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Mediaplayer-Test: 3 Medienzentralen von Fantec, LG und Sony

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Noch problematischer zeigt sich der LG bei der Videowiedergabe: Das AVCHD-Format wird gar nicht unterstützt, DivX-Videos versteht die kleine Kiste erst nach einer Online-Registrierung. Immerhin laufen MPEG-2- und MPEG-4-Dateien ordentlich und mit guter Bildschärfe. Bei MKV stellten wir ein etwas stärkeres Ruckeln im Bild fest, außerdem wirkten die Farben zu kräftig. Photoshop-Dateien versteht keiner der drei Testkandidaten.

Das App-Angebot ist beim Fantec ordentlich. Leider hat im Test die Suchfunktion der YouTube-App nicht korrekt funktioniert. Umfangreicher zeigt sich das App-Aufgebot des Sony-Players – neben YouTube, dem Sony Entertainment Network sowie Twitter hat der Filmfan Zugriff auf den Google Playstore, in welchem weitere Applikationen zum Herunterladen bereit stehen. Auch das App-Portfolio des LG ist ordentlich und bietet neben Facebook, YouTube und Twitter zusätzlich Picasa, Google-Maps oder vTuner – weitere lassen sich herunterladen. Der HTML-Browser reagiert flott, mit Hilfe einer angeschlossenen USB-Tastatur lässt es sich auch zufriedenstellend im Web navigieren.

Die Testergebnisse finden Sie auf der nachfolgenden Seite.

Weiterer Mediaplayer-Test:

Terratec Noxon M 740 im Test: Standhafter Mediaplayer


03 sony nsz-gs7

Der Sony-Player gefällt mit seinem schicken Design, hat aber keine Festplatte und eine für Filmer unzureichend ausgestattete Anschlussleiste. Bei der Wiedergabekompatibilität zeigt der NSZ-GS 7 ein ordentliches Ergebnis.
06 mediaplyer ns
AVCHD-Camcorder erstellen eine bestimmte Datei-Struktur auf der Speicherkarte, die aus mehreren Unterordnern besteht, in denen schließlich die einzelnen MTS-Dateien gesichert sind.

Zusätzliches Wissen

Wiedergabe der AVCHD-Struktur

AVCHD-Camcorder erstellen eine bestimmte Datei-Struktur auf der Speicherkarte, die aus mehreren Unterordnern besteht, in denen schließlich die einzelnen MTS-Dateien gesichert sind. Nur wenn diese Struktur unverändert bleibt, kann der Mediaplayer den „Dateistrang" ohne Pausen zwischen den Videoclips als fortlaufenden, gesamten Film wiedergeben. Noch tückischer wird es, wenn mehrere AVCHD-Originalstrukturen in verschiedenen Verzeichnissen auf dem USB-Stick lagern, denn bei einigen Mediaplayern spielt die Ordnertiefe eine Rolle. Der Sony-Player des Testfelds etwa erkennt die Struktur nicht als solche, kann aber die einzelnen MTS-Dateien wiedergeben – jedoch nur mit Pausen zwischen den Clips. Der Fantec dagegen identifiziert die AVCHD-Struktur als „kompletten" Film, auch wenn sie in einem Unterverzeichnis liegt. Das Gerät signalisiert das mit einem kleinen Dialog und fragt, ob die Struktur als Ganzes abgespielt werden soll. Seltsamerweise funktionierte das in unserem Test aber nur von einem USBStick und nicht von einer über USB angeschlossenen Festplatte. Hier bemerkt man, wie vielfältig die Probleme sein können.

(pmo)