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Lesertest: Fujifilm X-T4 mit Fujinon MKX 18-55 mm und MKX 50-135 mm

VIDEOAKTIV-Leser Manfred Neugebauer konnte die Fujifilm X-T4 mit den Cine-Optiken Fujinon MKX 18-55 mm und Fujinon MKX 50-135 mm mehrere Wochen im Rahmen einer Lesertest-Aktion testen. In diesem Beitrage lesen Sie seine Testeindrücke und sehen ein ausführliches Testvideo.

LESERTEST - Fujifilm X-T4 mit Fujinon MKX 18-55 mm und MKX 50-135 mm
VIDEOAKTIV-Leser Manfred Neugebauer konnte die Fujifilm X-T4 mit den Cine-Optiken Fujinon MKX 18-55 mm und Fujinon MKX 50-135 mm mehrere Wochen im Rahmen einer Lesertest-Aktion testen. Der Filmer ist zumeist auf EPU-Filmproduktionen als „One Man Show“ spezialisiert und übernimmt dann Organisation, Dreh, Editing, Montage und Veröffentlichung. Er arbeitet aber auch gerne im Team als Kameramann. Sein Equipment besteht aus einer Canon C100, Canon C300 MII, Canon XC 10, Canon EOS M mit Magic Lantern, DJI Marvic Air2 und DJI Pocket 2. Er konzntriert sich dabei vor allem auf Firmen-Portraits, Mini-Dokus, Event-Film, Hochzeit sowie V-Blogs und plant derzeit eine größere Doku.

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Ein guter Fotorucksack ist beim Transport der Fuji X-T4 mit den beiden Fujinon MKX-Cine-Optiken empfehlenswert. Trotzdem bleibt das Set insgesamt kompakt und relativ leicht.

Testeindrücke
Die Kombination aus der Fujifilm X-T4 und der MKX-Cine-Zoom-Objektiv kommt auf ein ordentliches Packmaß. Will man auch den Batteriegriff noch mitnehmen, ist ein guter Fotorucksack empfehlenswert. Da das komplette Equipment insgesamt nicht sonderlich schwer ist, ist man so recht gut unterwegs. Was mir direkt auffällt: Die Kamera ist schon etwas anders zu bedienen, als die Mitbewerber. Aber dies tut einer guten Bedienung keinen Abbruch, da es viele Schalter und Drehräder gibt, mit denen man vieles direkt einstellen kann, ohne ins Kamera-Menü zu müssen. Der versierte Filmer weiß das zu schätzen. Trotzdem ist ein wenig Einarbeitung und Beschäftigung mit der Kamera natürlich Voraussetzung. Die Fujifilm X-T4 ist insgesamt eine Kamera, die gerne manuell bedient wird um ihr komplettes Potenzial ausschöpfen zu können.

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Da die Objektive mit der Fuji X-T4 kommunizieren, bietet die Kamera viele Hilfs-Anzeigen und Unterstützungen.

Sie kommt einer professionellen Filmkamera dabei schon recht nahe. Was ich an ihr persönlich besonders schätze, ist ein kleines, aber sehr wesentliches Detail: Den „Still-Movie“-Schalter, der zwei unterschiedliche Menüs zur Verfügung stellt und die X-T4 zu einer Filmkamera „umschaltet“. Änderungen der Parameter im jeweiligen Menü haben dabei keinen Einfluss auf das andere. Was klar ist: Die X-T4 als reine Filmkamera gesehen, besonders als „Hand-Held“ in Kombination mit den Cine-Zooms, kann nicht die Ergonomie eines vergleichbaren Camcorders bieten. So ist beim Dreh mit den rein manuellen Cine-Zooms das Arbeiten vom Stativ aus empfehlenswert. Die Verwendung des optionalen Batteriegriffs verbessert die Ergonomie und Betriebsdauer der X-T4 dabei deutlich. Die Fuji X-T4 unterstützt den Filmer mit vielen nützlichen Helferchen und Anzeigen und das auch mit den manuellen MKX-Objektiven. Die Objektive kommunizieren mit der Kamera und geben wichtige Daten weiter. So wird zum Beispiel neben der Blende auch die Schärfentiefe und der Schärfepunkt auf einer Meter-Skala angezeigt.

Fujifilm X-T4 im Lesertest mit zwei MKX-Cine-Objektiven - Lesertestvideo von Manfred Neugebauer

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Danke der Drehräder und vielen Tasten erlaubt die Fujifilm X-T4 eine relativ leichte und gute Bedienung auch abseits des Kamera-Menüs, welches man aus diesem Grund nicht so oft bemühen muss.

Cine-Objektive haben dabei in der Regel von Haus aus eine sehr gute optische und mechanische Qualität und das sieht und spürt man auch. Der Filmer hat die volle Kontrolle über das Bild. Das ist insbesondere beim szenischen Filmen von großem Vorteil. Leider hatte ich keine ND-Filter zur Verfügung und musste deshalb oft mit kleinen Blendenöffnungen filmen. Dennoch war ich bei beiden Objektive von der hervorragenden Bildqualität überzeugt. Die Kamera selbst bietet noch ein einstellbares Fokus-Peaking und eine Lupenfunktion zur Schärfe-Findung. Für die richtige Belichtung gibt es ein einstellbares Zebra – toll. Die MKX-Cine-Zooms haben dann noch eine Besonderheit: Der „Backfocus“ ist im Objektiv einzustellen, wodurch man dieses bezüglich Auflagemaß genau an die verwendete Kamera anpassen kann, sodass alle Maßangaben am Objektiv stimmen.

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Die Fujifilm X-T4 ist in Kombenation mit den MKX-Cine-Objetkiven ein mächtiges Werkzeug für professionelle Filmprojekte im Cine-Stil.

Persönliche Meinung (Manfred Neugebauer)
Die Fuji X-T4 hat mich als Filmer mehr als angenehm überrascht, besonders wenn man bedenkt, dass diese eigentlich ein Fotoapparat ist. In Kombination mit den Fuji MKX-Cine-Zooms bekommt man ein mächtiges Werkzeug „in“ die Hand gelegt, mit dem man auch großen Projekten gewachsen ist. Die Kombination bleibt dabei noch relativ leicht und kompakt und lässt sich in einem kleineren Fotorucksack, auch mit etwas Zubehör, auf Reisen gut mitnehmen. Großes Kino kann man auch, nur dann braucht es noch einiges an Zubehör um die Kamera herum. Aber auch so: Die Bildqualität, die die X-T4 mit den MKX Cine-Objektiven bietet, braucht sich vor den „großen“ Cinemakameras meiner Meinung nach nicht verstecken. Ein „Haben Will“ schleicht sich ein!

Apropos: Den großen VIDEOAKTIV-Test zur Fujifilm X-T4 lesen Sie in der VIDEOAKTIV 5/2020.





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Lesertest: Fujifilm X-T4 mit Fujinon MKX 18-55 mm und MKX 50-135 mm

20.05.2021, 11:25