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Praxistest: JVC GY-HC550 - die Connected-Cam

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Der GY-HC550 ist ein Reportage-Profi und kommuniziert über seine Antennen direkt mit Videoservern oder Online-Speicher. Dazu hat JVC viele weitere Funktionen integriert, die das Live-Streaming einfacher und vor allem besser machen.

Im Test:
JVC GY-HC 550 - 4.195 Euro (ohne MwSt.)

Connected Cam tauft JVC seine Camcorder und meint dies als Versprechen: Der HC 550 klinkt sich direkt ins WLAN ein, kann direkt streamen oder aber Videodaten auf einem FTP-Server ablegen, damit die Kollegen im Schnitt gleich damit arbeiten können. Doch auch wenn das Streaming einer der wichtigsten Argumente für den HC 550 sein dürfe, ist er ein auf Reportagen, Dokumentationen und Live-Event ausgelegtes Arbeitswerkzeug. Immerhin gibt es ihn ohne Antennen (und Netzwerk-Schnittstelle) ausgestattet auch als HC 500 für 1000 Euro weniger. Wer mit dem kleineren Modell dann doch Streamen möchte, muss einen WLAN-Adapter an die USB-Buchse stecken.

Joachim Sauer testet für die nächste Ausgabe aktuell auch die Canon EOS C70, die Sony Alpha 7 SIII und eben jetzt den Camcorder GY-HC550 von JVC. Im Video sehen Sie erste Testaufnahmen und Funktionen mit dem klar auf Reportagen ausgelegten Camcorder. Weitere Details gibt´s dann im ausführlichen Test, den Sie in der kommenden VIDEOAKTIV 1/2021 lesen, die ab dem 24. November überall am Kiosk zu haben ist und im VIDEOAKTIV-Shop bereitsteht.

MedienBureau HC550 1030104

Alle wichtigen Einstellfunktionen findet man auf der linken Seite des Camcorders, so dass man mit ihm sehr schnell und mit etwas Übung auch im blind oder im Dunkeln arbeiten kann.

Groß und wuchtig ist der HC 550 und entspricht damit ganz sicher nicht dem Miniaturisierungstrends den man auch bei Profi-Kameras ausmachen kann. Doch er hat eben sehr viele Funktionen schon dabei, die man bei anderen erst nachrüsten muss. Die rechte Hand in der Schlaufe erreicht die Zoomwippe und den Auslöser. Die linke Hand stützt den Camcorder ab und erreicht die meisten Tasten auf der linken Seite, wobei diese so positioniert sind, dass man diese mit wenig Übung bereits blind erreicht. So kommt man also auch ans Menü, das sich so auch durch den Sucher und nicht nur den gut platzieren Monitor bedienen lässt.

Dennoch ist es genau das Menü, dass die „alte“ Konzeption offensichtlich macht. Wer schon lange im Profi-Segment unterwegs ist, wird sich am Menü kaum stören, doch inzwischen machen das andere nicht nur eleganter sondern auch deutlich intuitiver. Letztlich hilft jedoch die sehr flüssige Darstellung dabei sich schnell durch das Menü zu bewegen. Sobald man dann die Struktur durchschaut hat erkennt man durchaus Vorteile an der durchaus bewährten Bedienung.