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Kinder-Camcorder unterm Weihnachtsbaum: Drei Modelle im Praxischeck

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Früher war es undenkbar, den Kleinen einen eigenen Camcorder unter den Weihnachtsbaum zu legen. Zum einen war die Technik zu empfindlich, zum anderen schlichtweg zu teuer. Beides ist heutzutage kein Argument mehr. Bandsalat wie bei DV oder noch früher bei Super-8 ist mittlerweile passe. Die neuen Kameras filmen meist auf unempfindliche Speicherkarten. Preise um 100 Euro sind zumindest nicht mehr jenseits von gut und böse. Und so ist es durchaus überlegenswert den Steven Spielberg im Nachwuchs mit einem Camcorder zu wecken.

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Pretty in pink: Wie es sich für Barbie gehört kommt die Kamera komplett in rosa daher.
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Satte Farben: Von allen Cams machte die Barbie-Kamera die kräftigsten Farben.

 

Früher war es undenkbar, den Kleinen einen eigenen Camcorder unter den Weihnachtsbaum zu legen. Zum einen war die Technik zu empfindlich, zum anderen schlichtweg zu teuer. Beides ist heutzutage kein Argument mehr. Bandsalat wie bei DV oder noch früher bei Super-8 ist mittlerweile passe. Die neuen Kameras filmen meist auf unempfindliche Speicherkarten. Preise um 100 Euro sind zumindest nicht mehr jenseits von gut und böse. Und so ist es durchaus überlegenswert den Steven Spielberg im Nachwuchs mit einem Camcorder zu wecken.


Grund genug für VIDEOAKTIV, sich ein paar dieser Kameras für Kinder ab drei, vier Jahren genauer anzusehen. Mit von der Partie sind Modelle von Barbie, Little Tikes und Vtech. Alle schießen sowohl Fotos und konservieren Bewegtbild. Dennoch unterscheiden sie sich zum Teil deutlich.


Barbie-Cam, 80 Euro

Die rosarote Barbie-Cam ist ein klassisches Hochkant-Modell, wie es noch vor einigen Jahren bei den Camcordern en vogue war. An ihr prangen nur wenige Knöpfe, die jedoch allemal ausreichend, um die Kamera einzuschalten, zwischen Foto-, Video- und Wiedergabe-Modus zu wechseln und Szenen zu löschen. Allerdings sind die Knöpfe etwas zu klein geraten. Ebenso wie das nur etwa 1,5 Zoll messende Display. Zudem bot es von allen dreien das flaueste Kontrollbild und bei Schwenks verwischte das Bild stark. Auch die Abdeckung für die drei AAA-Batterien, mit denen die Kamera betrieben wird, wirkte etwas wackelig.

Videos filmt die Barbie-Cam mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel, bei 20 Bildern pro Sekunde. Letzteres führt zu leichtem Bildruckeln bei Schwenks, dennoch ging die Bildqulität in Ordnung. Von allen Cams machte sie die kräftigsten Farben. Auf eine zwei Gigabyte-SD-Karte passen rund 157 Minuten Video. Fotos schießt sie mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel. Per USB am PC angeschlossen lässt sich die Kamera auch als Webcam für Skype und Co. einsetzen.

Eine Buchse zum Anschluss an einen Fernseher hat man sich leider gespart. So können die Kleinen ihre Filmchen nur per Umweg über den PC anschauen. Apropos PC: Mitgeliefert wird die Software Videoimpression von Arcsoft. Sie bietet alle Funktionen, die man zum effektiven Nachbearbeiten von Videos braucht, vom Trimmen über das Nachvertonen bis hin zu Effekten und Titeln. Das Ergebnis lässt sich am Ende als VCD brennen. Ebenfalls mitgeliefert wird Photo Impression, mit dem sich auch die Standbilder bearbeiten lassen.