Magix-Interview: Magix Vegas Pro und die Hardware-Unterstützung

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Hamburger Menü: In den Clips kann man künftig über das Menü erweiterte Effekte und Korrekturfunktionen finden.

Vegas Pro hat ja schon bisher Color Grading beherrscht. Was bedeutet es, wenn ihr nun von einem komplett integrierten Color Grading Workflow sprecht.
Das stimmt, wir hatten schon immer sehr leistungsfähige Color-Grading-Tools. Sie waren aber quer über das Programm verteilt und somit entweder schwer zu finden, bzw. haben dadurch den Workflow verlangsamt. Das neue integrierte Color-Panel bringt alle essentiellen Tools in ein logisch aufgebautes, kompaktes Fenster. Alle Tools im Color Grading-Panel sind selbstverständlich komplett HDR-kompatibel – genau wie die Video-Scopes. Außerdem kann der Anwender natürlich auch eigene LUTs exportieren.



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Gary Rebholz, Product Owner Vegas Pro

Die verbesserte Zeitlupe soll durch „Optical Flow“, also die Analyse von mehreren Bildern und die entsprechende Zwischenbildberechnung beherrschen. Ist diese Technologie selbst entwickelt oder basiert es auf einem Modul eines Drittherstellers.
Es war uns sehr wichtig, diese Technologie von Grund auf intern zu entwickeln. Unsere Entwickler haben ein tiefes Verständnis von Optical-Flow-Technologien und mit der initialen Implementierung in Vegas Pro 17 legen wir nur die Grundlage für weitere, spannende Ausbaustufen. Bei wichtigen Kernfunktionen werden und wollen wir uns nicht auf Drittanbieter stützen, sondern selbst die bestmögliche Lösung an den Start bringen.

In Vegas habt ihr nun für die 8K-Auflösung einen Proxy-Workflow integriert. Ist die 8K-Auflösung bereits so relevant in Eurer Zielgruppe?
Die Nachfrage wächst stetig. Besonders jenseits unserer traditionellen Zielgruppe. Mit unserer Ausrichtung auf das obere Ende des professionellen Markts ändern sich auch die Erwartungen und Ansprüche an Vegas Pro. Gleichzeitig behalten wir unsere Bestandskunden im Auge und arbeiten weiterhin daran, dass Vegas Pro eines der einfachsten Tools am Markt bleibt. Professioneller Anspruch und intuitive Bedienung schließen sich nicht aus, sondern sollten sich vielmehr einander bedingen. Ich verstehe die Frage aber so: „Warum sollten sich die aktuellen Vegas Pro-Kunden für 8K interessieren?“. Nun, sie tun es, weil sie als Künstler relevant bleiben wollen. Unsere Kunden spielen technologisch immer ganz oben mit und sie sehen, dass 8K mit großen Schritten auf uns zukommt. Selbst wenn sie selbst nicht in 8K ausliefern wollen, sehen sie das Potential, das die zusätzliche Auflösung beim Pan&Scan und Zoomen bringt. Die gleiche Nachfrage haben wir damals auch in den Anfangszeiten von 4K erlebt.

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