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Ratgeber: PowerBanks und Akkus - mobiler Strom für Kamera, Smartphone und Actioncam - Schnittstellen

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Schnittstellen
Powerbanks sind in der Regel in der Lage alle Endgeräte mit Energie zu versorgen, die sich auch per Strom via USB-A-, USB-C- oder Mini-USB-Buchse aufladen lassen. Am weitesten verbreitet sind derzeit noch Powerbanks mit Mini-USB-Buchse sowie ein, zwei oder mehreren USB-A-Ports, worüber sich dann mit mehreren Kabeln auch mehrere Endgeräte aufladen lassen. Einige Powerbanks nutzen an mehreren USB-Ausgängen unterschiedliche Stromstärken. Dank USB-Norm ist die Spannung auf 5 Volt definiert – egal welche USB-Schnittstelle man auch nutzt. Hier kann es also zu keinen Verwechslungen kommen. Anders sieht das, wie schon erwähnt, mit der Stromstärke aus. Während USB 2.0 nur 500 mAh liefert können via USB 3.1 immerhin 900 mAh fließen.

USB IF original web

Mit der USB-C-Schnittstelle gibt es ausgefeiltere Protokolle für die Stromversorgung: Die Spannung kann nicht nur 5 Volt, sondern auch 12 oder 20 Volt betragen und es dürfen bis zu 5 Ampere Strom fließen. Damit kann die Schnittstelle eine Leistung von 100 Watt abgeben.

Da der Bedarf nach einer einheitlichen Schnittstelle für die Kommunikation und fürs Laden größer geworden ist, hat man für USB-C Ladeströme sogar bis 3 Ampere definiert, so dass hier Ladeleistungen von 15 Watt realisierbar sind. Die Ausgangs-Stromstärke (A) lässt einen Rückschluss auf die Geschwindigkeit des Aufladens, denn je höher der Strom, desto schneller kann diese einen Akku aufladen. Somit kann man also auch ganz einfach vergleichen, welche Schnittstellen bei mehreren Buchsen die größte Ausgangs-Stromstärke liefert. Passen die Stromstärken zwischen Powerbank und dem Endgerät nicht überein, ist das nicht weiter tragisch. Der Akku des Endgeräts zieht lediglich so viel Strom, wie er vertragen kann. Zu beachten gilt allerdings: Ist die Stromstärke der Powerbank niedriger als die des Akkus im Endgerät, verlängert sich die Ladezeit, denn der Speicher kann dann eben nur den niedrigeren Strom liefern. Da höhere Ströme bei 5 Volt ein Problem sind, kennt die USB-Norm inzwischen die sogenannte „USB Power Delivery Specification“ (USB PD) und verabschiedet sich damit von den einheitlichen 5 Volt.

USB IF Symbole original web

Die Symbole für die USB-C-Schnittstelle sind alles andere als Intuitiv. Doch Angst etwas falsch zu machen muss man nicht haben, denn die Schnittstelle einigt sich, welche Leistung (oder auch Datenrate) tatsächlich fließen dürfen.

Stattdessen gibt es eine variable Versorgungsspannung von bis zu 20 Volt. Kombiniert mit der höheren maximalen Stromstärke von bis zu 5 Ampere ergibt sich (20 Volt mal 5 Ampere) eine Leistung von satten 100 Watt, die dann auch für Notebooks ausreicht. Probleme mit der höheren Spannung, Stromstärke und Leistung etwas kaputt nicht erwarten: Die Geräte verständigen sich auf das passende Stromprofil. Auch das drahtlose Aufladen, also das Laden ohne Kabel ist mit einigen Modellen machbar.
Dabei muss man auf den Hinweis „Qi-fähig“ achten, denn nur dann ist die Powerbank in der Lage mit einem Qi-fähigen Endgerät zu kommunizieren und den Akku kabellos, zumeist durch Auflegen mit Energie zu versorgen. Apples aktuelle iPhone-Modelle etwa unterstützen Qi schon länger, ebenso wie einige der Samsung-Smartphones aus dem Android-Lager.