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Foto-Film-Praxis: die Bildgestaltung

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Um die Blende bei viel Licht dennoch weit öffnen zu können, benötigt man deshalb ND-Filter (Graufilter). So lässt sich die Blende auch noch bei 1/50 s offen halten, und eine schöne Unschärfe im Hintergrund des Objekts entsteht. „Mit dem Auge filmen", das leuchtet ein, denn schließlich achtet man immer aufs Display oder schaut durch den Sucher. Doch wir meinen: Man sollte auch „mit dem Ohr filmen". Gemeint ist hinzuhören, wann es sinnvoll ist, zu starten und zu stoppen.

Nur einen Teil eines Satzes zu filmen, wird beim Schneiden erhebliche Probleme bereiten. Immer sinnvoll ist es, sich eine Geräuschkulisse, zum Beispiel von der Stadt (jede Stadt klingt anders) oder vom Strand mitzubringen. Vielleicht gibt es da auch gleich die passende Filmmusik. Und zu guter Letzt: Drehen Sie selbst den Spieß um und ändern Sie das, was Sie beim Schneiden am meisten ärgert. Wenn man sich nach jedem Schnitt überlegt, welche Fehler das Rohmaterial am häufigsten hatte, dann weiß man schon, was man das nächste Mal besser machen kann.

Auch interessant für Einsteiger: 10 Tipps: leichter Filmen, flotter Schneiden

Dies war der dritte Teil unseres Weihnachts-Spezials zum Thema "Filmen mit Digitalkameras". Die folgenden Tage präsentieren wir diese weiteren Kapitel zum Thema:

 
Serie 3 1
1. Die Filmgeschichte lebt bei einer Stadtreportage wie hier in Wien auch ein bisschen von Klischees: Der Fiaker ...
Serie 3 2
2. ... und die alten Firmenschilder mit der Anspielung auf die K&K-Zeit als Hoflieferant dürfen hier nicht fehlen. (Noch mehr zum Thema Bildgestaltung finden Sie in diesem Ratgeber.)

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