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Workshop: ProDad ProDrenalin in der Praxis

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ProDrenalin bietet überdies ein praktisches Gimmick, mit dem sich das Ergebnis begutachten lässt, bevor man es abspeichert. Im Feld Ansicht stehen dazu mehrere Optionen zur Auswahl: Der User kann – auch während der Film läuft – zwischen dem Original und den vom Programm korrigierten Film hin und her schalten. Oder aber er lässt sich den Unterschied zwischen beiden durch einen vertikalen beziehungsweise horizontalen Trennstrich anzeigen. Dazu einfach die gewünschte Option wählen und auf den blauen Knopf oberhalb der Zeitleiste am unteren Rand des Bildschirms klicken.

Ist man zufrieden mit dem Resultat, muss man den Film nur noch an einem sicheren Ort bunkern. Dazu auf das rote Feld Exportieren oben links gehen, Zielordner und gewünschte Qualität (niedrig – mittel – hoch) angeben, Rauschfilter ein- oder abschalten, den roten Knopf per Mauskilck drücken – fertig.

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ProDrenalin kann auch Rolling-Shutter-Fehler korrigieren:Ein Klick auf das untere der beiden Kästchen, und der unerwünschte Rolling-Shutter-Effekt wird deutlich abgemildert.
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Das fertig korrigierte Video speichert man über die "Export"-Schaltfläche als neue Datei.

Fazit:

Prodad stellt mit ProDrenalin ein simpel und intuitiv zu handhabendes Werkzeug bereit. Wer trotzdem mal nicht weiter weiß, findet in der verständlichen Hilfe schnell die Lösung. Aber - Prodrenalin ist kein Wundermittel. Aus einem schlechten Film macht die Software keinen guten. Doch das Programm verwandelt blasse, verzerrte und/oder verwackelte Streifen in durchaus ansehnliche Bilder. Die dafür verlangten knapp 50 Euro sollten es dem ambitionierteren Actionfilmer schon wert sein, dass der Betrachter seiner Werke nicht seekrank wird.

(Peter Borchers / pmo)

 



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