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Streaming-Plattformen: Zielgruppe und Funktionen - TeamViewer

YouTube kennt jeder – und dass auch Facebook Videos ausliefert und Livestreams ermöglicht, das dürften auch schon viele gehört haben. In der Corona-Krise hat die Welt gelernt, dass man übers Internet nicht nur Filme ins Wohnzimmer streamen, sondern auch aktiv kommunizieren kann. Wer was kann, zeigen wir in einem siebenteiligen Artikel. Im dritten Teil befassen wir uns mit TeamViewer.

Wer kannte vor der Corona-Krise den Streamingdienst Zoom? Und auch Vimeo war mit seiner Plattform weitgehend in Vergessenheit geraten. Jetzt sieht das auf einmal ganz anders aus. Weitgehend dominiert wird der Markt der Streamingdienste von Anbietern aus den USA. Lediglich der TeamViewer ist in Europa, genauer gesagt im schwäbischen Göppingen, beheimatet. Den Team Viewer kennen nun zwar viele durch seine Fernwartungsoption, doch kaum jemand hat ihn bisher als Streamingdienst wahrgenommen. Und auch Skype ist eher für die Videotelefonie bekannt. Doch gerade Skype ist bereits in viele Fernsehprozesse integriert, zum Beispiel, um Zuschauer zu Wort kommen zu lassen. Die Unterschiede sind also groß, man kann sie allein mit einer Tabelle schwer zeigen. Im Folgenden erklären wir deshalb, was die eigentlichen Stärken des jeweiligen Streamingdienstes sind.

teamviewer stream videoaktiv

STREAMING-DIENST

Anbieter TeamViewer
Website teamviewer.com/de
Hauptzielgruppe Fernwartung
Kosten ab 9,90 Euro/Monat
FUNKTIONEN
Livestreaming nur für Zuschauer --
Aufzeichnung online --
Aufzeichnung als Teilnehmer --
Video Hosting --
Telefonkonferenzen
Bildverbindungen zu Teilnehmern
Alle Teilnehmer sichtbar
Chat-Funktion
Monitor teilen
Umschaltung zwischen Kameras --
Steuerung vom Rechner
Verteilung auf andere Plattformen --

TeamViewer
Den TeamViewer kennen eigentlich schon sehr viele, denn die Software erlaubt den Fernzugriff und die Fernwartung und wird beispielsweise beim Support von Banken oder Software-Firmen genutzt. Das Programm kann aber viel mehr. Auf Wunsch kann man auch Dateiübertragungen erledigen oder Meetings mit der Webcam oder reine Sprachanrufe durchführen. Es setzt eine Installation auf beiden Seiten voraus. Damit der Rechner sich aus der Ferne steuern lässt, benötigt die andere Seite die sogenannte Partner- ID sowie ein Passwort. Angst, dass nach der Installation künftig jemand unkontrolliert von außen auf den Rechner zugreifen kann, braucht man nicht haben. Es sei denn, man will das explizit zulassen, weil man zum Beispiel so von zu Hause den Rechner im Büro steuern will. Denn über den TeamViewer kann man die Maus am anderen Ende steuern und übernimmt so die Kontrolle über die Tastatur. Für die private Nutzung kann man das Programm der im schwäbischen Göppingen beheimateten Firma kostenfrei installieren. Während der Corona-Krise hat TeamViewer die Bedingungen für die kostenfreie Nutzung massiv gelockert, damit den vielen Mitarbeitern im Home office leichter geholfen werden kann. Wer nur immer auf die gleichen Rechner zugreifen will, kann TeamViewer Access nutzen, das bei 9,90 pro Monat startet. Wer professionell unterschiedlichen Anwendern hilft, ist ab 27,90 Euro im Monat dabei.

STREAMING-SPEZIAL 2020: Diese Artikel-Serie ist ein kleiner Auszug aus unserem großen Streaming-Spezial 2020 mit über 30 Seiten. Dieses erhalten Sie aktuell im VIDEOAKTIV-Shop als eigenständiges eMagazin für nur 4 Euro!

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Streaming-Plattformen: Zielgruppe und Funktionen - TeamViewer

08.09.2020, 11:27