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Erster Test und Videos: Drift Ghost-S versus HD Ghost

Drift Innovation hat uns die brandneue Ghost-S schon vor der offiziellen Vorstellung bereit gestellt, so dass wir bereits einen Test durchführen konnten. Als Vergleich haben wir die HD Ghost herangezogen. Beide Kameras wurden wieder auf dem Mountainbike montiert – auch wenn das Wetter nicht ideal war versprechen wir aussagekräftige Videoaufnahmen und viele spannende Neuheiten.
 

Selbst bei uns kommt es selten vor, dass wir ohne Ankündigung eine brandneue Kamera schon vor der offiziellen Vorstellung in die Redaktion geliefert bekommen.

Doch Drift Innovation will in die Offensive und präsentiert die Ghost-S mit deutlich verbessertem Innenleben. Das Äußere hat man dagegen komplett unangetastet gelassen: Die Ghost-S ist bis 3 Meter wasserdicht – auch ohne Schutzgehäuse. Sie kann also beim Schnorcheln mitgehen und lässt sich dabei über die vier Tasten ordentlich bedienen.

Ein Schutzgehäuse gibt es optional, das dann die Kamera bis 60 Meter vor Wasser schützt. Auch die um 300 Grad drehbare Optik ist unverändert, so dass man es kaum als Nachteil auslegen kann, dass die Kamera „nur" ein Stativgewinde hat.

Bedienung

Das Bedienkonzept ist ebenfalls unverändert – und weiterhin gut, auch wenn wir bei den vier Tasten etwas mehr Druckpunkt besser finden würden. Gerade im Praxiseinsatz mit Winterhandschuhen war doch recht undefiniert, wann die Kamera etwas macht. Da mag man das, was eigentlich von uns immer als erstes deaktiviert wird: Die Systemtöne, die Aus- und Einschalten, sowie den Aufnahmestart quittieren.

Das Menü lässt sich auf Deutsch umstellen und ist weitgehend logisch, so dass zumindest geübte Anwender kaum vor Rätseln stehen.

ghost s anschluesse
Akku sowie Ein- und Ausgänge sind die Selben wie bei der HD Ghost. Der Akkus soll nun jedoch 3,5 Stunden durchhalten. 
vergleichsbild ghost s hd ghost
Die neue Ghost-S (rechts) ist wie die Vorgängerin ein wenig ausladender als manch andere Action-Cam Modelle. Jedoch durch das matt-schwarze Gehäuse angenehm unauffällig.

Besonders komfortabel macht die Bedienung das 2-Zoll-Display (5,1 cm), das ordentlich hell und somit auch bei Tageslicht zu gebrauchen ist. Geschützt wird dieses durch Gorilla-Glas, so dass ihm kaum etwas anhaben kann.

Die Kamera hat nun einen Clone Modus, so dass eine Ghost-S als Master und weitere Kameras als „Slave" eingestellt werden können. Ändert man die Auflösung, Bildwiederholrate oder Bitrate der Master-Kamera kopieren sich diese Einstellungen auf alle anderen Kameras. Über eine Fernbedienung kann man dann alle Kameras gleichzeitig starten.

Drift verspricht eine verlängerte Akkulaufzeit von 3,5 Stunden – auch wenn der Akku sich nicht verändert hat. Ob diese Angaben stimmen werden wir noch genauso überprüfen, wie die Angaben zum Weitwinkel.

Optik und Bildqualität

Spannend ist, dass Drift den Blickwinkel sogar reduziert hat: Von 170 auf 160 Grad. Auch wenn beide Angabe wohl eher nicht ganz korrekt sind kann man aufgrund der Testaufnahmen (schauen Sie bitte ganz ans Ende des Videos – da bieten wir den Vergleich) festhalten: Die Neue hat weniger Weitwinkel – aber eben auch deutlich weniger Verzeichnung und deutlich mehr Schärfe zum Rand hin.

Auch die Artefakte bei schnellen Bewegungen haben nun deutlich abgenommen, was aber wohl auch der höheren Datenrate sowie der höheren Bildwiederholrate von bis zu 60 Vollbildern bei Full-HD-Qualität geschuldet ist. Auffallend ist die veränderte Abstimmung der Kamera: Die Farben sind naturgetreuer und Lichter neigen weniger zum ausfranzen. Die Kamera arbeitet mit einem 1/2,33 Zoll großen Sony CMOS-Sensor mit 12 Megapixel-Auflösung.

Lieferumfang, Preis und die Konkurrenz

Im Lieferumfang der 369 Euro teuren Kamera ist wieder die Fernbedienung, die via Farbsingalen offenbart in welchem Aufnahmemodus sich die Kamera befindet.

Besonderheit der neuen Kamera ist der Photoburstmode, in dem man nun 30 Bilder in der Sekunden machen kann. Will man parallel zum Video Fotos machen klappt dies nun nicht mehr nur mit 2 Megapixeln (wie bei der HD Ghost) sondern mit bis zu 8 Megapixeln.

Jetzt empfehlen wir den Blick in unser Video in dem wir noch einigen Neuerungen nennen, sowie in unseren letzten Vergleich, der die direkten Konkurrenten zeigt: GoPro Hero 3+ Black Edition, Sony HDR-AS 30 V und Rollei S-50. Ebenfalls spannend könnte noch der Test der JVC Adixxion GC-XA 2 sein.


ORIGINAL-DATEI zum Download:

Originalaufnahme_Drift_Ghost_S.mp4 (Rechtsklick, Ziel speichern unter - circa 440 MB)

 
ghost s menue für pt artikel
Das fest verbaute, 5,1 Zentimeter (2 Zoll)-Display löst fein auf und lässt sich trotz leichter Spiegelung auch bei Gegenlicht gut ablesen.

Testvideo - Drift Ghost-S versus HD Ghost

Quasi frisch aus der Produktion lieferte uns Drift Innovation ihre neue Ghost-S und präsentiert eine technisch von grundauf überarbeitete Action-Cam. Bedienung und Offroad-Aufnahmen im direkten Vergleich zur alten HD-Ghost zeigt VIDEOAKTIV-Redakteur Joachim Sauer in folgendem Video.

 

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