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Streaming-Plattformen: Zielgruppe und Funktionen - Facebook

YouTube kennt jeder – und dass auch Facebook Videos ausliefert und Livestreams ermöglicht, das dürften auch schon viele gehört haben. In der Corona-Krise hat die Welt gelernt, dass man übers Internet nicht nur Filme ins Wohnzimmer streamen, sondern auch aktiv kommunizieren kann. Wer was kann, zeigen wir in einem siebenteiligen Artikel. Den Anfang macht Facebook.

Wer kannte vor der Corona-Krise den Streamingdienst Zoom? Und auch Vimeo war mit seiner Plattform weitgehend in Vergessenheit geraten. Jetzt sieht das auf einmal ganz anders aus. Weitgehend dominiert wird der Markt der Streamingdienste von Anbietern aus den USA. Lediglich der TeamViewer ist in Europa, genauer gesagt im schwäbischen Göppingen, beheimatet. Den Team Viewer kennen nun zwar viele durch seine Fernwartungsoption, doch kaum jemand hat ihn bisher als Streamingdienst wahrgenommen. Und auch Skype ist eher für die Videotelefonie bekannt. Doch gerade Skype ist bereits in viele Fernsehprozesse integriert, zum Beispiel, um Zuschauer zu Wort kommen zu lassen. Die Unterschiede sind also groß, man kann sie allein mit einer Tabelle schwer zeigen. Im Folgenden erklären wir deshalb, was die eigentlichen Stärken des jeweiligen Streamingdienstes sind.

facebook livestream videoaktiv web

STREAMING-DIENST

Anbieter Facebook
Website facebook.de
Hauptzielgruppe breite Masse
Kosten kostenfrei
FUNKTIONEN
Livestreaming nur für Zuschauer
Aufzeichnung online
Aufzeichnung als Teilnehmer --
Video Hosting
Telefonkonferenzen --
Bildverbindungen zu Teilnehmern --
Alle Teilnehmer sichtbar --
Chat-Funktion
Monitor teilen • (nicht während des Streams umschaltbar)
Umschaltung zwischen Kameras --
Steuerung vom Rechner --
Verteilung auf andere Plattformen --

FACEBOOK
In der Bekanntheit läuft allenfalls YouTube Facebook den Rang ab. Doch in Sachen Video streaming ist dieser als Freundschaftsportal gestartete Dienst nie so wirklich vorangekommen. Dabei gibt man sich alle Mühe und verzahnt inzwischen auch die zum USamerikanischen Konzern gehörenden Dienst Instagram besser mit dem namensgebenden Hauptportal.
Inzwischen erlaubt Facebook höhere Auflösungen und längere Filme – doch es gibt eben keine zentrale Anlaufstelle für die Suche nach Videoinhalten. Niemand wird auf die Idee kommen, speziell bei Facebook nach einem Kochrezept oder einer visuellen Bedienungsanleitung zu suchen. Doch wer bereits eine Facebook-Fanpage pflegt, der kann hier auch Videos posten und so die Aufmerksamkeit für die eigenen Werke erhöhen. Facebook versucht inzwischen mit einem eigenen „Live Producer” Boden gutzumachen.
Hier kann man die Webcam ansprechen oder den Monitor als Quelle nutzen. Zudem lässt sich dank „Stream Key“ Facebook direkt aus einer Kamera oder einem Encoder mit einem Signal versorgen. Damit man den Key nicht jedes Mal von neuem eingeben muss, kann man Facebook so einstellen, dass man immer mit dem gleichen Key auf die Plattform kommt. Die Videos werden gespeichert und dann auf der Fanpage auch veröffentlicht. Man kann zudem die Videos schon vorab ankündigen und im Nachhinein dank Einbettungscode in die eigene Website einbinden.

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