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Praxistest: DJI Mini 3 Pro: kleine, f├╝hrerscheinfreie Drohne - gro├čes Kino? - Fazit und Regeln zu Minidrohnen

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FAZIT
Das gro├če Plus der kleinen DJI Mini 3 Pro ist das geringe Fluggewicht, das ihr den Luftraum in Wohngebieten ├Âffnet und das Abheben auch ohne Kenntnisnachweis (Drohnenf├╝hrerschein) erm├Âglicht. Zum Gl├╝ck gibtÔÇÖs jetzt auch hier mehr Sensoren, die das Fliegen sicherer machen, denn besonders in Notsituationen ist es elementar, dass die Drohne auf dem Weg zur Basis Hindernisse automatisch erkennt. Doch so richtig zum Plus wird dies alles erst durch die deutlich bessere Kameraleistung, die das kleine Flugger├Ąt tats├Ąchlich auf ein professionelles Niveau hebt. Damit d├╝rfte die Mini 3 Pro wohl so wie Actioncams demn├Ąchst zum Standard-Werkzeug geh├Âren, das Drehteams einfach dabei haben m├╝ssen.

DJI Mini 3 Pro DJI RC Control Sticks Hover web

Die optionale Fernbedienung RC-N1 ist derzeit sehr zu empfehlen, denn bei uns wollten auf iOS-Smartphones die App nicht stabil laufen.

Regeln f├╝r Mini-Drohnen unter 250 Gramm
Die Mini 3 Pro hat allein aufgrund des geringeren Gewichts einige Vorteile und dennoch muss der Pilot vor dem Abheben einige gesetzliche Regeln befolgen. Bei Drohnen mit einem Gewicht unter 250 Gramm ben├Âtigt man keinen EU-Drohnenf├╝hrerschein (EU Fernpiloten-Zeugnis) noch den sogenannten Kompetenznachweis, den man auch oft als den kleinen EU-Drohnenf├╝hrerschein bezeichnet. Da solche Leichtdrohnen in die Kategorie ÔÇ×Open A1ÔÇť fallen ist der Betrieb auch dann erlaubt, wenn er in der unmittelbaren N├Ąhe von unbeteiligten Menschen stattfindet. Auch der Flug in St├Ądten beziehungsweisen Wohngebieten ist m├Âglich. Allerdings: Beides geh├Ârt nicht zum guten Ton und nach wie vor verboten ist das ├╝berfliegen fremder Grundst├╝cke. Zudem gelten weiterhin die Flugverbotszonen, so dass man weder in unmittelbarer N├Ąhe von Flugh├Ąfen noch ├╝ber Autobahnen und Bundesstra├čen fliegen darf. Gerade weil aber auch mit diesen leichten Drohnen nicht alles erlaubt ist, bleibt es dabei, dass man eine Haftpflicht-Versicherung abschlie├čen und an der Drohne eine UAS-Betreiber-ID (e-ID) anbringen muss. Zudem ist eine Registrierung als Pilot beim Luftfahrtbundesamt n├Âtig, wobei diese allein die pers├Ânlichen Daten und eine Hinterlegung der Drohnenversicherung sowie des Personalausweises umfasst. Eine Registrierung der Drohne an sich ist nicht n├Âtig, so dass man auch mehrere Flugdrohnen betreiben kann.

Autoren: Joachim Sauer / Bilder: DJI, MEDIENBUREAU

Artikel begleitend zur VIDEOAKTIV 4/2022:

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