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Blackmagic Design: Mini Converter SDI to HDMI im Test

Die Blackmagic-Serie der Mini-Videokonverter erledigt lediglich einen Job: Die grauen Kistchen wandeln Video von einem Format ins andere – aber immer nur in einer Richtung. Profi-Camcorder bringen meist beide digitalen HD-Schnittstellen mit: HDMI und das aus dem professionellen Umfeld stammende SDI. Bei vielen Produktionen kommt aber nicht nur eine Geräteklasse zum Einsatz, und Studio-Hardware ist auf das Konsumer-Format HDMI meist nicht vorbereitet.
 

Hier springen die neuen „Mini Converter" von Blackmagic in die Bresche. Die Winzlinge wandeln Video und Audio von einem Format in jeweils ein anderes.

Zum Test nahm sich VIDEOAKTIV den 251 Euro teuren SDI-nach-HDMI-Konverter vor, der beispielsweise dann gefragt ist, wenn der Filmer eine Profi-Cam an einem HDMI-Monitor kontrollieren muss. Die dunkelgrauen Boxen sind nur wenig größer als eine 17-Zigaretten-Schachtel und wiegen kaum mehr. Zum Lieferumfang gehören ein Multi-Steckernetzteil (110 bis 240 Volt) mit Adapter für die weltweit unterschiedlichen Steckdosen sowie eine Schnellanleitung.

Das Schnittstellen-Ensemble bilden drei Koaxialanschlüsse für SDI sowie zwei 6,35- mm-Buchsen für analogen oder digitalen AES-Ton nebst einer HDMI-Schnittstelle. Über den USB-Port spielt der Filmer lediglich neue Firmware-Versionen auf, die der Blackmagic-Box künftige Auflösungen beibringen sollen.

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Einer von fünf: Der getestete SDI-auf-HDMI-Wandler adaptiert Profigeräte auf HDMI-Displays oder -Beamer.
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Umleitung: Der SDI-Ausgang leitet nur das unveränderte Eingangssignal durch; so lassen sich zum Beispiel mit zusätzlichen Wandlern weitere Audiokanäle aus dem Signal ziehen.

Die drei SDI-Schnittstellen unterstützen die Übertragung mit bis zu 3 Gigabit pro Sekunde und sind damit auf dem neuesten Stand. Fällt eine SDI-Quelle aus, schaltet die Box automatisch auf den zweiten SDI-Eingang („ALT SDI IN") um – das ist insbesondere bei Live-Events von Vorteil.

Der SDI-Ausgang leitet nur das unveränderte Eingangssignal durch; so lassen sich zum Beispiel mit zusätzlichen Wandlern weitere Audiokanäle aus dem Signal ziehen, denn SDI kann bis zu 16 Tonkanäle übertragen. Die Box bietet jedoch nur Ausgänge für zwei Kanäle respektive ein Stereosignal. Welche Audiokanäle sie ausgeben soll, bestimmt der Filmer per Dip-Schalter an der Gehäuseseite. Dort legt er auch fest, ob die Box den Ton digital in AES/EBU oder analog an den Klinkenbuchsen ausspielen soll. Die Art des Videomaterials – HD oder SD – ist der Blackmagic-Box gleichgültig: Bei geändertem Eingangssignal schaltet sie automatisch um. Dabei unterstützt sie alle europäischen und amerikanischen Fernsehauflösungen sowohl mit Zeilensprungverfahren als auch progressiv.

TESTERGEBNISSE
Hersteller Blackmagic Design
Produkt Mini Converter SDI to HDMI
Preis 251 Euro
Internet www.blackmagic-design.com
Eingänge 2x SDI
Ausgänge HDMI, SDI (durchgeschleift), Stereo (analog), AES/EBU
Unterstützte Videoauflösungen
NTSC, PAL, 1080i60, 1080i50, 1080p23.98, 1080p24, 720p60 und 720p50
Besonderheiten Abtrennen des Audiosignals, freie Wahl des abzutrennenden respektive auszugebenden Audiokanals
Fazit Gerade im Live-Einsatz kann die Konverter-Box ihre Stärken ausspielen und dank Alternativ-Eingang Ausfälle verhindern. Dass sie Audio abtrennt und das Originalsignal durchschleift, genügt professionellen Ansprüchen. Bei einem Preis von 251 Euro ist die Box damit ein Schnäppchen.
URTEIL sehr gut
Preis/Leistung sehr gut
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Im Überblick: Neben der "SDI to HDMI"-Box bietet Blackmagic noch weitere "Mini Converter" an, die Video von HDMI nach SDI, Analog nach SDI und umgekehrt wandeln.

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