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Magic Max Aktiv Edition: Schnittrechner im Test - Testumgebung & Leistung

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Auf der Rückseite gibt’s nochmals zwei USB-3.0- Anschlüsse sowie einen USB-C-Anschluss. Die Grafikkarte stellt drei DisplayPort-1.4-Anschlüsse sowie einmal HDMI 2.0 und DVI-D bereit. Für alle Fälle hat der Magic Max Aktiv Edition auch noch zwei Firewire-Buchsen an Bord. Außerdem ist er mit Thunderbolt 3 und USB 3.1 bestückt.

Testumgebung & Leistung
Auf dem Aktiv-System vorinstalliert sind Windows 10 Professional 64-Bit sowie in unserem Fall Edius 9 in der Workgroup-Lizenz. Schön übrigens, dass Magic Multi Media gleich die passende Edius-Tastatur mit dimmbarer Hintergrundbeleuchtung dazulegt. So lässt´s sich im Schnittprogramm schnell mit Shortcuts arbeiten. Auf Wunsch lässt sich der Rechner auch mit einer bereits vorhandenen Adobe Premiere Pro CC- oder Blackmagic DaVinci Resolve-Lizenz installieren, je nach Bedarf. Auch hier gibt’s dann eine passende Tastatur mit dazu. Für unseren Leistungstest installierten wir noch Adobe Premiere Pro CC 2018, den CyberLink PowerDirector 16 Ultra sowie das Magix Video Pro X (10). Treiber waren auf dem neuesten Stand. Auf das Nutzen von Proxy- Dateien wurde verzichtet. Vorab lässt sich sagen: Der Leistungstest zeigt ganz klar, dass Magic Multi Media den Magic Max Aktiv Edition sehr gut auf die Profiwerkzeuge von Adobe und Grass Valley angepasst hat. Premiere Pro CC zeigt bei UHD-24p sieben Echzeitspuren, mit Edius 9 bringt es das System gar auf acht Echtzeitspuren, ehe die Wiedergabe aufgrund von Bildverlust automatisch pausiert wird. Das sind Spitzenwerte!

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Echtzeitleistung und Export-Geschwindigkeit des Magic Max Aktiv Edition mit vier Schnittprogrammen.

Auch AVCHD-50p lässt sich speziell mit Edius 9 und dem PowerDirector 16 auf sehr vielen Spuren bearbeiten. Der effizient komprimierende H.265-Codec spielte auf zehn respektive elf Spuren als Full-HD-50p in Premiere Pro CC sowie Edius 9. AVCHD-25p ist für den Magic Max Aktiv Edition ein Klacks und wird nahezu durchgängig auf 15 Echtzeitspuren wiedergegeben – meist sind da sogar noch mehr Spuren drin. Lediglich Video Pro X (10) zeigt sich etwas abgeschlagen und kann in allen Bereichen nicht mit ganz so hohen Leistungswerten aufwarten. Besonders spannend war die Export- Leistung: Unsere zweiminütige AVCHD-50p- Datei mit verringerter Deckkraft exportierten wir jeweils in MP4 mit H.264-Kodierung und wählten die von der Schnittsoftware am besten bereitgestellten Parameter. Dabei war der PowerDirector mit 46 Sekunden Berechnungszeit wie zu erwarten besonders flott. Überraschung bei Edius 9: In äußerst schnellen 30 Sekunden war die MP4-Datei berechnet. Da muss selbst Premiere Pro CC mit seinen 107 Sekunden zurückstecken. Video Pro X (10) hat sich hier mit 204 Sekunden gegenüber anderen Systemen verbessert, steht aber dennoch ein ganzes Stück hintenan.

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Fazit - Magic Max Aktiv Edition
Der Magic Max in der Aktiv Edition gefällt durch seine saubere Verarbeitung und die hochwertige und gut gewählte Hardware. Er überzeugt mit starker Leistung, speziell in Adobe Premiere Pro CC sowie Edius 9, die das System optimal nutzen. Gut gefällt uns, dass beim Massenspeicher nicht gespart wurde und Magic Multi Media eine zusätzliche SSD als Arbeitslaufwerk integriert. Lediglich die Grafikkarte könnte dem einen oder anderen noch zu wenig Leistung bieten. Der Preis mag vielleicht etwas hoch erscheinen, dafür erhält man dann aber auch ein zukunftstaugliches Schnittsystem mit sauber vorinstallierten Programmen und direktem Kundenservice.

Plus & Minus
+ sehr schnell bei 4K
+ 32 Gigabyte Arbeitsspeicher
+ HDMI-2.0- und Thunderbolt-3-Schnittstelle
+ separate SSD für den Videoschnitt
- etwas laut unter hoher Last*

*Wurde nach unserem Test durch eine sehr
leise Grafikkarte nachgebessert, das System
wird nun auch unter Last nicht mehr laut.