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Sony HDR-AS20: leichtere und günstigere Actioncam mit WiFi

Sony macht Ernst und will am Thron der GoPro Hero 3 rütteln. Die Japaner stellen nur knapp drei Monate nach unserem Test der HDR-AS100 die HDR-AS20 und damit die „jüngere“ Schwester der HDR-AS30V vor.

Am Aussehen hat sich nichts geändert: Auch die HDR-AS20 steckt im länglichen Gehäuse mit dickem Record-Knopf auf der Rückseite und der digitalen Menü-Anzeige rechts. Nachteil war bis dahin stets der Verzicht auf einen integrierten Monitor für die Bildkontrolle. Hier hilft Sony nach: Dank integriertem WiFi kommuniziert die AS20 laut Sony „verzögerungsfrei“ mit dem kleinen Armband-Monitor RM-LVR1, worüber sich das Bild kontrollieren lässt. Er ist vor Wasser, Schmutz und Staub geschützt, kann also ebenfalls bei rasanten Sportarten zum Einsatz kommen. Die Steuerung der Cam funktioniert ebenfalls über das Armband, wobei sich hier bis zu fünf Actioncams kontrollieren lassen. Wird die HDR-AS20 kopfüber befestigt, dreht der Armband-Monitor das Bild automatisch.

Nach wie vor integriert Sony ein Zeiss Tessar Objektiv mit einem Blickwinkel von 170 Grad und Blende F2.8. Mit aktiviertem SteadyShot, also dem Bildstabilisierer, soll sich noch immer noch ein Bild mit 120 Grad Blickwinkel einfangen lassen. Der Exmor R CMOS Sensor sorgt für Full-HD-Video und Foto-Aufnahmen mit bis zu 28 Mbit in der Sekunde. Auf 4K-Gefilde wagt sich Sony also offenbar noch nicht. Ton wird bisher über das eingebaute Stereo-Mikrofon eingefangen.

Im Gegensatz zum älteren Schwester-Modell HDR-AS30V (hier im Test) soll die Akku-Laufzeit deutlich verbessert worden sein und nun bei bis zu 130 Minuten mit und ohne WiFi bei 150 Minuten liegen. Videos macht sie in MPEG4-AVC/H.264 mit 1080p und 50 Bildern und speichert diese auf Micro SD- und SDHC-Karten oder einen Memory Stick Micro (Mark 2). Für die schnelle Video-Bearbeitung empfiehlt Sony nach wie vor die kostenfreie PlayMemories Home Applikation.

Mit 83 Gramm bei integriertem Akku ist die HDR-AS20 dann auch knapp 7 Gramm leichter als die HDR-AS30V. Tauchaufnahmen macht sie mit Hilfe des Gehäuses in bis zu fünf Metern Tiefe. Der externe 3,5 Millimeter Klinke-Mikrofon-Anschluss ist ebenfalls wieder mit dabei.

Der Sony HDR-AS20 wird ab Juli für 199 Euro zu haben sein. Damit wird sie rund 100 Euro günstiger sein, als die HDR-AS30V bei Verkaufsstart oder das Flaggschiff HDR-AS100. Der Armband-Monitor ist ganz offensichtlich nicht im Lieferumfang. Halterungen und Unterwassergehäuse sind aber dabei.

Apropos: Den Test zur größeren HDR-AS100 mit Testvideo und Bedien-Konzept gibt´s hier.

(pmo)
Action-Cam-Test: Sony HDR-AS 30 - kleiner, leichter besser

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Link zum Hersteller: Sony
sony hdr as20 side web
Mit Unterwassergehäuse taucht auch die HDR-AS20 wieder ab - in bis zu 5 Meter Tiefe.
sony hdr as20 back web
Optisch gleicht die AS20 der AS30 wie ein Ei dem anderen. Sie ist aber günstiger, hat WiFi integriert und ist etwas leichter als das ältere Schwester-Modell.
Action-Cam Test Sony HDR-AS30 web
Wir haben die Sony HDR-AS 30 V ausgiebig in der Praxis getestet und dabei sowohl schöne Stimmungen als auch Action-geladene Clips eingefangen.

 

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