YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Canon EOS C 200: Testaufnahmen, Hands-on und Interview

Ende Mai hat Canon die EOS C 200 angek├╝ndigt - wir hatten die Gelegenheit am Rande einer H├Ąndler- und Presseveranstaltung ein Interview zu f├╝hren und konnten, wenn auch in knapper Zeit, erste Testaufnahmen machen. Interessant ist das besonders wegen des ganz neuen Cinema RAW light-Formats, das man erstmal in den eigenen Workflow reinbekommen muss.  

 

Canon nimmt Kurs auf die Super35-Cinema-Klasse um die Sony PXW-FS7 Mk II und Blackmagic Ursa Mini Pro. Und letztlich konkuriert man auch mit dem kurz nach der EOS C 200 angek├╝ndigten Panasonic AU-EVA1. Alle haben einges gemeinsam: Sie liefern Wechselbajonette f├╝r die Optiken und sollen Profis ansprechen. Canon baut in den neuen C 200 den Sensor des gr├Â├čeren EOS C 700 ein und bietet damit den h├Âheren Dynamikumfang gepaart mit einer internen RAW-Aufzeichnung. Von 12 Blenden Kontrastumfang spricht Canon und nennt das neue Aufzeichnungsformat Cinema RAW light.

Wir hatten am Rande der Canon-Veranstaltung leider nur begenzt Zeit - die kreativsten Aufnahmen aus einem schn├Âden deutschen Industriegebiet herauszuholen ist nicht ganz einfach. Letztlich schwieriger war jedoch die Verarbeitung, denn schlie├člich ist die C 200 noch gar nicht verf├╝gbar und der Verarbeitungsweg f├╝r das neue Cinema RAW light entsprechend derzeit noch reichlich holprig. Wir bitten also um entschuldigung, wenn die Aufnahmen nicht perfekt gegradet sind.

 

 

Abgesehen von Blackmagica Davinci Resolve ist das Canon eigene Werkzeug "Cinema RAW Development" der derzeit einziger Weg die Aufnahmen einlesen zu k├Ânnen. Die Software nimmt die Videodaten entgegen - doch damit man sie in unseren Workflow mit Adobe Premiere Pro CC reinbekommt hei├čt es dort gleich einen Export zu machen: In Einzelbilder im DPX-Format. Diese Einzelbildsequenzen m├╝ssen dann in die Schnittsoftware - wobei sich hier wiederum Premiere Pro reichlich abm├╝ht - aber eine sauber Wiedergabe in der k├╝rze der Zeit nicht wirklich machbar war. Wir werden weiter testen und Blackmagics DaVinci ist auch auf dem Weg zu uns - es bleibt also spannend.

Steckbrief

Hersteller: Canon
Produkt: EOS C 200
Preis: 8925 Euro (inkl. 19 % Mehrwertsteuer)
Internet: http://www.canon.de/video-cameras/eos-c200/
Lieferumfang: Body, Display, Tragegriff, seitlicher Handgriff
Objektiv-Mount: Canon EF (PL-Mount optional)
Gewicht: 1,2 kg
Aufnahmeformat: Cinema RAW light mit 150 Megabit in 4K mit 50 Vollbilder
Speichermedien: Cinema RAW light auf CFast-Karten, MP4 auf SD-Karten (2 Slots).

Aktuelle Videos der Stativ-Testserie:

2017 06 Canon EOSC200 Titel News

Die neue Cinema EOS C 200 ist eine sehr spannende und vergleichsweise g├╝nstige Kamera, wobei Canon auf ein neues Cinema RAW light Verfahren bei der Speicherung setzt.

 

VA 417 Titel kl
F├╝r die VIDEOAKTIV 4/2017 haben wir sechs Stativl├Âsungen intensiv getestet - lesen lohnt!


Beitrag im Forum diskutieren