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5 Gimbal-Anwender-Tipps: Bildgestaltung mit Bewegung

Wir testen nicht nur Kamera-Gimbals, sondern drehen jede Woche mehrere Stunden damit. Dabei haben wir für uns einige Anwendungs- und Gestaltungsregeln entwickelt, die zu sichtbar besseren Bildern führen.

Dass man ein Gimbal in die Balance bringen und kalibrieren muss, ist den meisten bewusst. Doch wir erklären, warum wir das in der Regel nicht nur einmal am Tag machen müssen und auf was es dabei ankommt. Danach folgen dann aber auch schon unsere reinen Gestaltungstipps, angefangen bei den Armbewegungen, dem richtigen Stand und nicht zuletzt dem richtigen Atmen. Wer etwa in die Brust atmet, bekommt mehr Unruhe ins Bild. Denn auch ein gutes Gimbal kann nicht alles ausgleichen, sondern muss immer noch ruhig geführt werden. Wir zeigen unsere Beispiele anhand dem Zhiyun Weebill2, den wir für die kommende VIDEOATKIV 6/2021 im Test haben und können dabei schon mal festhalten, dass uns das Gimbal sehr gut gefällt. Doch selbst die besten Gimbals gleichen die sanften hoch und runter Bewegungen beim Laufen nicht aus.

Joachim Sauer ist mit seinem Team jede Woche auf Dreharbeiten unterwegs. Er führt dabei nicht nur Regie, sondern auch selbst das Gimbal. Denn als Regisseur kennt er die Aussagen der Protagonisten und weiß, wie er auf diese Aussagen mit der richtigen Kamerabewegung reagieren muss.

Wer die ersten Versuche mit einem Gimbal macht, sollte deshalb sich vielleicht anfangs erstmal eher vergleichsweise statisch an die Arbeit mit dem Gimbal machen und sich in kleinen Bewegungen üben. Die ganze Zeit nur auf einem Fleck stehen und kleine Bewegungen machen, das kann aber wohl kaum das Ziel sein. Natürlich will man mit dem Gimbal Protagonisten verfolgen und auch mal mehr Action ins Bild bekommen. Doch trampeln wie ein Elefant geht dennoch nicht. Auch wer sich schnell mit dem Gimbal bewegt, sollte - sofern man nicht bewusst den Stil einer subjetiven Kamera erzeugen will - eher kleine (und eben schnellere) Schritte machen und aus den Knien laufen. Mit diesem sogenannten Watschelgang gleicht man die Hoch- und Runter-Bewegungen zumindest zu einem gewissen Teil aus. Wie das funktioniert zeigt Joachim Sauer unter anderem in diesem Video.

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Das Gimbal fest im Griff und so geführt, dass beide Arme gleichermaßen belastet werden, hält man länger durch. Joachim Sauer zeigt seine Tipps anhand des brandneuen Zhiyun Weebill 2, der für die kommende VIDEOAKTIV 6/21 im Test ist.

Wer das alles schon kennt, sollte vielleicht gleich zu Tipp 5 springen, denn hier erklärt der Autor die Idee, die hinter den Bewegungsrichtungen steckt. Ob sich eine Kamera auf den Protagonisten zu- oder davon wegbewegt, sollte keinesfalls willkürlich sein. Anhand von Praxisbeispielen zeigt er zudem, wie die richtige Kamerabewegung Aussagen verstärken kann.

Inhalt:
00:23 - Tipp 1: Richtig kalibrieren
02:48 - Tipp 2: Kleine Armbewegungen
04:18 - Tipp 3: Sicherer Stand
04:56 - Tipp 4: Kleine Schritte & Watschelgang
07:11 - Tipp 5: Auf Objekte reagieren

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Die hier gezeigten Tipps kommen aus der Praxis, denn unsere Teams sind jede Woche auf Dreharbeiten und arbeiten viel mit den neusten Gimbals.

 

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VIDEOAKTIV 5/2021: Die neue Ausgabe lässt sich ab sofort als digitales PDF kaufen und natürlich in der Print-Variante versandkostenfrei bestellen. Am Kiosk ist das aktuelle Heft ebenfalls zu finden. Zur Inhaltsübersicht gelangt man hier.

Autor: Joachim Sauer / Bilder: MEDIENBUREAU

Artikel begleitend zur VIDEOAKTIV 5/2021:

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5 Gimbal-Anwender-Tipps: Bildgestaltung mit Bewegung

19.08.2021, 10:14

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