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Neuer HDV-Camcorder: Sony HDR-FX1000E

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Mittwoch, den 10. September 2008 um 15:21 Uhr


Auch Sony Deutschland hat heute ein neues HDV-Topmodell angekündigt, das im Oktober zu haben sein soll: Der HDR-FX 1000 E, wie er hierzulande heißt, soll knapp 3700 Euro kosten (UVP) - und damit deutlich mehr, als manche Foren-Gurus seit Bekanntgabe der Japan-Version hochgerechnet hatten.

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So sieht Sony die Prosumer/Semiprofi-Welt: Filmen auf HDV-Band, archivieren auf Blu-ray-Disc.

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Erinnert an den FX 1: Der FX 1000 erinnert in der Art der Displayanbringung an Sonys HDV-Erstling FX 1. Aber auch vieles aus den anderen FX-Modellen steckt drin, und sogar manches aus dem aktuellen Profi Z 7.

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Scharfer Schirm: Der neue Sony FX 1000 soll über ein 3,2 Zoll großes, hochauflösendes Klapp-Display verfügen.
 

Ansonsten ähnelt der FX 1000 E weitgehend dem japanischen Modell FX 1000. Überraschend auf jeden Fall der Wechsel von den bisherigen Zeiss-Objektiven hin zum eigenen Sony G-Lens mit 20fach-Zoom.

Angenehmer Nebeneffekt: Ein mit unter 30 mm (umgerechnet auf Kleinbild-Foto) Brennweite vergleichsweise sehr weitwinkliges Zoomobjektiv.

Das Objektiv bietet übrigens getrennte Ringe für manuelle Scharfstellung und Brennweitenverstellung.

Statt der 1/4-Zoll-CMOS-Bildwandler bringt der FX 1000 E nun 1/3-Zoll-CMOS (ClearVid/Exmor) mit - ähnlich denen, die im aktuellen HDV-Profi HVR-Z 7/S 270 verbaut sind. Da bleibt zu hoffen, dass der neue FX 1000 auch etwas von der hohen Lichtstärke dieser CMOS-Cams geerbt hat.

Für die Bildverarbeitung ist der "Enhanced Image Processor" zuständig.

Zur weiteren Ausstattung gehört das große 3,2-Zoll-Display mit hoher Auflösung, ein optischer Bildstabilisator sowie ein 25p-Modus, bei dem die 25 Vollbilder auf 50 Halbbilder verteilt gespeichert werden.

Anschlüsse für Mikro, Kopfhörer und LANC-Steuerung sind in der Preisklasse glücklicherweise noch selbstverständlich, weiter sind HDMI-, Komponenten- und i-Link/Firewire-Ausgang an Bord, wobei letzterer auch als Eingang funktioniert.

Die Abmessungen des FX 1000 E betragen 16,9 x 17,8 x 34,9 Zentimeter, das Gewicht soll bei rund 2,1 Kilogramm liegen.

(he)

Infos zum Hersteller: Sony


Kommentare (8)
  • Zöllner
    Der Kauf von Waren im Ausland, ob per Post oder anläßlich einer Reise ist immer riskant. Gewährleistungsansprüche sind kaum durchzusetzen. Vermeintliche Schnäppchen sind dann oft ein Reinfall. Es bleiben eigentlich nur Artikel die man hier nicht bekommt. Oft sind es aber auch nur fehlende Informationen und das begehrte Stück findet sich auch in Europa. Auch sind Transportschäden ein Risiko - und ohne Kreditkarte geht gar nichts. Aber zurück zu dieser hier vorgestellten Kamera. Zur Zeit tut sich nur etwas in der Preisklasse über 3.000 € (zu große Kameras) und unter 1.000 € (Minicams). Der ambitionierte Videoamateur mit Normaleinkommen soll die schlecht bedienbaren Minivideokameras kaufen - was aber nicht funktioniert (siehe schlechte Verkaufszahlen). Außerdem ist zu erwarten, dass AVCHD und HDV mit ihrer extremen Datenkomprimierung (schlecht fürs "bewegte" Bild) in wenigen Jahren überholt sind. Also abwarten - wer hektisch kauft verliert am meisten.
  • L4
    Danke "Zöllner". Auch wenn sich der Preis später relativiert so tut er dies auch in Amerika, was ich sagen möchte, und das kennen wir alle ob X-Box, PS3, Beamer, Camcorder oder was weiss ich alles ist in Europa teuerer. Wo es früher noch hiess der schwache Euro und was ist jetzt? Ich gehe mal davon aus dass die Amis auch entsprechende Zollbestimmungen haben. Das beste Beispiel Porsche 120 000 Euro in Deutschland und knapp 100 000 Dollar in den USA, Zoll, Versand Steuer usw. ist schon drin. Meine Meinung: Wir werden VERARSCHT:
  • Zöllner
    Nur zur Information: Camcorder mit I-Link in Warennummer 8525 8099 000: 12,5 % Zoll Camcorder ohne I-link in Warennummer 8525 8091 000: nur 4,9 % Zoll Differenz also 7,6 %; d.h. eine Kamera, die in Japan für 3.000 € zu haben wäre, dürfte sich bei Einfuhrpreisen von ca. 2.000 € dann lediglich um 250 € verteuern + Frachtkosten(bei 5 kg Gewicht nicht alzu hoch! - gegenüber der Kamera ohne I-link sind es gerade mal 152 € Zoll mehr der Aufschlag von 700 € dürfte daher doch einen Extragewinn für Sony für Verkäufe in der EU bedeuten. Da wohl keiner zum Listenpreis kaufen wird wird sich das Ganze wohl auch wieder relativieren. Für mich ist die Kamera sowieso zu groß, zu teuer und zu auffallend - kann keinem raten, damit in Nebenstraßen von Großstädten zu filmen.
  • Jo
    Die großen Preisunterschiede liegen vor allem auch an den hohen Einfuhrzöllen der EU. Alleine schon wegen dem I-Link-In. Habe selbst vor einiger Zeit die Kosten für eine Canon A1 aus USA recherchiert. Bis das Ding bei mir gewesen wäre hätte es fast das gleiche gekostet wie hier vor Ort gekauft. Bedankt euch also in Brüssel!
  • Edmund T.
    US-Amerikaner und Japaner haben die selbe Fernsehnorm, da ist zwischen den Geräten kein Unterschied. Daher musst Du das als einen gemeinsamen Markt ansehen. Europa hat eine andere Norm, der Markt ist kleiner. Es werden sicherlich keine 100000 FX1000 in Europa verkauft.
  • L4
    Das mit den Japanern kann ich ja noch verstehen, aber wieso müssen wir das was die Amerikaner weniger bezahlen drauflegen?
  • Edmund T.
    Nachdem es keine deutschen Hersteller mehr gibt, weil die Japaner sie aus dem Markt gedrängt haben, können diese eben nehmen, was sie bekommen können. Konkurrenz tut Not!
  • L4
    Einmal mehr der Beweis das man in Europa,egal ob der Euro stark ist oder nicht,immer mehr zahlen muss als Amerikaner oder Japaner. Allein schon aus diesem Grund kommt die Cam. für mich nicht in Frage.
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