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CyberLink PowerDirector 17 Ultra: Videoschnitt im Praxis-Test

Die nĂ€chsten Ergebnisse eines VIDEOAKTIV-Lesertests stehen an. GĂŒnter Zirch hat als einer von vier Testkandidaten den CyberLink PowerDirector 17 Ultra genau ausprobiert und zeigt hier seine Testergebnisse. In seinem Praxis-Video erklĂ€rt er das Videocollagen-Werkzeug und prĂ€sentiert anschließend den mit dem PowerDirector 17 Ultra geschnittenen Film.

GĂŒnter Zirch ist engagierte Amateur und erstellt vor allem kurze Heimatfilme sowie Zusammenschnitte aus dem Urlaub. Er filmt seit circa 10 Jahren und nutzt aktuell eine GoPro Hero3+ Black, eine Hero4 Silver sowie eine Hero7 Black. Dazu zĂ€hlt eine Sony HDR-CX900 sowie eine Sony RX 100 Mark II zu seinem Aufnahme-Equipment. Als Schnittsoftware nutzt er Magix Video Pro X (10). Sein aktuellstes Film-Projekt ist ein Kurzfilm ĂŒber ein heimatnahes Naturschutzgebiet.

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Die Programm-OberflĂ€che ist in einem optisch ansprechenden Anthrazit-Ton gehalten. Auf den ersten Blick wirkt alles sehr ĂŒbersichtlich.

TesteindrĂŒcke
Der Download und die Installation verliefen problemlos. Die Programm-OberflĂ€che ist in einem optisch ansprechenden Anthrazit-Ton gehalten. Auf den ersten Blick wirkt alles sehr ĂŒbersichtlich. Das Anpassen der Programmpaletten gelingt ausreichend gut. Durch die Auslagerung von wichtigen Effekten, wie beispielsweise dem Chroma-Key im BiB-Designer musste ich anfangs recht lagen suchen und das Handbuch des öfteren konsultieren. Trotzdem funktioniert nicht immer alles logisch: Möchte man etwa einen Titel einblenden, muss man als Starteffekt „ausblenden“ wĂ€hlen. Der Endeffekt nennt sich dann ebenfalls „ausblenden“. Anfasser zu Beginn und Ende eines Clips fĂŒr einfaches Trimmen habe ich vermisst.

Lesertestvideo zum CyberLink PowerDirector 17 Ultra von GĂŒnter Zirch

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Einzig bei aufwÀndigen Collagen kam der PowerDirector auf meinem Schnittsystem ins Straucheln.

FĂŒr den Test habe ich meist Full-HD-Material mit 50p meiner beiden Sony-Kameras im Format XAVC S eingespielt. In einem weiteren Projekt bearbeitete ich versuchsweise auch Material der GoPro Hero 7 Black sowohl in UHD 50p als auch in 2.7K 50p. Probleme gab es dabei keine. Mit der Timelime konnte ich mich nicht anfreunden, da die einzelnen Spuren in Bildmaterial, FX und Ton nochmals unterteilt sind. Ich habe bewusst ohne Proxymaterial gearbeitet, da VIDEOAKTIV die LeistungsfĂ€higkeit des PowerDirector 17 positiv hervorgehoben hat. Davon wollte ich mich ĂŒberzeugen. Einzig bei Collagen ruckelt es deutlich, ansonsten war ich vom flĂŒssigen Schneiden ĂŒberzeugt. Völlig begeistert war ich von der Export-Geschwindigkeit. Der Funktionsumfang ist völlig ausreichend. Vermisst habe ich eine Dreingabe in Form von ProDad Mercalli V 4, wie sie so mancher Konkurrent spendiert.

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Der PowerDirector 17 bietet eine sehr umfangreiche Audiokomponente, die im Audio-Editor zusammengefasst ist.

 Die bordeigene Stabilisierung kommt nach meiner ersten EinschĂ€tzung nicht an die von ProDad heran. Der PowerDirector 17 bietet eine sehr umfangreiche Audiokomponente, die im Audio-Editor zusammengefasst ist. Allerdings konnte ich den Hall zu Beginn meines Films leider nicht korrigieren. UnabhĂ€ngig davon habe ich unter anderem mit dem „Stimmumwandler“, sowie dem „Equalizer“ gespielt. Ersterer brachte fĂŒr mich keine so guten Ergebnisse. Mit dem Equalizer kann man zu besseren Ergebnissen kommen, wenn man den Grundsatz „weniger ist mehr“ beachtet. Positiv finde ich die Profilanalyse und benutzerdefinierte Einstellungen fĂŒr den Export verfĂŒgt. Ich gebe meine Filme dabei ausschließlich in das eigene Filmarchiv (PC) aus und lade sie gegebenenfalls von dort auf YouTube hoch. Eine Blu-ray oder DVD erstelle ich nicht.

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Begeistert war ich von der schnellen Export-Geschwindigkeit des PowerDirectors.

Persönliche Meinung:
Wenn man sich eingearbeitet, geht der Videoschnitt mit der PowerDirector flott von der Hand. Gerade von der Export-Geschwindigkeit war ich hier sehr angetan. Schade finde ich, dass die Clips in der Timeline keine Anfasser haben und mit den vielen ausgelagerten Werkzeugen kam ich nicht ganz so gut zurecht. Insgesamt betrachtet, hat mir der PowerDirector 17 Ultra allerdings gut gefallen.