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Leser-Test: Das Rollei Filterhaltersystem in der Praxis

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Lesertest Rollei Filterhaltersystem - Alex Moll

Alex J Moll ist professioneller Fotograf sowie „Licht-setzender Kameramann in Werbung & Fiktion". Zudem ist er Geschäftsführer und Inhaber der „@d art medienproduktion" in Köln. Er hat bisher schon viele TV-Produktionen umgesetzt, darunter Switch reloaded für PRO 7 Staffel 1-6, Knallerfrauen Staffel 1-4 für SAT 1, Nicht Nachmachen Staffel 1-2 für das ZDF sowie diverse Musikvideos und Werbefilme. Er filmt mit einer Sony FS7, F5 sowie einer PDW 700. Als Vorschaumonitore nutzt er einen TVLogic 5,6" TVT , TV Logic 24" sowie einen Sony LMW940 TFT. Die Videos schneiden er und sein Team mit dem Avid Mediacomposer inklusive Mojo DX auf einem Unity Netzwerk.

Im folgenden lesen Sie die persönlichen Testeindrücke von Herrn Moll:

Ersteindruck, Montage & Equipment

Das Komplettpaket ist sehr ordentlich verpackt und aufgeräumt. Das Transportcase wirkt edel und lässt einen alles immer mit dabei haben. Auch die Filtertaschen haben mir gefallen und sind gut verarbeitet. Beim System selbst hat sich Rollei auf das Wichtigste konzentriert, was für mich und mein Team nur von Vorteil ist, da wir so wenig Gewicht wie möglich zusätzlich auf´s Gimbal packen wollten.

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"Beim System selbst hat sich Rollei auf das Wichtigste konzentriert, was für mich und mein Team nur von Vorteil ist, da wir so wenig Gewicht wie möglich zusätzlich auf´s Gimbal packen wollten."
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"Der integrierte drehbare Polfilter ist sehr praktisch und leicht einzustellen."
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"Der Aufbau selbst ging schnell und einfach von der Hand. Das Gewindemaß unserer Optik entsprach dem der Halterung, wodurch eine sehr stabile Montage machbar war."
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Beim Set von Knallerkerle für SAT 1 kam das Rollei Filterhaltersystem auch bei Autofahrten zum Einsatz - gerade weil es so kompakt und leicht ist.

Der Aufbau selbst ging schnell und einfach von der Hand. Das Gewindemaß unserer Optik entsprach dem der Halterung, wodurch eine sehr stabile Montage machbar war. Der integrierte drehbare Polfilter ist sehr praktisch und leicht einzustellen. Auch dass die Filterbühne vollständig um 360grad drehbar ist, ist sehr hilfreich. Perfekt wäre es, wenn man diese noch im gewünschten Winkel feststellen könnte.

Da wir mit einer Alpha 7S II in SLog3 gedreht haben, welche standardmäßig mit ISO1600 schon sehr hell ist, hilft der ND1000 Filter an sonnigen Tagen enorm. Außerdem haben wir uns für den Soft GND8 Filter entschieden. Dieser war für uns doppelt hilfreich: Wir nutzen ihn entweder als Verlaufs-Filter, oder (weil er so hoch ist) als reinen ND-Filter. Den Reverse GND 8 konnten wir hingegen noch nicht einsetzen, da wir noch kein passendes Motiv vor der Linse hatten. Trotzdem freuen wir uns, ihn in der Filtersammlung zu haben.

Der Filterwechsel ging dabei ebenfalls sehr einfach vonstatten, da das Funktionsprinzip der Filterhalterung sehr simpel gehalten ist, was zugleich Gewicht spart. Trotzdem benötigt der Einschub der Filter etwas Übung und vor allem Vorsicht, da die Gläser recht dünn sind. Glücklicherweise ist uns bisher noch keiner zu Bruch gegangen, selbst im rauen und schnellen Drehalltag.

Transport, Aufnahmesituation & Bildqualität

Die Transporttaschen sind wie der Rest der Ausrüstung hochwertig verarbeitet und sind schick anzusehen. Im Drehalltag ist es wichtig das die Filterbezeichnung auf der Frontseite der Tasche steht, dies mussten wir allerdings selber nachbessern. Auch die Robustheit der Taschen ist unserem Empfinden nach ordentlich.