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Videobearbeitung per Script

Avisynth

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Avisynth

     
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Unkompliziert: Die Syntax von Avisynth-Scripten ist simpel und für Jedermann verständlich. Eine gute Befehlsübersicht liefert die Projektseite.


schwarzer-rahmen

Negativ: Rechts und Unten müssen die Pixelwerte mit einem Minus versehen werden.




resize

Groß und gut: Zwar bietet Avisynth noch weitere Methoden Videos zu skalieren, "Lanczos4Resize" liefert jedoch die beste Qualität.
  Avisynth ist ein so genannter Frameserver - Avisynth öffnet Videodateien, dekodiert sie und reicht die einzelnen Bilder (Frames) als unkomprimiertes Video an das Programm weiter, dass die Avisynth-Datei (AVS) aufgerufen hat. Für dieses Programm, etwa ein Videoplayer oder eine Schnittlösung, scheint das Video aus unkomprimierten Einzelbildern zu bestehen. Und genau hier liegt der Vorteil von Avisynth.

Wofür Avisynth?
Die große Anzahl an Formaten und Codecs macht dem Anwender das Leben nicht gerade leicht. Dazu kommen noch die proprietären Formate von Microsoft, Real Networks und Apple, die eigentlich nur in den Herstellerplayern laufen sollten.
Viele Schnittprogramme und Encoder beschränken sich daher auf die wichtigsten Formate ihrer Zielgruppe. Der kleinste gemeinsame Nenner ist dabei zumeist das AVI-Format. Jede Anwendung, die AVI-Datein öffnet, kann prinzipiell auch mit den Avisynth-Scriptdateien (AVS) umgehen. So ist es beispielsweise möglich, dem Lieblingsencoder auch exotischere Videoformate unterzujubeln.
Zusätzlich bietet Avisynth jede Menge Funktionen zur Ver- und Bearbeitung von Videos. Angefangen bei einfachen Filtern, um schwarze Ränder zu entfernen oder das Video auf eine neue Größe hochzurechnen, bietet Avisynth dank zahlloser Plugins schier unbegrenzte Möglichkeiten der Vorverarbeitung des Videomaterials.

Praktisches
AVS-Dateien sind einfache Text-Dateien, die man mit jedem Texteditor (Notepad) öffnen und bearbeiten kann. Die AVS-Dateien sind wie ein Script aufgebaut und werden Zeile für Zeile abgearbeitet.
Der wichtigste Befehl ist die Angabe der Quell-Videodatei:

AviFileSource("video.avi) 

Nicht alle Videos können mit AviFileSource geöffnet werden, da inzwischen nicht mehr alle Codecs für die alte Video for Windows (VfW) Schnittstelle vorliegen. Daher bindet Avisynth Videos auch über die DirectShow-Schnittstelle ein:

DirectShowSource("video.avi")

AviFileSource ist grundsätzlich zu bevorzugen, da es mit DirectShowSource zu Probleme kommen kann. Ein Problem von DirectShowSource lässt sich grundsätzlich durch die Angabe der Framerate vermeiden:

DirectShouwSource("video.avi", fps=25)

DirectShow schreibt die Übergabe der Bildrate nämlich nicht zwingend vor, was einige Programme aus dem Tritt bringt. 

Beispiele
Ränder beschneiden (Croppen)
Um Ränder zu beschneiden bietet Avisynth den einfachen Befehl "Crop". Als Parameter nimmt Crop Pixelangaben für jede Seite des Bildes entgegen:

Crop(links, oben, -rechts, -unten)

Statt der Worte müssen sie natürlich Zahlen in Pixel angeben. Rechts und Unten verlangen nach einem negativen Wert.

Vergrößern / verkleinern
Immer mehr Camcorder halten sich nicht mehr an die im PAL-Standard vorgesehene Auflösung von 720x576 Bildpunkten und liefern statt dessen krumme Auflösungen von 640x480 oder 704x576. Um die Videos dennoch standesgerecht auf DVD zu brennen, muss man die Filme auf die korrekte Auflösung bringen. Das gleiche Problem stellt sich, wenn HDV-Material auf die DVD soll. Der Befehl "Lanczos4Resize" zeichnet bei Avisynth für qualitativ hochwertige Umrechnungen verantwortlich:

Lanczos4Resize(breite, höhe)

Breite und Höhe stehen wieder für Pixel-Werte, die die Zielauflösung angeben.

Links
Weitere Informationen zu Avisynth gibt's auf der Projekthomepage und dem zugehörigen Wiki auf http://www.avisynth.org.

Weitere Informationen zu Avisynth gibt's auf der Projekthomepage und dem zugehörigen Wiki auf http://www.avisynth.org.


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