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Ultra HD Blu-ray: Medien und Abspieler in 2016

UPDATE - 4K Blu-ray steht: Bereits Anfang 2014 wurde über eine neue Ultra HD Blu-ray-Scheibe gemunkelt, offiziell hat die Blu-Ray Association dann für Ende 2015 erste Medien versprochen. Konkret heißt das nun, dass 2016 mit UHD-Filmen und -Playern gerechnet werden kann.

Update - 14. Mai 2015
UHD-Blu-ray-Spezifikationen stehen fest

Die Blu-ray-Association (BDA) hat sich nun auf die neuen Spezifikationen für die kommende Ultra-HD-Blu-ray geeinigt. Die Vergabe der Lizenzen startet zum Sommer, wie wir bereits unten im Text erwähnt haben, wird eine Scheibe 66 bis 100 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung stellen, auf zwei- bis drei-lagigen Layern.

Neu ist, dass auch Standards wie HDR (erweiterter Kontrast) in den Spezifikationen mit eingeschlossen sind, womit die Scheibe zukünftige Filme, die dieses Feature nutzen werden, beherbergen kann. Auch sind die Farbräume BT.2020 und Rec.2020 im Standard mit inbegriffen. Damit sind dann 10 Bit pro Pixel bei 60 Bildern in der Sekunde machbar. Auf Audio-Seite wird die Scheibe Dolby Atmos und DTS:X unterstützen.

Wie der Kopierschutz geregelt wird, erwähnt die BDA noch nicht. Voraussetzung für die Wiedergabe ist aber ein Wiedergabe- und Endgerät mit HDMI 2.0 und HDCP 2.2-Unterstützung. Nur so kann man die Inhalte dann in UHD betrachten. Ein neues Logo, womit die UHD-Blu-ray-Scheiben und -Packungen entsprechend gekennzeichnet werden, gibt es schon jetzt. Eventuell könnten wir also doch schon zu Weihnachten 2015 mit UHD-Filmen auf Scheibe rechnen. Dann muss es aber auch gleich die passenden Abspieler geben, die fehlen bislang noch.

 

Meldung vom 21. Januar 2015

Das Problem bis dato ist, dass aktuelle Blu-rays für Full-HD-Filme zu wenig Speicherkapazität bieten um einen Film in UHD-Auflösung mit 3840 x 2160 Pixeln speichern zu können. Hierfür braucht man also ein neues Scheibenformat, was dann auch wieder entsprechende neue Abspieler (wie bei Panasonic) voraussetzt. Wer aktuell einen 4K-Fernseher besitzt, kann lediglich über das Internet 4K-Inhalte streamen oder selbst gefilmtes Material wiedergeben.

Damit die Verbreitung von 4K Ultra HD gerade „offline“ schneller voran geht, will die Blu-ray Association nun also ein standardisiertes Format verabschieden, was noch dieses Jahr geschehen soll. Für 2016 sollen dann Medienspieler und „Kauf-Discs“ folgen. Dabei kann man davon ausgehen, dass als Codec HEVC respektive H.265 zum Einsatz kommen wird. Die „Rohlinge“ werden 66 bis 100 Gigabyte Fassungsvermögen aufweisen. Die neuen Abspieler sollen dann logischerweise zur Full-HD-Blu-ray abwärtskompatibel sein – alles andere wäre auch eine Überraschung - und UHD-Filme mit 60 Vollbildern wiedergeben können.

Fraglich allerdings, ob sich die Ultra HD Blu-ray und deren Abspieler durchsetzen können. Bislang ist selbst die aktuelle Blu-ray mit Full-HD-Auflösung noch nicht in jedem Wohnzimmer angekommen und im Vergleich die DVD noch deutlich beliebter. Ob die Industrie hier ein „Umdenken“ und damit die Akzeptanz und die Notwendigkeit für ein neues Format beim Kunde herbeiführen kann, darf zumindest bislang noch bezweifelt werden.

Die Fernseher-Hersteller sind seit über einem Jahr bereit für 4K, schade allerdings, wenn man bereits ein entsprechendes Gerät besitzt, aber noch über ein Jahr warten muss, bis man dieses in vollem Umfang nutzen kann. Filmer haben da den Vorteil, dass sie den UHD-TV solange „zumindest“ mit eigenem Material „füttern“ können, wenn auch ohne passende Abspieler derzeit noch etwas umständlich.

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Link zum Hersteller: Blu-ray Association - Ultra HD Blu-ray
 
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Vielleicht doch noch zu Weihnachten 2015? Die BDA hat die Spezifikationen für die Ultra HD Blu-ray abgesegnet. Ein neues Logo gibt´s jetzt auch.
 

 

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