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Screencast: Avid Media Composer 8.1 - neue Funktionen

Schreiben ist gut – anschauen ist besser: Wir zeigen in einem Screencast alle neuen Funktionen der brandneuen Version 8.1 von Avids Media Composer. Durch die verbesserte Bin klappt die Clipverwaltung besser und das Schneiden in der Timeline hat Avid ebenfalls überarbeitet. Vorgestellt werden die neuen Funktionen von Michael Bleser, Produktspezialist bei Avid.
 

Die Liste der neuen Funktionen ist lang. Von vielen Cuttern lange ersehnt ist das schnelle Entfernen und Hinzufügen von Trim Rollers mit einem Shift-Klick. In der Timeline erkennt man nun leichter welche Tracks ihren Start- oder Endpunkt erreicht haben. Zudem lassen sich nun beliebige Segmente via Drag & Drop durch Halten der „Alt"-Taste an die gewünschte Stelle kopieren. Und beim Titler kann man nun direkt bestimmen in welchen Track der Timeline dieser abgelegt werden soll.

Mit einem Mausklick können sowohl einzelne Clips als auch ganze Tracks gemutet, also ein- bzw. ausgeblendet werden. Das Erstellen von Multilayer-Sequenzen und komplexen Effekten wurde vereinfacht und man kann nun verschiedene Variationen direkt in der Timeline testen. Auch verschiedene Schnittvarianten oder Zwischenschnitte lassen sich in der Timeline parken.

 

 

Verbesserungen gibt es auch im Datenaustausch: So versteht sich das Schnittprogramm nun auf das einlesen von Videos der Arri Amira. Mit dem Image Sequencer Plug-in können Cutter DPX-Dateien direkt im Media Composer lesen oder erstellen, ohne sie transkodieren zu müssen. Mit Avids vereinfachten AAF-Dateiformat kann man alle Videosequenzen und Effekte in einem einzigen Track zusammenmischen. Der Sinn davon: So lässt sich eine relativ kleine Referenz-Datei einer finalen Sequenz erstellen. Mit der Menü-Option „Export" lässt sich eine QuickTime Reference Datei erstellen die eine reduzierte Anzahl von Video- und Audio-Tracks, aber dennoch die Ancillary-Daten wie Untertitel enthält.

Auch im Audiobereich gibt es eine verbesserte Unterstützung – zum Beispiel durch die Integration von AAX Plug-ins, so dass sich Audio Plug-ins von Avid und Drittanbietern einbinden lassen. Damit ist Beispielsweise ein Austausch zwischen Pro Tools und Media Composer möglich. Mit dem Multiple Mix-Fenster können Editoren den Media Composer so einrichten, dass der Output jeglicher Kombination von Stereo, 5.1, 7.1, Mono und Musikeffekten möglich ist. Die hier getroffenen Settings kann man als Template für zukünftige Mixe speichern.

Avid MediaComposer81
Avid hat mit dem Update nicht nur kleinere Fehlerbehebungen gemacht, sondern gerade in der Bin-Verwaltung und im Timeline-Editing deutliche Verbesserungen hinzugefügt.

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