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DSLR-Test: 3 Vollformat-Kameras im Vergleich

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Spiegelreflexkameras mit Vollbild-Sensor geraten in Preisbereiche, in denen sie nicht nur f√ľr Profis interessant sind. Das er√∂ffnet auch Filmern neue Perspektiven. Vor ettlichen Jahren h√§tte sich eine solche Preis-Entwicklung vermutlich noch niemand denken k√∂nnen. VIDEOAKTIV hatte die drei Vollformat-Kameras Canon EOS 6D, Nikon D600 und Sony Alpha SLT-A 99 V im Test. Die Ergebnisse sehen Sie hier.
 

Damals, vor der Verbreitung von Videokameras oder gar der Einf√ľhrung digitaler Aufnahmetechnik, als noch ausschlie√ülich auf Film gedreht wurde, war die Aufteilung ziemlich klar: Amateurfilmer mussten sich mit 8 oder h√∂chstens 16 Millimetern Filmbreite zufrieden geben, w√§hrend Profis Material mit 35 oder (f√ľr besonders aufw√§ndige Produktionen) sogar mit 65 oder 70 Millimetern Breite arbeiten konnten.

Das gr√∂√üere Format hat nicht nur mehr Platz f√ľr Details, sondern noch einen Vorteil: Je geringer der Unterschied zwischen der tats√§chlichen Gr√∂√üe eines aufgenommenen Motivs und seines Abbilds in der Kamera ist, um so geringer ist auch die Sch√§rfentiefe. So kann der Filmgestalter den Blick und die Aufmerksamkeit des Betrachters gezielt lenken. In modernen Camcordern werden meist winzige Sensoren verwendet ‚Äď der Aufnahmebereich ist oft noch kleiner als bei 8-Millimeter-Filmen. Nur in wenigen Situationen ist es damit √ľberhaupt m√∂glich, die Sch√§rfentiefe gezielt als Gestaltungsmittel zu nutzen. Wer schon einmal eine ‚Äěgew√∂hnliche" Spiegelreflex- oder Systemkamera zum Filmen verwendet hat, wird den Unterschied bemerkt haben: Das Spiel mit der Unsch√§rfe im Raum verleiht den Aufnahmen eine ganz spezielle Atmosph√§re. Wenn man es versteht, diese M√∂glichkeiten gezielt einzusetzen, kann das zu tollen Resultaten f√ľhren.

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VIDEOAKTIV hatte drei Vollformat-Kameras von Canon, Nikon und Sony im Test. Die Ergebnisse sehen Sie hier.
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Der Look von Videoaufnahmen dieser Ger√§te unterscheidet sich aber sp√ľrbar von dem anderer Kameras.
Die drei Kameras dieses Testfelds legen da noch mal zu: Statt der g√§ngigen APS-Sensorgr√∂√üe von etwa 22,2 x 14,8 Millimetern wird hier ein Bereich von 36 x 24 Millimetern belichtet ‚Äď die Fl√§che ist mehr als doppelt so gro√ü. F√ľr die Detailwiedergabe d√ľrfte das selbst f√ľr Full-HD-Aufnahmen keinen sp√ľrbaren Vorteil haben ‚Äď die daf√ľr ben√∂tigten vier Megapixel liefern heutzutage alle g√§ngigen Sensoren. Der Look von Videoaufnahmen dieser Ger√§te unterscheidet sich aber sp√ľrbar von dem anderer Kameras. F√ľr spontane Gelegenheitsaufnahmen d√ľrfte das eher ein Nachteil sein. Schon pr√§zises Scharfstellen etwa ist nicht gerade einfach. Wer hingegen zielgerichtet und professionell vorgeht, sollte mit diesen Kameras beeindruckende Resultate erzielen k√∂nnen. Vorausgesetzt, die Bedienkonzepte erlauben dem Filmer wie dem Fotografen eine gezielte Kontrolle der Gestaltungsm√∂glichkeiten. Der Test zeigt, ob das der Fall ist.

 

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