+ Antworten
Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Gelegentlicher Nutzer
    Registriert seit
    14.10.2017
    Aufnahme-Equipment:
    Panasonic HC-V770, HC-VF980, HC-X1 (alles US-Importe), Funkstrecke K&F Concept M8, Aputure V-Mic D2, Handmikro Røde M3
    Schnittsoftware:
    Magix VdL Premium & Pro X
    Rechner:
    Asus Z170 Pro Graming, i7 6700K mit OC auf 4,8 GHz und WaKü, Nvidia GTX 1060 6GB, 32GB RAM DDR4 2666
    Film-Genre:
    Reisedokus, Schiffsvorstellungen, Firmenporträts, Messe- & Ausstellungsberichte

    Beiträge
    24

    Mal ein "Auskotztröt" zum Thema Netiquette

    Hallo Gemeinde und liebe VA-Redaktion,

    ich bin in diesem Forum ja ein "Newbie", "Anfänger" oder was auch immer, auch wenn ich hier durchaus viel mitlese und mich mit Kommentaren eher zurückhalte: Es fällt mir - insbesondere auf Anfänger-/Einsteigerfragen/-probleme, so trivial sie auch sein mögen, im Prinzip immer wieder auf, dass diesbezüglich sehr simpel formulierte "Probleme", denen zugegebermaßen auch oftmals viele Details in Bezug auf technische Informationen fehlen, von diversen und selbsternannten(?) "Experten" - nix für ungut an dieser Stelle - einfach mit einem nicht weiter erklärten "Fachchinesisch" "übergebügelt" und "von oben herab" in einer geradezu arroganten und herablassenden Art und Weise beantwortet werden, was den TE/Fragesteller dann natürlich er-/verschreckt und er/sie sich dann nicht weiter meldet, aber das mag im Einzellfall natürlich auch andere Gründe haben. Dieses Problem trifft natürlich nicht nur auf dieses Forum zu, sondern im Prinzip auf alle x-beliebigen "Fachforen" ebenfalls.

    Bitte, liebe Freunde der fortgeschritteneren Videoerstellung/-bearbeitung: Wir alle haben mal sehr, sehr "klein" angefangen und standen im Prinzip seinerzeit vor ähnlichen Problemen, die für uns jetzt - natürlich - nur noch "popeliger Kinderkram" sind. Lasst uns daher doch bitte, bitte, bitte auch (komplette) Anfänger nicht "von oben herab" behandeln, denn das haben diese Menschen nicht verdient, denn sie sind, das wissen wir doch alle aus unserer eigenen Erfahrung, für jede Hilfe dankbar, aber dann doch bitte nicht in einer arroganten und herablassenden Form, auch wenn das mitunter vielleicht auch gar nicht so gemeint/gewollt ist oder sein mag, also bitte nix für ungut an dieser Stelle. Halten wir alle uns doch einfach an folgenden Grundsatz: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Ich will an dieser Stelle auch keine Namen nennen, aber wer sich jetzt angesprochen fühlt, den meine ich auch, denn "hinter der Tastatur" kann man sich ja bekanntlich sehr gut verstecken und die eigenen "Psychosen" ausleben.

    Und ja, ich weiß... Manche "Anfängerfragen" sind derart "popelig", dass es einem einen "Grrrr-Knoten" im Kopf verursacht und man diese Leute am liebsten mal in einen quasi "Grundkurs Mathematik/Physik" auf Grundschulniveau schicken möchte, aber herrje... so ist das eben. Dann weist man sie halt höflich, freundlich und bestimmt darauf hin (was sich ja an der Fragestellung quasi "zwischen den Zeilen" schon erkennen lässt), aber man "verschreckt" diese Menschen im ersten Affekt doch nicht durch eigene Überheblichkeit oder Besserwisserei, oder? Sollte sich dann im späteren Verlauf herausstellen, dass der TE/Fragesteller tatsächlich ein kompletter "Vollpfosten" oder "Troll" ist, ja... ok. Dann gehts wohl nicht anders, denn auch solche "Alpha-Kevins" gibt es natürlich, wobei ich den Namen "Kevin", für den ja schließlich niemand etwas kann, an dieser Stelle keinesfalls negativ assoziieren will. Es ist inzwischen halt eine "Redensart" - sorry dafür an alle Kevins.

    Was ich eigentlich sagen will: Kommen wir alle - und insbesondere die Personen hier im Forum, die sich jetzt angesprochen fühlen - mal wieder auf ein entspannteres Niveau herunter. Pflegen wir einen, ihm Rahmen der Netiquette gebotenen Umgang. Das kann kann doch auch eigentlich nicht sooo schwierig sein, oder? Vielleicht - und mit allem Verlaub an dieser Stelle, also an die Redaktion gerichtet - fehlt diesem VA-Forum in gewisser Weise auch eine Art "Basisdatenbank/-grundwissen" nach dem Motto des Films "Die Feuerzangenbowle": "Watt issn 'en Dampfmaschin'? Da stelle' mer uns mal janz dumm..." usw. Wäre vielleicht mal eine Idee für die VA, oder gibt es sowas schon, was ich vielleicht übersehen/überlesen habe? Diesbezüglich wäre ich gerne zu einer Art redaktionellen Mitarbeit bereit, ob wohl ich "nur" ein "popeliger" Bauingenieur für Spannbetonbrückenbau bin, aber ich verstehe daher, mit Verlaub, eine ganze Menge von Mathematik und Physik.

    Na ja, in diesem Sinne auf ein freundliches, höfliches und respektvolles Miteinander...

    Grüßle...
    Jürgen
    Geändert von Akebono (12.08.2018 um 08:08 Uhr) Grund: Rechtschreibkorrektur

  2. #2
    Aktiver Nutzer Avatar von guterrat
    Registriert seit
    23.06.2015
    Aufnahme-Equipment:
    Panasonic HC-V777, Canon EOS 60 D u. Canon S 120
    Schnittsoftware:
    Premiere Elements 11, 14
    Rechner:
    Dell
    Film-Genre:

    Beiträge
    68
    Hallo Jürgen,
    ein längst überfälliger Beitrag, dem ich vollumfänglich zustimme.
    Grüße
    Josef
    Der Klügere gibt nach, wer immer nah gibt ist am Ende der Dumme.

  3. #3
    Foren-Profi Avatar von wabu
    Registriert seit
    06.01.2012
    Aufnahme-Equipment:
    Panasonis SDT 750 / FZ 1000 / Q500K/
    Schnittsoftware:
    Magix VdL und ProX immer aktuell
    Rechner:
    I7
    Film-Genre:
    tutorials - Reisen

    Beiträge
    446
    Nicht nur in diesem Forum wird gerne vergessen: das ist kein Klassenraum wo alles schon mal durch gekaut wurde.
    Zwar wurde alles schon mal alles durchgekaut - das kann der Newbie aber nicht sehen. Auch wenn Suchfunktionen genutzt werden. Oft gibt es ein zu viel an Antworten - hilft auch nicht.

    Das erlebe ich selber wenn ich in ein Forum gehe das andere Themen hat - und dann der Anfänger bin.

    In meinem früherem Leben habe ich 3-Tagesseminare veranstaltet - Woche für Woche das gleiche Thema. Ich musste meinen Helfern immer wieder klar machen: diese Leute sind heute neu!!
    Wenn ich hier (und anderswo) helfen kann, mache ich. Wenn mich etwas nervt, schweige ich.
    man lernt nie aus...

  4. #4
    Foren-Profi
    Registriert seit
    22.08.2011
    Aufnahme-Equipment:
    Sony PXW-X160, Sony PMW-150, Panasonic Lumix G70, u. a.
    Schnittsoftware:
    Edius 6.08 ( auch Magix VdL 2016 plus, Corel Videostudio X9.5)
    Rechner:
    magicmax HD
    Film-Genre:
    Dokumentation

    Beiträge
    386
    Allem Gesagten ist durchaus zuzustimmen.

    Aber zur Netiquette gehört auch, sich als "Newbie", oder sagen wir doch einfach "Neuling", verständlich auszudrücken, (weitgehend) in fehlerfreiem Deutsch (wie die bisherigen Schreiber) und nicht nur ihre "Problemchen" klar zu schildern, sondern auch ihre Ausstattung und verwendeten Geräte zu benennen. Und so manche Frage lässt sich durch etwas Nachdenken auch selbst lösen.

    Eine Frage wie z. B. "Wie mache ich diesen Effekt?" lässt sich nicht ohne Kenntnis des Schnittprogramms beantworten. Und kann vielleicht durch Nachdenken und Versuch selbst beantwortet werden. Wir fröhnen schließlich einem kreativen Hobby. Aber leider ist es heutzutage so, dass alle Welt gleich nach Hilfe von anderen schreit, wenn es mal nicht so funktioniert, wie man es sich vorstellt. Eigenverantwortung wird leider (sehr) klein geschrieben.

    Ich habe es mir angewöhnt, auf so manche Frage gar nicht mehr zu antworten. Was soll ich schon sagen auf die Frage "Welche Kamera soll ich mir kaufen?" Ja nun, das musst du doch selbst wissen, was du brauchst, was dir gefällt, was du bezahlen kannst, welche Ziele du verfolgst.

    Und was das "Fachchinesisch" betrifft: in jeder Branche gibt es Fachbegriffe, die nun mal dazugehören. Was Weißabgleich, Shutter, chromatische Abberation und Beugungsunschärfe ist, darüber kann man sich im weltweiten Netz doch informieren. Das Benutzen dieser Begriffe ist doch nicht gleich "überbügeln" in arroganter Weise, es gehört halt dazu.

    Kurz gesagt: für manche Anfängerfrage habe ich kein Verständnis. Aber ich bemühe mich dann, mich zurückzuhalten und nicht zu antworten.
    Geändert von K.-D. Schmidt (12.08.2018 um 17:00 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  5. #5
    Erfahrener Nutzer Avatar von A-Wolf
    Registriert seit
    29.02.2016
    Aufnahme-Equipment:
    Sony CX900, AX33, AX53, Canon XA20, Sony AS200v, X3000
    Schnittsoftware:
    VSX10, PD16
    Rechner:
    i7 -6700HQ 24GB _ i5 -7200U 8GB _ Ryzen 7 1800x 16GB
    Film-Genre:

    Beiträge
    206
    @K.-D. Schmidt, du sprichst mir aus der Seele, das sind genau die Gründe, warum ich mich zurückhalte.
    Dazu kommt noch, dass du bei Rückfragen oftmals keine Antwort bekommst.
    MfG
    A-Wolf

  6. #6
    Foren-Profi
    Registriert seit
    21.10.2011
    Beiträge
    962
    Ich versuche, an jede Frage mit gutem Willen heranzugehen.
    Je nachdem, was dann zurückkommt, kann der auch mehr oder weniger schnell wieder aufgebraucht sein.

    Es ist im Prinzip ein Geben und Nehmen. Der Fragesteller wünscht eine Auskunft, ich gebe eine Antwort. Dann erwarte ich eigentlich eine Rückmeldung. Und gebe erneut eine Antwort, falls nötig und gewünscht. Wenn die Lösung schon dabei ist, freue ich mich, wenn das mitgeteilt wird - vielleicht mit ein paar informativen Details. Es kommt leider öfters mal nichts mehr zurück - dann ist man eher enttäuscht, denn man hätte schliesslich auch etwas lernen können. Fairer Austausch geht für mich anders.
    Und noch etwas: Wenn man von meiner Seite eine Antwort mit Hirn erwartet, dann freue ich mich über eine ebensolche Frage. Also nicht unbedingt (pauschal und ohne weitere Informationen): "Warum funktioniert mein Computer nicht?", "Welche Kamera soll ich kaufen?" oder "Welche Schnittprogramme gibt es?".
    Kurzes Nachdenken und Recherchieren sowie klares "Vorformulieren" im Geiste, bevor man die Frage ins Forum wirft, kann ja nicht schaden!

    Thema "doofe Fragen": Man sagt, die gibt's nicht. Da bin ich nicht ganz so sicher. Jedenfalls gibt es allzu bequeme oder gedankenlose. Aber ich verkneife mir dann normalerweise eine sarkastische Antwort. Oder habe schon gar keine Lust zu antworten.

    Mit Arroganz kann ich generell nichts anfangen. Weder bei Fragern, noch bei Antwortern. Wenn man in einen Dialog einsteigt, sollte man konstruktiv sein und drauf verzichten. Überheblichkeit macht sich generell nicht gut. Anderseits kann man nicht jedesmal beim ABC anfangen und verzichtet dann vielleicht darauf, überhaupt zu antworten.

    Die hier immer wieder mal auftauchenden Pseudo-Fragen zwecks Eigenwerbung für irgendeine Webadresse haben einen unangenehmen Nebeneffekt: Man wird auch bei normalen Fragen misstrauisch und überlegt sich eine Antwort lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

    Was die ebenfalls erwähnte Rechtschreibung bzw. korrekte Sprache angeht, so sehe ich das nicht so eng. Mir geht's eh ums Fachliche, und wenn jemand sich traut, trotz unvollkommener Sprachkenntnisse eine interessante Frage zu stellen, ist mir das willkommen.

    Thema Fachchinesisch: Wenn ich es benutze (und das lässt sich nicht immer vermeiden bzw. ist oft einfach praktisch, weil kurz & klar), versuche ich öfters (je nach Gegenüber) in Klammern oder durch zusätzliche, kurze Umschreibung auch Anfängern eine Chance zu geben, alles Nötige mitzubekommen. Gelingt vielleicht nicht immer.
    Geändert von Skeptiker (13.08.2018 um 09:34 Uhr) Grund: Kleine Ergänzungen

  7. #7
    Gelegentlicher Nutzer
    Registriert seit
    14.10.2017
    Aufnahme-Equipment:
    Panasonic HC-V770, HC-VF980, HC-X1 (alles US-Importe), Funkstrecke K&F Concept M8, Aputure V-Mic D2, Handmikro Røde M3
    Schnittsoftware:
    Magix VdL Premium & Pro X
    Rechner:
    Asus Z170 Pro Graming, i7 6700K mit OC auf 4,8 GHz und WaKü, Nvidia GTX 1060 6GB, 32GB RAM DDR4 2666
    Film-Genre:
    Reisedokus, Schiffsvorstellungen, Firmenporträts, Messe- & Ausstellungsberichte

    Beiträge
    24
    Holla, mit derart doch vielen und auch ausführlichen Antworten, denen auch ich zu 100% zustimmen kann, hatte ich nicht gerechnet.

    Natürlich kann und darf man auch von einem Anfänger/Einsteiger, der hier seine Fragen postet, erwarten, dass er/sie sich etwas ausführlicher zu seinem Problem äußert, die Frage in einer zumindest halbwegs korrekten Rechtschreibung ("ich hasse zb diesen permantenten kleinschreiber die dann auch noch ohne interpunktionen tippen") formuliert und man nicht sprichwörtlich erst jedes (erforderliche) Detail "aus der Nase" ziehen muss. So Fragen nach dem Motto "Welche Cam soll ich mir kaufen", ohne auch nur irgendwelche noch so kleinen ansatzweisen, zusätzlichen Infos sind natürlich Unsinn, das gebe auch ich gerne zu und das hätte ich in meinem ersten Posting vielleicht auch noch ergänzen können.

    Dennoch ein tolles Feedback ("Rückmeldung" sagt man ja nicht mehr im Rahmen der zunehmenden Abschaffung der Deutschen Sprache). Danke für die Antworten und dass es doch - noch - Menschen gibt, die dieses Problem praktisch genauso sehen.

  8. #8
    Foren-Profi Avatar von Jan
    Registriert seit
    24.08.2011
    Aufnahme-Equipment:
    Alles was ich so in meine Hände bekomme. Consumer und Semiprofessionelle Videokameras, Knips- System und DSLR Kameras
    Schnittsoftware:
    Den Videoschnitt lasse ich meist von bekannten Leuten / Freunden mit besseren Rechnern ausführen
    Rechner:
    Asus Laptop i7 , NVIDIA GTX 960M, 8 GB RAM
    Film-Genre:
    Konzert & Interview

    Beiträge
    1.279
    Grundsätzlich muss man sagen, dass 90% der Beitragseröffner einfach keine Eigeninitiative zeigen, eine Google-Suche hilft da schon recht oft. Kunden denken auch immer, dass es unglaublich viele Qualitätsunterschiede zwischen Markenherstellern in der gleichen Klasse gibt, das ist nicht der Fall. Es gibt Ausstattungs- und Funktionsunterschiede, auch Unterschiede in der Haptik. Es sollte hier auch keine kostenlose Fachberatung durchgeführt werden. Damit schädigt man den stationären Handel und man kann es auch gar nicht so durchführen, weil man gewisse Dinge nur vor Ort zeigen kann und das in der Handgefühl ist enorm wichtig. Ganz schlimm finde ich auch die Threadstarter, die keinen Preisrahmen festlegen und Anforderungen an die Kamera setzen, die fast jede Kamera beherrscht. Ganz nervig finde ich immer den Wunsch nach guter Bildqualität, das ist relativ. Für manche reicht ein Handy für gute Bildqualität, für mich muss es mindestens ein Einzoll-Sensor sein, für andere User eine Vollformatkamera.
    Geändert von Jan (17.08.2018 um 19:55 Uhr)

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein