Magix Video Deluxe 2020: Amateur-Schnittsoftware plus Travel Maps im Test

Sandra Notthoff hat das neue Magix Video Deluxe 2020 im Rahmen eines VIDEOAKTIV-Lesertests ausprobiert und sich intensiv mit der Software auseinandergesetzt. Dabei hat sie auch die Reiseroutenanimation mit Magix Travel Maps genutzt und ein ausführliches Fazit-Video zum Zusatzwerkzeug erstellt.

Frau Notthoff bezeichnet sich selbst als ambitionierte Aufsteigerin und erstellt in der Regel Familien-, Hochzeits-, Urlaubs- und Musikvideos im privaten Umfeld. Sie hat schon mit Adobe Prmiere Pro CC, Pinnacle Studio und früheren Versionen von Magix Video Deluxe gearbeitet. Für den Schnitt nutzt sie ein ein HP Pavilion Notebook mit Windows 10 Pro.
Testeindrücke
Abgesehen von kleineren Problemen mit den Plug-in-Codes hat die Installation weitestgehend reibungslos geklappt. Der Start von Video deluxe 2020 Premium gestaltete sich problemlos und geht recht zügig vonstattetn. Die Benutzeroberfläche ist – abgesehen von neuen Icons in den Auswahlfenstern – weitestgehend gleichgeblieben.

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In den Projekteinstellungen lassen sich alle gewünschten Einstellungen für Auflösung und Bildrate bequem vornehmen.

In der Auswahl "Filmeinstellungen" lassen sich alle gewünschten Einstellungen bequem vornehmen. Gewohnt aufgeräumt präsentiert sich auch die neue Version von Video Deluxe. Die Programmpaletten für Effekte, Blenden, Vorlagen und mehr sind schnell zu finden. Die Anordnung der einzelnen Elemente ist für mich sinnvoll und übersichtlich gestaltet. Das Vorschaufenster ausreichend groß. Alles in allem ist die Oberfläche sehr gut gelungen. Mein Projekt habe ich mit dem bordeigenen Screen-Capture-Tool von Magix aufgenommen. Die Animation, die ich in Travel Maps (siehe Video) erstellt habe, wurde nach dem Rendern direkt in der Timeline angezeigt – sehr komfortabel. Die Aktivierung des HEVC-Codec ist kostenpflichtig, weshalb ich diesen nicht getestet habe.

Magix Travel Maps in Video Deluxe 2020 im Test

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Die Projektberechnung in Magix Video Deluxe 2020 funktionierte problemlos und auch flotter als in der alten Version.

Das Positionieren der Clips auf der übersichtlichen Timeline funktioniert insgesamt sehr einfach und präzise. Die Icons sind nahezu selbsterklärend. Auf meinem Notebook, das nicht gerade für den Videoschnitt prädestiniert ist, konnte ich einen Geschwindigkeitsgewinn beim Rendern feststellen. Der NewBlue Titler 6 Pro ist ein mächtiges Titelwerkzeug, liefert aber keine deutsche Hilfe. Ich musste mir die Funktionen mühsam – per „try and error“ – erarbeiten. Bezüglich der mitgelieferten Effekte und Vorlagen wird schon in der Basisversion eine umfangreiche Palette an Funktionen geboten. Manchmal scheint mir die große Auswahl aber schon ein wenig zu viel. Meine Animation aus Travel Maps konnte ich insgesamt problemlos schneiden und als MP4-Datei berechnen. Das hat problemlos und schneller als in früheren Versionen von Video Deluxe funktioniert.

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Wie gut Sandra Notthoff mit der Reiseroutenanimation Travel Maps von Magix zurecht kam, erklärt sie im eingebundenen Video.

Persönliche Meinung (Sandra Notthoff)
Magix Video Deluxe 2020 Premium finde ich für Einsteiger ebenso geeignet wie für ambitionierte Filmemacher im semiprofessionellen Bereich. Die neue Version lässt nicht viele Wünsche offen. Manche kostenpflichtigen Add-ons finde ich persönlich aber zu teuer. Die HEVC-Codec Aktivierung war mir da besonders ein Dorn im Auge.

Apropos: Den VIDEOAKTIV-Test zum Magix Video Deluxe 2020 lesen Sie in der VIDEOAKTIV 6/2019, die hier im VIDEOAKTIV-Shop als Digital- und Print-Heft gekauft werden kann.





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