bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die 16-Core CPU kommt mit 12 Performance-Kernen und vier Effizienz-Kernen.

Apple MacBook Pro M3 chip series 3up 231030

Auch die dritte M-Generation gibt es wieder in drei Leistungsklassen.

Eingebaut wird der M3 Prozessor in den neuen 24-Zoll iMac, den es in sieben verschiedenen Farben und mit einem 24-Zoll Retina Display mit 4.5K Aufl├Âsung gibt. Der iMac kann man mit einer 8-Core CPU, einer bis zu 10-Core GPU und bis zu 24 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher bestellt werden. Bis zu 12 Streams von 4K Video soll man schneiden und wiedergeben k├Ânnen. Das sind 3-mal mehr als vorher. Zudem soll man Videoprojekte in Final Cut Pro und Adobe Premiere Pro bis zu 2-mal schneller produzieren k├Ânnen. Der iMac mit 8-Core GPU ist ab 1.599 Euro inkl. MwSt. und 1.539 Euro inkl. MwSt. f├╝r den Bildungsbereich in den Farben Gr├╝n, Ros├ę, Blau und Silber erh├Ąltlich. Er kommt mit einer 8-Core CPU, 8 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher, 256 GB SSD, zwei Thunderbolt Anschl├╝ssen, Magic Keyboard und Magic Mouse. Beim iMac mit 10-Core GPU f├╝r 1.829 Euro beziehungsweise 1.709 Euro arbeitet eine 8-Core CPU. Auch hier liegt die Grundausstattung bei 8 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher, 256 GB SSD und zwei Thunderbolt Anschl├╝ssen. Zus├Ątzlichen gibt┬┤s aber 3 USB-Anschl├╝sse und Ethernet.

Apple iMac M3 colors 231030

Deutlich bunter wird die Welt der iMacs, die man nun in sieben Farben bestellen kann.

Nat├╝rlich bekommt auch das neue MacBook Pro Lineup die Prozessoren aus der neuen M3 Chip Familie. Das neue 14-Zoll MacBook Pro mit M3 ist jetzt ab 1.999 Euro erh├Ąltlich. Alle MacBook Pro Modelle haben ein Liquid Retina XDR Display, das mehr Helligkeit ├╝berzeugen soll, eine integrierte 1080p Kamera und ein 6ÔÇĹLautsprecher-System. Apple bietet die neuen MacBook Pro Modelle nun zudem in der Farbe Space Schwarz an, die dank eines neuen Verfahrens auch unempfindlicher gegen Fingerabdr├╝cke sein soll. Neben dem Einstiegsger├Ąt, dem 14-Zoll MacBook Pro mit M3 (1.999 Euro) gibt es das 14-Zoll MacBook Pro mit M3 Pro ab 2.499 Euro und das 16-Zoll MacBook Pro ist ab 2.999 Euro

Apple MacBook Pro keyboard 231030

Beim MacBook Pro ist ein dunkles Geh├Ąuse dazu gekommen - hier setzt man offensichtlich auf eher professionelle Anwender.