PT 2016

Action-Cam-Test: Sony HDR-AS100 - Testaufnahmen und GPS-Erklärung

Die brandneuen HDR-AS 100 von Sony will zum Blockbuster GoPro Hero 3+ aufschließen. Das Rezept dazu: Wasserresistentes Gehäuse, verbesserte Optik und verbesserter Bildstabilisator. Dazu kommen noch verbesserte Videomodi, so dass die AS 100 nun auch mit 50 Vollbildern aufzeichnet. Dank GPS lassen sich Routen nun am Monitor verfolgen - wie´s geht erklären wir im Video.
 

Die großen Camcorder-Hersteller haben den Action-Cam-Trend lange verschlafen. Profitiert davon hat in erster Linie der Begründer dieser Gattung: GoPro. Doch Sony nimmt diese Kategorie inzwischen sehr ernst. Auch wenn die AS100, mal abgesehen vom weißen Gehäuse, der Vorgängerin AS 30 extrem ähnlich sieht, hat sich viel getan. Die Action-Cam ist nun auch ohne Schutzgehäuse spritzwassergeschützt. Das Schutzgehäuse liefert Sony dennoch weiterhin mit.

Die wohl spannendste Funktion ist jedoch der GPS-Tracker, dank dem man nun, wie bisher nur bei der bereits getesteten Garmins Virb Elite, am Rechner dann die Routeninformationen auslesen kann - wie es geht erklärt im Video Shiori Katsumata von Sony:

 

Neu dabei ist ein kleiner unterschraubbarer Aufsatz mit Standard-Stativgewinde. Beim Radfahren kann man nun also die Kamera direkt verwenden - wenn dieser Aufsatz satter sitzen würde. Wie wir bei diesen Testaufnahmen festgestellt haben bleibt auch bei extrem festgeschraubtem Aufsatz zu viel Spiel. Bei den weiteren Testaufnahmen werden wir also mit Schutzgehäuse arbeiten.

Beim Bedienkonzept bleibt Sony seinem Konzept treu - eigentlich schade, denn so richtig schlüssig und einfach ist dieses nicht. Nach wie vor stört, dass die Kamera bei einer getroffenen Einstellung gleich wieder aus dem Einstellmenü springt und man sich deshalb für die nächste Einstellung wieder zurückhangeln muss.

Die Sony HDR-AS 100 gehört zu einem großen Testfeld der VIDEOAKTIV 4/2014, zu dem auch folgende Kamera-Tests folgen:

Großer Vergleichstest: alle fünf Action-Cams on Tour

AS100 attachment-parts kl
Das Stativ-Gewinde lässt sich nun unten per Adapter aufschrauben - lässt aber für buckelige Pisten zu viel Spiel.

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