YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Im Test: Mobiles Soundsystem Mackie FreePlay

Wer mobil oder gar im Freien pr├Ąsentieren will, hat beim Sound oft nur den internen Lautsprecher des Projektors zur Verf├╝gung. Das es auch besser geht, zeigt das mobile Soundsystem namens FreePlay von Mackie, welches auch mit den Beamer-Camcordern von Sony zusammen spielt. Wir haben uns den transportablen Audiobegleiter im Kurztest angeschaut.

Die Werbung zeigt, dass alles ganz einfach ist: Mit Sonys PJ-Camcordern l├Ąsst sich dank des eingebauten Projektors auch drau├čen im Gr├╝nen gro├čes Kino veranstalten.

Aber wo kommt dann der satte Ton zum Riesenbild her? Sony bietet zwar ein kleines aufsteckbares Soundmodul, aber so richtig erwachsenen Klang liefert nur Mackies mobiles Soundsystem namens FreePlay.

Das sieht aus wie ein Radiorecorder, beinhaltet aber kein Empfangsteil, sondern ist eine mobile Stereo-Mini-Beschallungsanlage, bestehend aus Acht-Zoll-Tieftonlautsprecher und zwei Hocht├Ânern. Mobil deshalb, weil FreePlay auch ohne Steckdose funktioniert: Es l├Ąsst sich ├╝ber einen optionalen Lithium-Akku betreiben oder mit zehn Batterien vom Typ Mono-D.

Auf der R├╝ckseite sind musikertypische Anschl├╝sse f├╝r XLR- und gro├če Klinkenkabel sowie (praktisch f├╝r Camcorder oder Mobilrecorder) eine Stereo-Miniklinke. Au├čerdem befindet sich am Heck ein einfacher eingebauter Tonmischer samt Klangregler und Effektsektion, der ├╝ber Tasten und ein Endlos-Drehrad bedient wird. Im praktischen Einsatz ist das nat├╝rlich nicht so toll, da man nicht gleichzeitig hinten regeln und vorne den Sound begutachten kann. So richtig rund l├Ąuft die Bedienung deshalb erst, wenn man die passende Gratis-App f├╝r iOS wie Android auf Smartphone oder Tablet aktiviert hat.

Aufmacher Mackie FreePlay

Mackies FreePlay besteht aus zwei Hocht├Ânern und einem Basslautsprecher





FreePlay Anschluesse

├ťber den AV-Ausgang der Projektor-Camcorder findet Anschluss per Cinch-Klinkenadapterkabel. Das FreePlay-System l├Ąsst sich zum einen per Handy steuern, es spielt aber auch per Funk dessen Ton ab.

Dann l├Ąsst sich nicht nur die Mini-Tonanlage (PA) aus der Ferne steuern (im Test waren zehn Meter im Haus kein Problem), ├╝ber Bluetooth spielt FreePlay dann auch direkt Sounds vom Handy oder Pad ab.

Die Power der Tondarbietung (150 Watt Verst├Ąrkerleistung) reicht f├╝r gr├Â├čere R├Ąume wie Konferenzs├Ąle oder Hotelnebenzimmer aus.

Auch gen├╝gend Bassdruck ist kein Problem. Wer nur innen vorf├╝hrt, bekommt zwar mit aktiven Monitorboxen zum selben Preis noch etwas mehr Klangqualit├Ąt geboten, als Open-Air-Soundzentrale kann FreePlay aber ├╝berzeugen.

FreePlay Front

Testergebnisse

Hersteller: Mackie
Produkt: FreePlay
Preis: 654 Euro
Internet: www.mackie.com
Kurzfazit:

Eine pfiffige Idee f├╝r Freiluft-Kinofans mit Beamer-Camcordern von Sony: Mackies FreePlay liefert auch ohne Netzanschluss gen├╝gend Soundpower f├╝r den Hinterhof. Besonders ├╝berzeugend ist die Mini-PA im Zusammenspiel mit der Smartphone-App, mit der die Bedienung geschmeidiger wird.

URTEIL: gut
Preis/Leistung: gut