IBC: Arri Amira mit 4K-Update

Die erste Full-Frame-Sensor Kamera für Dokumentationen von ARRI war die Sensation der letztjährigen IBC, dieses Jahr legte Arri nach und verpasste der kleinen Schwester der Alexa eine echte 4K-Funktion.

Angedeutet hatte man dies bereits vor zwei Wochen, definitiv bestätigt auf der gestrigen IBC-Pressekonferenz. Mit dem Software-Update namens SUP 2.0 , das ab Dezember auf der Arri-Homepage verfügbar ist, wird die Kamera echtes UHD (3840 x 2160 Pixel) direkt auf seine C-Fast-Speicherkarten aufzeichnen. Dazu ist ein Upsampling mit Faktor 1,2 nötig, da der ARRi-Sensor mit 3,4 K leicht unter der Auflösung von UHD liegt.

Die hohe Dynamik und der spezielle Debayering-Prozess der ARRi-Technologie ermöglichen aber eine qualitativ hochwertige 4K-Aufzeichnung, ist Amira-Produktmanager Markus Dürr überzeugt. Ausführliche interne Tests hätten dies ergeben und wenn man den zahlreichen Bildbeispielen und Konkurrenzvergleichen Glauben schenkt, die auf dem Messestand zu sehen sind, ist dem auch so.

Auf die Frage, warum denn für die Dokucam Amira 4K implementiert wurde meinte er: „Hauptsächlich die Kunden unserer Kunden , also die Produktionshäuser – vor allem in China – fragten immer wieder nach einem direkten Distributionsformat in 4K. In Deutschland ist 4K Broadcasting noch kaum ein Thema. Aber wenn wir solchen Wünschen entsprechen können, ohne Qualitätskompromisse fürchten zu müssen, dann tun wir das gerne.

Die 4K-Aufzeichnung erfolgt ausschließlich im Pro-Res-Format in allen Qualitätsstufen, angefangen von LT mit 44 Megabit pro Sekunde bis hin zu Pro-Res 4:4:4 mit 500 Megabit pro Sekunde Datenrate.

(mb)
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Amira-Produktmanager Markus Dürr - hier am Messestand. (Bild: Biebel)

2014 09 03 IBC 2014 pt
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