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Xiaomi 13 Ultra: Flaggschiff-Smartphone mit Leica-Objektiv und 1-Zoll-Sensor

Nachdem Xiaomi erst im MĂ€rz die neuen Smartphones Xiaomi 13 und Xiaomi 13 Pro vorgestellt hat (wir berichteten), folgt jetzt das neue Flaggschiffmodell der Serie, das Xiaomi 13 Ultra. Wie ĂŒblich natĂŒrlich wieder in Zusammenarbeit mit Leica und einem entsprechend hochwertigen Objektivmodul.

Das Xiaomi 13 Ultra ist mit einem Vierfach-Kamerasystem, einer 1-Zoll-Hauptkamera mit variabler Blende und dem laut Leica bisher anspruchsvollsten Summicron Objektiv, das bis dato in einem Smartphone verbaut wurde, ausgestattet. Dabei hat sich der deutsche Objektiv- und Kamera-Spezialist nach eigener Aussage vom Objektiv der Leica M-Serie inspirieren lassen. Im Vergleich zum VorgĂ€ngermodell Xiaomi 12 Ultra wurde das Sichtfeld der Ultraweitwinkel-Kamera auf eine Ă€quivalente Brennweite von 12 mm vergrĂ¶ĂŸert, wĂ€hrend die Verzeichnung auf ein absolutes Minimum reduziert sein soll. Die Blende der 120-mm-Telekamera ist dabei deutlich vergrĂ¶ĂŸert worden, um die Leistung bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen und hoher VergrĂ¶ĂŸerung zu verbessern. Durch die Integration einer zweiten Telekamera bei 75 mm sollen hochwertige Aufnahmen in klassischer Brennweite garantiert sein.

Xiaomi 13 Ultra - Videovorstellung des Herstellers

Die vier Kameras decken insgesamt einen Zoombereich von 12 bis 120 Millimeter Ă€quivalenter Brennweite (inklusive 23 und 75 mm) ab, wobei hier eine besonders „geschmeidige“ Zoomgeschwindigkeit versprochen wird. Die Hauptkamera des Xiaomi 13 Ultra ist mit einem 1-Zoll-IMX989-Sensor und einer neuen physikalischen Blende ausgestattet, die einen Wechsel zwischen zwei Blendenstufen von F1.9 und F4.0 erlaubt. Damit bietet sie die FĂ€higkeit, Licht und Tiefe im Bild zu kontrollieren. Basierend auf den Hardware-FĂ€higkeiten des 1-Zoll-Hauptkamerasensors und der variablen Blende bietet das Xiaomi 13 Ultra einen neuen "Fastshot-Modus", der von der "hyperfokalen Distanz"- Aufnahmemethode inspiriert ist, die man hĂ€ufig von Straßenfotografen kennt. Dabei wird der Fokuspunkt manuell eingestellt. Mit Hilfe der der Xiaomi Imaging Engine soll die die Smartphone-Kamera dabei nur rund 0,8 Sekunden benötigen, um sich einzuschalten und zu fotografieren.

Xiaomi 13 Ultra Green 9 with hands web

Das Xiaomi 13 Ultra kommt erneut mit einer Objektiv-Konstruktion von Leica, wobei hier ein Zoom-Bereich von 12 bis 120 Millimeter (nach KB) realisiert wird.

Der professionelle Modus der Kamera-App erlaubt dann auch die manuelle Anpassung der Aufnahmeparameter und unterstĂŒtzt die Aufnahme von Fotos im 10-Bit-RAW-Format, die von Adobe Labs kalibriert wurden, sowie Videos bis 4K 10-Bit Dolby Vision HDR und 4K-Bit LOG-Videos mit bis zu 60p. Dabei soll die von Xiaomi selbst entwickelte „Loop LiquidCool-Technologie“ eine WĂ€rmeableitungskapazitĂ€t von ĂŒber 10W erreichen, weshalb ein stabiles 4K 60fps-Videorekording ohne Bildratenabfall aufgrund von Temperaturen machbar sein soll. Auch der RAW-Workflow soll beim Xiaomi 13 Ultra vollstĂ€ndig optimiert sein, wofĂŒr jetzt mehr Algorithmen in den RAW-Bereich migriert wurden, um den Dynamikumfang, die Details und die Textur des Bildes zu maximieren. Das fĂŒhrt dann laut Hersteller zu einer noch besseren BildqualitĂ€t. Die Hauptkamera unterstĂŒtzt dabei 50-MP-RAW-Bilder, wĂ€hrend sie gleichzeitig Multi-Frame 14-Bit UltraRAW bietet, bei welchem sie „die Daten direkt aus der Rechenpipeline nimmt und eine bessere Auflösung und einen höheren Dynamikumfang“ erlaubt. Die Kameraprofile steuert Adobe bei, was einen besseren Ausgangspunkt fĂŒr die Nachbearbeitung garantiert.

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Das Xiaomi 13 Ultra setzt auf einen 1 Zoll Hauptkamera-Sensor wund wird Videos in 4K 10 Bit mit bis zu 60p aufzeichnen können.

Das Xiaomi 13 Ultra verfĂŒgt ferner ĂŒber ein 6,73 Zoll Pro-Grade-WQHD+ AMOLED Display mit einer Auflösung von 3200 x 1440 Pixeln (522 ppi) im 20:9-Format. Xiaomi verspricht eine „exzellente Farbgenauigkeit“ und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2600 Nits. Das Display ist dann auch gemĂ€ĂŸ der neuen CIE 2015 Farbmetrik kalibriert, wodurch eine perfekte automatische Farbverwaltung unterstĂŒtzt wird, um eine genaue und konsistente Farbdarstellung auf verschiedenen Displays von kĂŒrzlich veröffentlichten Xiaomi-GerĂ€ten zu gewĂ€hrleisten. Der integrierte Akku liefert 5000 mAh und soll durch die Kombination eines Xiaomi Surge P2-Ladechips und eines Xiaomi Surge G1-Batteriemanagementchips eine Reihe von „Batterie-Gesundheitsfunktionen“ bieten, womit dann die Batterielebensdauer verlĂ€ngert wird. Das Xiaomi 13 Ultra verfĂŒgt zum Beispiel auch ĂŒber einen neuen Schlaf-Modus, der automatisch ausgelöst wird, wenn die Batterie fast leer ist, um HintergrundaktivitĂ€ten zu begrenzen und damit dann laut Hersteller bis zu 60 Minuten zusĂ€tzliche Standby-Zeit zu bieten.

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Das Xiaomi 13 Ultra wird in drei AusfĂŒhrungen bezĂŒglich RAM und interner Speicherausstattung zu haben sein. Außerdem wird es drei Farben geben.

Das Xiaomi 13 Ultra wiegt 227 Gramm bei Maßen von 16,3 x 7,46 x 0,90 Zentimetern und wird in den Farben Schwarz, Weiß und Oliv-GrĂŒn zu haben sein. Es wird ab dem 21. April in China veröffentlicht und soll in den kommenden Monaten dann auch nach Europa kommen. Einen Preis nennt Xiaomi bislang noch nicht. Es wird drei Speicher-Varianten geben: Mit 12 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher, mit 16 GB RAM und 512 GB Flash-Speicher sowie 16 GB RAM und 1 Terabyte interner Speicher. Im Web kursieren bereits diverse Videos, die zudem eine Art aufsteckbaren Batteriegriff zeigen, der zusĂ€tzlich einen Auslöser integriert hat und womit das Smartphone dann mehr wie eine Kamera im klassischen Sinne, als ein Smartphone aussieht.