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Praxistest: Insta360 One X2 - Panorama und viel mehr

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Vor einer Woche wurde die Insta360 One X2 vorgestellt, eine 360-Grad-Kamera, die Actioncams ersetzen soll, denn mit dem Panoramablick kann man nichts verpassen und dank 5,7K Auflösung lässt sich dann später entscheiden, welchen Blickwinkel man zeigen will.

Im Test:
Insta360 One X2 - 490 Euro

Insta360 versteht sich als Kameraspezialist für Panoramakameras und liefert für jede Preisklasse eine Lösung. Die One X2 ist bereits die zweite Generation der Kameras im Stick-Format und damit die Konkurrenz zum zweiten Hersteller der sich um genau dieses Segment bemüht. Die Ricoh Theta V hatten wir bereits im Lesertest und sie ist mit knapp 400 Euro sogar einige Euro günstiger. Doch von der Optik, aber auch der Verarbeitung sind sich die beiden Kameras sehr ähnlich. Allerdings punktet die Insta360 One X mit einem kreisrunden Touchdisplay mit 2,7 Zentimeter Durchmesser. Auf diesem bekommt man eine Videovorschau, sowie Shortcuts zu den Videoformaten, dem Bildwinkel oder zum Menü. Durch wischen von links, rechts, oben oder unten bekommt man mehr Informationen. Entscheidender Vorteil ist dabei, dass man eben nicht allein auf die Fernsteuerung für die Grundeinstellungen angewiesen ist. Zudem gibt es seitlich den Ein-/Ausschalter und eine frontale Record-Taste, die sich unterhalb des runden Touchdisplays befindet. Unten auf beiden Seiten signalisiert jeweils eine Statusleuchte, ob die Kamera an ist oder sie gerade eine Aufnahme macht.

Joachim Sauer testet für die nächste Ausgabe aktuell auch die Insta360 One X2. Im Video sehen Sie bereits erste Testaufnahmen und Funktionen mit der handlichen 360-Grad-Kamera. Weitere Details gibt´s dann im ausführlichen Test, den Sie in der kommenden VIDEOAKTIV 1/2021 lesen, die ab dem 24. November überall am Kiosk zu haben ist und als digitales PDF im VIDEOAKTIV-Shop bereitsteht.

insta 360 one x2 web

Die Insta360 One X2 will eine Actioncam erstetzen können und bietet auch eine 5,7K-Panorama-Funktion. Dazu bekommt man ein 2,7 Zentimeter großes, kreisrundes Vorschaudisplay.

Die Kamera ist mit wenigen Klicks mit der Smartphone App problemlos verbunden. Dort bekommt man eine 360 Grad Vorschau, Informationen über Speicherkapazität und Akkustand. Wer mit dieser Kamera streamen will, kann das direkt über die App tun. Wählt man in der App den Foto- oder Videomodus kommt man an die manuellen Bildeinstellungen und kann somit die Aufzeichnung beeinflussen. Auffallend ist: Die Kamera gleicht die beiden Bildhälften von der Helligkeit gut aus, sodass Gegenlicht vergleichsweise wenig irritiert. Der Nodalpunkt liegt allerdings recht weit von der Kamera entfernt. Bei bis zu einem Meter Abstand führt das Zusammenfügen des Bilds noch zu recht unschönen Verzerrungen. Schauen Sie einfach in unser Video, dort zeigen wir es. Hat man nun mit der Kamera einen Clip aufgezeichnet, kann man diesen mit der App direkt auf das Smartphone oder Tablet laden und ihn dann von dort aus bearbeiten. Will man ohne viel Zeitaufwand ein paar Clips von seinem Tag zusammenschneiden, kann man eine der Schnitt-Vorlagen wählen.