Zubehör-Spezial Teil 5: Leuchten für Filmer

Die Tecpro Minima steckt in einem schwarzen, stabil gebauten Kunststoffgehäuse und hat 144 kleine LED-Lämpchen. Die Intensität der Lichtstärke regelt man mit einem Drehknopf auf der Oberseite des LED-Kopflichts. Mit Energie lässt sich die Minima aus sechs AA-Akkus speisen. Ein optionales D-Tap-Kabel für den Stromeingang kostet 20 Euro.
 

Anhand von sechs verschiedenen Farbtemparatur-Einstellungen wie 6500 K (K für Kelvin), 5600 K bis hin zu 2800 K kann man die Lichttemperatur auf das Umgebungslicht anpassen. Bietet die eigene Kamera nicht hundertprozentig die gleichen Werte, sollte man die Farbtemperatur der Kamera so nah wie möglich an die der Lampe anpassen.

Zudem erhöht sich der kreative Spielraum, denn über die Farbtemperaturen kann man auch die Lichtstimmung im Bild vom eher kälteren zum wärmeren Eindruck verändern. Der mitgelieferte Kugelkopf passt einwandfrei auf den Standard-Zubehörschuh eines Camcorders oder beispielsweise der Canon EOS 60 D. Für die leider immer häufiger proprietären (und somit nicht untereinander kompatiblen) Zubehörschuhe der Hersteller braucht man einen Adapter. Das Gewinde für die Nutzung am Stativ ist unten im Zubehörschuhadapter untergebracht.

Bei unseren Testaufnahmen zeigt die Minima eine gute Lichtleistung, strahlt aber etwas stark in die Bildmitte und zeigt einen schnellen Lichtabfall zum Rand. Die Ausleuchtung innerhalb des Lichtkreises ist homogen und lässt sich über den Dimmregler beeinflussen. Bedauerlicherweise verläuft die stufenlose Regelung ungenau: Steht der Drehknopf ungefähr in der Mitte, regelt die LED-Leuchte die Helligkeit nach unten auf einen Schlag viel zu stark ab.

Erstaunlich: Bei 4800 K zeigt die Lampe die meiste Helligkeit, wird bei 5600 K und 6500 K, aber auch nach unten hin zu 2800 K deutlich dunkler.

FAZIT

Mit ihrer ordentlichen und homogenen Lichtleistung sowie der Option, ohne Filter verschiedene Lichtstimmungen zu erzeugen, bietet die Tecpro Minima eine solide Leistung. Bedauerlich, dass sie keinen Diffusor für breitere Lichtstreuung liefert und der Dimmer etwas ungenau arbeitet.

 
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Die Tecpro Minima steuert verschiedene Farbwerte an und lässt sich damit an viele Lichtverhältnisse anpassen.
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Die Vorderseite der Lux LED schmücken vier Flügeltore sowie zwei Filter: Kunstlicht und Diffusor. Ferner verfügt die Bebob über eine praktische Neigeachse.
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Kompakt gebautes, robustes, gut verarbeitetes Gehäuse plus Neigeachse. Auf der Rückseite der Swit S-2020 findet man den Einschalter für die beiden LED
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Die DigiPro 80 ist mit Kunstlichtfilter, Diffusor sowie einem abnehmbaren Universalfuß ausgestattet.
Daten
Hersteller Tecpro
Produkt Minima
Internet www.dedoweigertfilm.de
Preis 340 Euro
Stromversorgung 6x AAA-Batterien
Anzahl LEDs 144
Dimmer
Lichttemperatur 2800 K, 3200 K, 4000 K, 4800 K, 5600 K, 6500 K
Wertung gut
Preis/Leistung gut

 

WEITERE VIDEOLEUCHTEN

Bebob Lux LED12

Die Vorderseite der Lux LED schmücken vier Flügeltore sowie zwei Filter: Kunstlicht und Diffusor. Ferner verfügt die Bebob über eine praktische Neigeachse. Die maximale Helligkeit der Profileuchte liegt bei sehr ordentlichen 140 Lux. Bei der höchsten Leuchtstärke erzielt die Bebob eine relativ homogene Ausleuchtung, die sich bei kompletter Flood-Funktion noch verbessert. Test in Ausgabe 5/2009.

Swit S-2020

Kompakt gebautes, robustes, gut verarbeitetes Gehäuse plus Neigeachse. Auf der Rückseite findet man den Einschalter für die beiden LED. Daneben sitzt der stufenlose Dimmer. Kunstlichtfilter und Diffusor sind an der Vorderseite dauerhaft wie Flügeltore angebracht. Die Helligkeit liegt bei ordentlichen 97 Lux, nimmt aber rapide ab. Mit Diffusor sinkt die Helligkeit noch deutlicher, dafür ist die Ausleuchtung etwas gleichmäßiger. Test in Heft 5/2009.

CityTek DigiPro 80

Die DigiPro 80 ist mit Kunstlichtfilter, Diffusor sowie einem abnehmbaren Universalfuß ausgestattet. Das Gehäuse liegt etwas ungewohnt in der Hand. Ihr fehlt eine Neigeachse, und die Schieberegler dürften besser verarbeitet sein. Zwei integrierte LED erreichen maximal 100 Lux bei einem großen Lichtkegel von 240 Zentimetern. Die lineare Ausleuchtung ist nahezu perfekt. Lediglich die Lichttemperatur liegt mit 8200 Kelvin daneben. CityTek packt der DigiPro 80 zwei Akkus, Ladegerät plus Tragetasche bei. Test in Ausgabe 5/2009.

Weitere Zubehör-Spezials:

Teil 1 - Objektive und Konverter

Teil 2 - variable Graufilter

Teil 3 - standhafte Stative

Teil 4 - Ausrüstung komfortabel transportieren

Teil 6 - Tonaufnahme

Teil 7 - Tonbearbeitung

Teil 8 - Schnitt-Tools

Teil 9 - Präsentation

Hier finden Sie unseren ausführlichen LED-Leuchten-Test aus der VIDEOAKTIV 3/13 und das dazu passende Video.


 


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